Autorinnen und Autoren

Mertes, Klaus

Klaus Mertes

Ehemaliger Direktor des Kollegs St. Blasien

Foto: Andrea Stölzl

Klaus Mertes

Superior des Ignatiushauses in Berlin, Redakteur der Kulturzeitschrift STIMMEN DER ZEIT, studierte klassische Philologie und Slawistik in Bonn, nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden Philosophie in München und Theologie in Frankfurt. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst 1990–1993 in Hamburg, 1994–2011 dann am Canisius-Kolleg in Berlin, dessen Rektor er seit 2000 war. Von 2011 bis 2020 war er Kollegdirektor am internationalen Jesuitenkolleg in Sankt Blasien.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Freude - Erfahrungen mit Straßenexerzitien
Christian Herwartz, Marita Lersner, Klaus Mertes
Gebundene Ausgabe
28,00 €
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Glücksfaktor Dankbarkeit. einfach leben thema
einfach leben thema
Anselm Grün, Lorenz Marti, Rudolf Walter, Susanne Niemeyer, Klaus Mertes, Evamaria Bohle, Karin Walter, David Steindl-Rast, Elisabeth Seidler, Stefan Hupka, Rüdiger Dahlke, Barbara Ladenburger, Sylvia Wetzel, Sophia Fritz, Asa Akerberg, Geseko von Lüpke, Ilse Schunk, Ingrid Riedel
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9,00 €
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Helfen tut gut. einfach leben Thema
einfach leben Thema
Rudolf Walter, Anselm Grün, Luise Reddemann, Sebastian Herrmann, Elisabeth Petuchowski, Klaus Mertes, Peter Neher, Claudia Villani, Karl Herbert Mandel, Anna Franziska Hoben, Dieter Puhl
Broschur
8,90 €
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Rückkehr der Priester. Über Hirten, Heiler, Heuchler
Über Hirten, Heiler, Heuchler
Volker Resing, Christiane Florin, Peter Kohlgraf, Benjamin Leven, Eckart von Hirschhausen, Michael Utsch, Anne Gidion, Andreas Knapp, Wolfgang Lehner, Michael Maas, Klaus Mertes, Hans Zollner, Thomas Frings, Martin Werlen, Joachim Frank, Wunibald Müller, Dieter Böhler, Rainer Bucher, Sabine Demel, Felix Genn, Jacqueline Straub, Christoph Markschies, Theresia Heimerl, Elisabeth Hurth
Broschur
14,00 €
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Nach der Glaubensspaltung . Zur Zukunft des Christentums
Zur Zukunft des Christentums
Margot Käßmann, Wolfgang Huber, Klaus Mertes, Volker Resing, Kurt Koch, Christoph Markschies, Reinhard Hempelmann, Thomas Söding, Johanna Rahner, Gerhard Kruip, Eva Harasta, Norbert Lammert, Andreas Maier, Olaf Zimmermann, Sibylle Lewitscharoff, Christian Heidrich, Johann Hinrich Claussen, Ulrich Riegel, Johannes Rauchenberger
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10,00 €
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Ökumene in Zeiten des Terrors. Streitschrift für die Einheit der Christen
Streitschrift für die Einheit der Christen
Antje Vollmer, Klaus Mertes
eBook (EPUB)
14,99 €
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Phänomen Franziskus. Das Papstamt im Wandel
Das Papstamt im Wandel
Bernd Hagenkord, Matthias Sellmann, Klaus Mertes, Carlos Maria Galli, Christian Spaemann, Hans Joas, Volker Resing, Hubertus Lutterbach, Hubert Wolf, Thomas Schüller, Dorothea Sattler, Thomas Söding, Johanna Rahner, Albert Gerhards, Gesine Schwan, Mouhanad Khorchide, Burkhard Spinnen, Norbert Dr. Wolf
Broschur
14,00 €
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Auch erhältlich als DownloadArtikel
Verlorenes Vertrauen. Katholisch sein in der Krise
Katholisch sein in der Krise
Klaus Mertes
eBook (EPUB)
4,99 €
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Beiträge als PDF

Weltgericht und Migrationspolitik

Die Kontroverse um Möglichkeiten und Grenzen der Willkommenskultur ist mit den Jahren 2015/2016 keineswegs erledigt. Aktuell nimmt die Migrationsdebatte wieder Fahrt auf. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, zeigt anhand des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter und der Weltgerichtsrede Jesu, dass und wie die Kirche sich in diese Kontroverse einbringen kann – und dass sie dabei die Frohe Botschaft in Verbindung mit den universal geltenden Menschenrechten lesen kann: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).

