Globalisierung

Europa

  • Deutschland nach dem Kalten Krieg

    Vor dem Hintergrund des allmählichen Zerfalls der sowjetischen Vorherrschaft in Europa, der durch den Machtantritt Michail Gorbatschows 1985 noch beschleunigt wurde, vollzog sich auch die Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1989/90. Wichtigster Grund für das Streben nach Wiedervereinigung war die Unzufriedenheit der ostdeutschen Bevölkerung mit dem SED-Regime, das sich immer weniger in der Lage zeigte, den politischen und wirtschaftlichen Bedürfnissen der Menschen in der DDR zu genügen.

  • Europa nach dem Kalten Krieg

    Gegenüber der Zeit des Kalten Krieges hat sich die politische Landkarte Europas seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks (1989/90), dem Zerfall der Sowjetunion (1991) und Jugoslawiens (seit 1991) grundlegend geändert. Existierten zwischen 1945 und 1989 in Europa 31 Staaten (inkl. Sowjetunion und Türkei) so wuchs ihre Zahl seit 1990 auf heute 43 Staaten an.

  • Die Schweiz seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs

    Die Schweiz bewahrte im Zweiten Weltkrieg ihre traditionelle Haltung der Neutralität. Dadurch wurde das Land weitgehend von Kriegszerstörungen verschont, hatte nach Beendigung des Krieges allerdings Probleme, aus der selbst gewählten Isolation herauszufinden.

Welt

  • Die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges

    Nach dem Ende des Kalten Krieges trat generell die auch bereits vor 1991 vorhandene Multipolarität in der Weltpolitik deutlicher hervor. Regionale Gruppierungen und Zusammenschlüsse, u. a. NATO, EG/EU, KSZE/OSZE, ASEAN, aber auch Regionen übergreifende Organisationen (UNO, Sonder- bzw. Hilfsorganisationen) gewannen als Strukturelemente der internationalen Beziehungen an Bedeutung, ohne die Nationalstaaten als Akteure der Außenpolitik abzulösen.

  • Globalisierung und religiöse Radikalisierung seit dem Ende des Kalten Krieges

    Seit den 1990er-Jahren sind Wirtschaft und Kultur weltweit dem Prozess der Globalisierung unterworfen. Diese neue Qualität der der internationalen Verflechtung und Liberalisierung der Weltmärkte führte in wirtschaftlicher Hinsicht zur Vereinheitlichung von Produkten, Märkten und Preisen. Schwellenländern und vor allem auch die Länder der ehemaligen »Zweiten Welt« des zusammengebrochenen kommunistischen Machtbereichs, erhielten die Chance, mit billiger als in den Industriestaaten produzierten Produkten Anschluss an den Weltmarkt zu finden.

  • Asien seit dem Ende des Kalten Krieges

    1972 begannen die USA und China unerwartet mit der Normalisierung ihrer Beziehungen. 1989 näherten sich dann China und die Sowjetunion an, wobei sich China eindeutig von der Perestroika- und Glasnost-Politik Gorbatschows distanzierte – für die Weltöffentlichkeit besonders deutlich nicht zuletzt durch das Massaker vom Tienanmen-Platz, bei dem die Volksbefreiungsarmee am 3. und 4. Juni 1989 in ganz Peking mit äußerster Brutalität gegen unbewaffnete Demonstranten vorging und bis zu 3000 Zivilisten tötete und über 7000 verletzte.

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