Stimmen der Zeit, Heft 2/2024, 125-130

Menschenwürde. Neue Herausforderungen

Selbstbestimmung, Autonomie, Menschenrechte, Menschenwürde – alle diese Schlüsselbegriffe weisen auf Artikel 1 des Grundgesetzes hin. In ihnen ist das „Freiheitspathos der Moderne“ begründet. Was bedeuten diese Begriffe genauer, die manchmal als Schlagwort in die politischen Debatten eingeworfen werden? Klaus Mertes SJ ist Redakteur dieser Zeitschrift. Er ordnet die Begriffe philosophiegeschichtlich ein und veranschaulicht ihre Relevanz anhand aktueller ethischer Herausforderungen in der deutschen Gesetzgebung.

Stimmen der Zeit, Heft 1/2024, 33-40

Leben - ein Gottesgeschenk. Reden wir über Gott!

Von 2000 bis 2011 war er Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin. Für seine mutige Aufdeckung der Missbrauchsfälle am Kolleg erhielt er 2012 den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis. Von 2011 bis 2020 leitete er dann das Kolleg St. Blasien. Seine Antworten auf die Fragen von „einfach leben“ zeigen, welche spirituelle Haltung seinen Glauben und seine persönliche Theologie prägt.

einfach leben, Nr. 11 – 2023, 8-9

Der Fall Jean Vanier. Spirituelle Abgründe des Missbrauchs

Aufsehen erregte jüngst ein weiterer Fall von spirituellem und sexuellem Missbrauch bei einer charismatischen Gründerfigur: Jean Vanier, Gründer der Arche, einer welt-weiten Organisation, in der behinderte und nichtbehinderte Menschen in geistlichen Gemeinschaften zusammenleben. Der Fall offenbart neue, auch spirituelle Abgründe des Missbrauchs. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, berichtet aus dem neuesten Untersuchungsbericht und deutet die Ergebnisse theologisch.

Stimmen der Zeit, Heft 7/2023, 495-503

Prävention gegen sexuellen Missbrauch. Unterwegs zu einer Kultur des Schutzes und des Vertrauens

Mit der Aufdeckung von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Institutionen im Jahre 2010 stand sofort auch die Frage nach der Prävention im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Einerseits lagen die Fälle, die 2010 sichtbar wurden, in der Regel viele Jahre zurück. Andererseits entstand der Eindruck einer besonderen Dringlichkeit für die Präventionsarbeit gerade hier und jetzt, ein Druck, der einerseits heilsam war, andererseits aber auch Fallen in sich barg.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 6/2023, 10-14

Das Sabbatparadox. Humanistische Bildung heute

Humanistische Bildung orientiert sich am „Übernützlichen“. Es kommt nur dann zur Wirkung, wenn man es nicht wegen des Nutzens anstrebt.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2023, 30-32

Widerstand, Sühne und Versöhnung

Die Gedenkkultur für die Opfer des Nationalsozialismus und für den Widerstand gegen das Nazi-Regime wird 78 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schwächer. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, reflektiert den Sinn dieses Gedenkens insbesondere unter dem theologischen Begriff der Sühne. Der Beitrag eröffnet eine Reihe von mehreren Artikeln zum 60. Jubiläum der Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2023, 253-261

Kulturpolitischer Henotheismus. Die Wiederkehr der Stammesgottheit

Der Moskauer Patriarch Kyrill hat den Überfall auf die Ukraine mit einer kulturpolitischen Kritik am Feindbild des Westens gerechtfertigt. Damit hat er den problematischen Zusammenhang von Religion und Gewalt um den Faktor der kulturellen Identität verstärkt. Doch damit steht er keineswegs alleine. Die kulturpolitische Vereinnahmung von Religion und die religiöse Überhöhung von kultureller Identität fordert die Theologie neu heraus. Klaus Mertes SJ ist Redakteur dieser Zeitschrift.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2023, 135-143

Warum brauchen wir Priester?

Aus guten Gründen stehen die Zulassungsbedingungen zur Priesterweihe in der katholischen Kirche in der Diskussion. Im Prozess des Synodalen Weges ist aber auch deutlich geworden, dass die Frage, ob es überhaupt ein Sakrament der Priesterweihe geben soll, im Raum steht. Als Antwort reicht der konfessionell zugespitzte Hinweis nicht, katholische Kirche ohne Priester sei keine katholische Kirche. Vielmehr rührt die Frage an das Selbstverständnis des Evangeliums und seiner Verkündigung.

Stimmen der Zeit, Heft 11/2022, 839-850

Entscheidungen im Herrn. Ignatianische Unterscheidungsregeln

Auf die Frage, welcher Aspekt der ignatianischen Spiritualität ihm am besten helfe, sein Amt auszuüben, antwortete Papst Franziskus prompt: „Die Unterscheidung … Die Unterscheidung im Herrn leitet mich in meiner Weise des Führens.“ Dieses Motiv wiederholt sich seitdem kontinuierlich in Franziskus‘ Äußerungen bis in die jüngste Zeit hinein. Vom Jesuitenorden erwartet er, dass er dieses Erbe des Ignatius von Loyola in der Kirche weiter lebendig hält und nutzt. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, führt in die jesuitisch-spirituelle Methodik ein und zeichnet die Exerzitien des Ordensgründers nach.

Stimmen der Zeit, Heft 8/2022, 621-632

Das C in der CDU. Kulturelle Identität oder universales Ethos?

Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat sich mit ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg dem christlichen Erbe verpflichtet. Über das „C“ in ihrem Namen wird neuerdings wieder diskutiert, auch beim Erarbeiten eines neuen Grundsatzprogramms. Der aktuelle Entwurf einer „Grundwerte-Charta“ allerdings enthält nur wenige Bezüge auf das „C“. Wie christlich soll die Politik der Partei sein und was bedeutet dabei eigentlich „christlich“? Klaus Mertes, Redakteur dieser Zeitschrift, beschreibt die Ge-schichte des C und die mit ihm zusammenhängenden großen politischen Debatten.

Stimmen der Zeit, Heft 7/2022, 483-493

Religiöse Bildung für alle. Religionsunterricht in konfessionspluraler Schülerschaft

Wenn Religionsunterricht auch für konfessionsfremde Schülerinnen und Schüler zugänglich wird, bietet das besondere Herausforderungen und Chancen auch für die katholische Pädagogik. Vorgängig zu Fragen der konkreten Gestaltung des Religionsunterrichts in einer weltanschaulich pluralen Schülerschaft klärt Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, einige grundlegende Aspekte des Selbstverständnisses eines solchen Unterrichts. Das betrifft auch Vorstellungen vom Bildungskonzept insgesamt, unabhängig von der Schulform.

Stimmen der Zeit, Heft 6/2022, 465-473

Kult um den Autokraten. Alexander Mens Beitrag zur Deutung der russischen Geschichte

Der Überfall auf die Ukraine ist nicht nur die Wahnsinnstat eines Einzelnen. Vielmehr hat die Tat auch Voraussetzungen, die in der russischen Geistes- und Religionsgeschichte wurzeln. Alexander Men, der 1990 in Moskau ermordete orthodoxe Priester, legte zu dieser Geschichte wichtige Deutungen vor. Klaus Mertes, Redakteur dieser Zeitschrift, erinnert an den prophetischen Ansatz Mens und deutet ihn für die gegenwärtige Situation.

Stimmen der Zeit, Heft 5/2022, 323-334

Armageddon nach der Pandemie. Stephen Kings apokalyptischer Roman "The Stand"

Stephen King widmet sich in „The Stand“ (1978) der Frage nach dem Sinn des Leidens. Eine Pandemie löscht in der Erzählung einen Großteil der Menschheit aus, die Überlebenden ringen um ethische Fragen. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, ana-lysiert das Werk aus theologischer Perspektive als ein letztes Gefecht um die Seele, in einem Kampf des Guten gegen das Böse in der Seele des Menschen.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2022, 305-314

Wahre Liebe wartet. Keuschheitsversprechen von Jugendlichen

Eine Kultur der Achtsamkeit, wie sie in den Präventionsordnungen der Bistümer vorgesehen ist, umfasst auch den Umgang mit theologischer Sprache. Formulierungen in Katechese, Gesang und Gebet, die für Kinder und Jugendliche angemessen sind, erfordern daher hohe theologische Sorgfalt. Sie müssen Komplexität reduzieren, ohne zu banalisieren. Sie müssen kindlichem Vertrauen und jugendlicher Begeisterungsfähigkeit entgegenkommen, ohne die jungen Menschen in Fallen zu führen, die diese erst viele Jahre später im Rückblick erkennen können. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, analysiert exemplarisch ein Gebet, mit dem junge Leute dazu angeleitet wer-den, Gott zu versprechen , bis zur Ehe „keusch“ und „rein“ zu bleiben.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2022, 83-94

Erinnern, beten und segnen. Braucht die Kirche Priester?

Brauchen wir Priester? Eine knappe Mehrheit stimmte auf der zweiten Vollversammlung des Synodalen Weges dafür, sich mit dieser grundlegenden Frage zu beschäftigen. Darauf sollte das Gremium irgendwann auch eine Antwort finden. Schon von den biblischen Grundlagen her spricht viel für ein Ja.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2021, 22-24

Theologie des Endkampfs. Zum Werk von Stephen King

Ausgerechnet ein Autor von Horror-Literatur verbindet Ethik mit Theologie. Klaus Mertes SJ interpretiert Stephen Kings „Needful Things“ als komplexen Kampf zwischen Gut und Böse: gekennzeichnet von Schuld und Sühne, Versuchung und Buße, Habgier und Kindersinn. Klaus Mertes ist Redakteur dieser Zeitschrift.

Stimmen der Zeit, Heft 11/2021, 805-812

Eckig oder rund? Reflexionen zu den Opferdiskursen in der Kirche

Mit Blick auf die Aufarbeitung des Missbrauchs stellt sich die Frage, welches Modell der Kommunikation zwischen Vertretern der Institution und Betroffenen das angemessene ist: Konfrontation oder Kooperation?

Herder Korrespondenz, Heft 9/2021, 13-16

Der heilige Doktor von Moskau. Fjodor Dostojewski und der alte General

Nicht im Verbrecher als solchem, sondern im kalten Herzen sieht Dostojewski, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, den tiefsten Abgrund des Bösen. Viele seiner Figuren verhelfen den „Unglücklichen“ durch barmherziges Beispiel, ihre Seele zu rühren und zu bereichern, so auch der „General“ im Roman „Der Idiot“. Klaus Mertes SJ, Redakteur dieser Zeitschrift, erkennt in dieser Figur die historische Person des deutschen Arztes Friedrich Joseph Haass, der bis heute in Russland verehrt wird.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2021, 293-301

Betroffene von Missbrauch im kirchlichen Sprachgebrauch

Das immer neue Scheitern in der Kommunikation zwischen Kirche und Betroffenen von Missbrauch liegt auch an einer problematischen Verwendung und Übertragung von theologischen Metaphern. Einerseits ist die Kirche in ihrem Selbstverständnis herausgefordert, wenn sie den Opfern von Macht-missbrauch in der Kirche begegnet – und dieses Selbstverständnis kann nicht völlig auf theologischen Ausdruck verzichten. Doch darin lauert auch die Gefahr neuerlicher Übergriffe. Klaus Mertes, Redakteur dieser Zeitschrift, schlägt deswegen eine theologische Blickwende um 180 Grad vor, die zugleich die Betroffenen vor Vereinnahmung durch theologische Sprache schützt.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2021, 83-92

Herzliche Spiritualität. Herz-Jesu-Frömmigkeit

Das Bild vom Herzen Gottes gehört schon in vorchristlicher Zeit zum Merkmal biblischer Aufklärung. In der Neuzeit wendet sich die Herz-Jesu-Verehrung gegen den Vernunftkult der Moderne. Auch neue Frömmigkeitsformen entdecken das Herz wieder.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2020, 25-27

Unabhängige Aufarbeitung gibt es bisher nicht. Die Bischofskonferenz geht den falschen Weg

Der Versuch der Deutschen Bischofskonferenz, die Missbrauchskrise umfassend aufzuarbeiten, ist gescheitert. Die jüngst verabschiedete Erklärung mit dem Beauftragten der Bundesregierung ist der falsche Weg. Es braucht endlich eine wirklich unabhängige, staatlich organisierte Kommission, die den verbreiteten Missbrauch von Kindern in Kirchen, Schulen und Sporteinrichtungen systematisch untersucht und darüber aufklärt.

Herder Korrespondenz, Heft 7/2020, 13-16

Eucharistie auf der Straße

Klaus Mertes SJ begibt sich auf die Spuren der Mähler Jesu: Mit wem und zu welchen Anlässen speiste er? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Praxis des gemeinsamen Mahls nicht zuletzt aus dem vorösterlichen, letzten Abendmahl und den nachösterlichen Mählern des Auferstandenen mit den Seinen? Klaus Mertes ist Redakteur dieser Zeitschrift.

Stimmen der Zeit, Heft 4/2020, 243-251

Bildungspolitik aus christlicher Perspektive

Die funktional geprägten Bildungskonzepte der OECD majorisieren seit Jahren die politische Debatte. Eine ganzheitliche Sicht auf Bildung wird aber weiter ausholen und zugleich die Grenzen zentraler Steuerung anerkennen müssen. Klaus Mertes, Redakteur dieser Zeitschrift und Direktor des Jesuiten-Kollegs St. Blasien, sieht großes Potenzial in der Stärkung der lokalen Strukturen: So viel Zentralismus wie nötig, so viel Subsidiarität wie möglich.

Stimmen der Zeit, Heft 1/2020, 29-38

Zölibat und Priestertum

Klaus Mertes SJ, Redaktionsmitglied dieser Zeitschrift und Direktor des Jesuitenkollegs St. Blasien, entwickelt ein differenziertes Bild des Zölibats. Bedeutet der Zölibat bloß Verzicht? Welchen theologischen Sinn hat er? Wie gehören priesterlicher und nicht-priesterlicher Zölibat zusammen, und wie unterscheiden sie sich?

Stimmen der Zeit, Heft 11/2019, 823-831

Geistlicher Missbrauch. Theologische Anmerkungen

Wenn Macht in geistlichen Gemeinschaften und in Orden missbraucht wird: Neben sexuellem ist auch der „geistliche Missbrauch“ ein schwerwiegendes Problem nicht nur, aber auch im kirchlichen Umfeld. Klaus Mertes SJ betrachtet die theologischen Hinter- und Abgründe, die sich auftun, wenn Menschen beanspruchen, erkennen und anderen Menschen sagen zu können, was Gott von ihnen will. Im Zentrum des geistlichen Missbrauchs steht die Suspension des Ethischen durch das Religiöse, durch die totalitäre Ansprüche legitimiert werden.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2019, 93-102

Ein Beruf im Wandel. Fragen an die Theologie des Priestertums

Das amtliche Priestertum ist ein Dienst am gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen. Nicht zuletzt die Umsetzung der Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils führt aber zu einer Reihe von Anfragen an die geltende Ämtertheologie.

Herder Korrespondenz, Rückkehr der Priester, 24-27

Zölibat und Prävention

Es gibt viele nachvollziehbare Gründe, den Pflichtzölibat zu lockern oder gar aufzuheben. Die Missbrauchskrise hat in den letzen Jahren das Argument der Prävention hinzugefügt.

Stimmen der Zeit, Heft 12/2018, 861-862

Sprechen über den Skandal. Missbrauch institutionell aufarbeiten

Wer sexuellen, körperlichen oder verbalen Missbrauch in Institutionen auf-arbeitet, befindet sich auf einem schmalen Grat zwischen Opfer- und Institu-tionsperspektive. Nur wer gegen das Vergessen ankämpft, kann langfristig aus den Vorfällen lernen und nachhaltige Präventionsarbeit leisten. Über Chancen dieser Gratwanderung aber auch über ihren Preis berichtet Klaus Mertes SJ.

Stimmen der Zeit, Heft 9/2018, 627-638

Fehl am Platz. Gastkommentar

Die revidierte Einheitsübersetzung der Bibel enthält Verschlimmbesserungen und echte Fehler. Sie eignet sich nicht als verbindliche Fassung.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2017, 6

Ökumene des Blutes

Das Gedenken an christliches Martyrium drängt zur gegenseitigen eucharistischen Gastfreundschaft. Mit Papst Franziskus macht Klaus Mertes SJ, Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald, auf die „Ökumene des Blutes“ aufmerksam.

Stimmen der Zeit, Heft 6/2017, 375-384

Nähe und Distanz. Ein Streitgespräch zwischen Wolfgang Huber und Klaus Mertes

Der Protestant Wolfgang Huber und der Katholik Klaus Mertes sind sich keinesfalls einig, wenn es um Sakralität und Weihe geht. Dennoch werben sie in diesem Streitgespräch für die Ökumene. Die Fragen stellte Volker Resing.

Herder Korrespondenz, Nach der Glaubensspaltung, 8-12

Menschenbild und Bildung. Erfahrungen eines Schulleiters

Schulische Bildung ist ein Dienst an der Würde von Kindern und Jugendlichen; sie ist nicht planbar und braucht Freiheit, um gelingen zu können. Was das unter den Rahmenbedingungen des gegenwärtigen Bildungssystems praktisch heißen kann, zeigt Klaus Mertes, Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald.

Stimmen der Zeit, Heft 8/2016, 507-514

Ein Heiliger der Barmherzigkeit. Das Leben des Friedrich Joseph Haass

Anfang des 19. Jahrhunderts wirkte in Moskau ein deutscher Arzt, der als „Heiliger Doktor von Moskau“ ins kulturelle Gedächtnis Russlands einging: Friedrich Joseph Haass. Wer ist dieser Mann, der heute wie kaum ein anderer eine tiefe geistliche Verbindung zwischen westlicher und östlicher Christenheit darzustellen vermag?

Herder Korrespondenz, Heft 7/2016, 33-36

Naturfrömmigkeit und Menschenopfer. Kritische Annäherungen an Goethe

Johann Wolfgang von Goethe benutzt biblische Motive und Figuren für seine poetischen Absichten. Warum aber sind seine religiösen Ansichten von einer pantheistischen Naturfrömmigkeit geprägt, deren Abgründigkeit in der Figur des Faust zum Vorschein kommt?

Herder Korrespondenz, Heft 1/2016, 47-51

Der andere Bergoglio. Papst Franziskus und die Befreiungstheologie

Mit dem Pontifikat des Jesuiten Jorge Mario Bergoglio ist nun die Möglichkeit zur Relecture einer auch innerkirchlich bewegten Konfliktgeschichte des Vatikans mit der Befreiungstheologie gegeben. Vermutlich hatten alle Beteiligten dabei ihre Scheuklappen. Papst Franziskus sagt es ja von sich selbst. Warum sollten nicht andere damit beginnen, es auch von sich selbst zuzugeben und auszusprechen? Dann wären auch innerkirchlich Versöhnungen möglich, die noch ausstehen.

Herder Korrespondenz, Phänomen Franziskus, 12-15

Es gibt kein Zurück. Gastkommentar

Die aktuelle Flüchtlingskrise markiert eine Wendezeit, die ein grundlegendes Umdenken von Politik und Gesellschaft erfordert. Eine Rückkehr zum vorherigen Status quo ist nicht möglich.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2015, 558

Widerspruch aus Loyalität

Mit seinem Roman „Judas“ erregte der israelische Schriftsteller Amos Oz im Frühjahr großes Aufsehen. Klaus Mertes, Direktor des Jesuitenkollegs in St. Blasien/Schwarzwald, nimmt den Roman als Anstoß für weitreichende Überlegungen zum Problem kritischer Loyalität in Staat und Kirche.

Stimmen der Zeit, Heft 11/2015, 736-744

Neue Sensibilität. Überlegungen zu einer christlichen Sexualpädagogik

Schulische Sexualpädagogik kann nicht mehr davon ausgehen, dass es für die Schülerinnen und Schüler ein vorgegebenes normatives Konzept gibt, das sie in die Schule mitbringen. Also muss sie Jugendliche unterstützen, zu einer eigenen, reifen Entscheidung mitten in der Vielfalt zu finden. Existentielle Selbstoffenbarungen von Schülerinnen und Schülern können dabei allerdings, wie der Missbrauchsskandal deutlich gemacht hat, nicht die Grundlage sein – und dürfen deshalb auch nicht aktiv angezielt werden.

Herder Korrespondenz, Leibfeindliches Christentum?, 49-52

„Schwule Lobby“. Katholischer Klerus und Homosexualität

Spätestens seit dem Vatileaks-Bericht ist davon die Rede, dass es im Vatikan „homosexuelle Netzwerke“ gebe. Allerdings geht es bei dem auch von Papst Franziskus verwendeten Begriff nicht um eine „schwule Lobby“ im Sinne einer organisierten Verschwörung finsterer Subjekte, die genau wissen, was sie wollen. Das Problem ist schärfer.

Herder Korrespondenz, Heft 8/2013, 389-392

Kirche und Trauma

Im Januar 2010 erreichte die Nachricht von Missbrauchsfällen im Jesuitenorden die mediale Öffentlichkeit. Klaus Mertes, Rektor des Jesuitenkollegs in Sankt Blasien, der die Vorgänge durch einen Brief an ehemalige Schüler des Canisius-Kollegs in Berlin bekannt gemacht hatte, setzt sich mit der komplexen Thematik auseinander.

Stimmen der Zeit, Heft 5/2013, 327-338

So beheben wir wirklich den Lehrermangel. Statt nur die Symptome zu behandeln

Wozu eigentlich will unsere Gesellschaft Lehrer? Nur die Antwort auf diese Frage motiviert junge Männer und Frauen, den Lehrberuf anzustreben – oder ihn eben zu meiden.

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