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Virtuelles Modell Erdställe

Erdställe im digitalen Zeitalter

Die Digitalisierung erobert auch die geheimnisvolle Welt der Erdställe: Assistenzprofessor DI (FH) Raimund Edlinger MSc. und FH-Prof. DI Kurt Niel vom FH OÖ Campus Wels haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese von Menschenhand erschaffenen unterirdischen Strukturen mithilfe modernster Technologie zu erfassen und zu bewahren.

Außerdem aktuell

Artikel

  • Ausgrabungen an der Piazza Pia in Rom

    Neue Funde auf der Piazza Pia in Rom

    Auf der Piazza Pia in Rom tauchen neue Funde auf: Auf der Baustelle der Unterführung kamen die Überreste einer interessanten Gartenanlage direkt am rechten Tiberufer zum Vorschein. Es handelt sich um eine Struktur, die aus einer Mauer aus Travertin opus quadratum besteht, die das Ufer terrassiert. Hinter dieser befand sich ein römischer Portikus, von dem nur noch die Fundamente erhalten sind. Die Strukturen befinden sich genau unter einer antiken Wäscherei (Fullonica), die in den letzten Wochen entdeckt wurde.

  • Graben in Murrhardt während der Freilegung

    Ergebnisse der Bodenproben aus der Grabung in Murrhardt

    Ergebnisse der im Jahr 2022 gesammelten Bodenproben in der historischen Altstadt von Murrhardt geben Aufschluss über Vegetation und Nutzung von Pflanzen im Hochmittelalter. Welche Pflanzen wuchsen rund um das Kloster in Murrhardt? Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat Proben untersucht, die bei archäologischen Grabungen in der Helfergasse genommen wurden. Die Ergebnisse der Pflanzenanalyse liegen nun vor.

  • Ausgrabung in Erimi

    Ältester Tempel Zyperns in Erimi entdeckt

    Archäologen der Universität Siena haben auf Zypern einen 4.000 Jahre alten Tempelkomplex ausgegraben. Die Stätte ist Teil einer laufenden Studie des Erimi Archaeological Project, das Ausgrabungen in der Nähe des Dorfes Erimi im Bezirk Limassol durchführt.

  • Ausgrabung in Antikythera

    Außergewöhnliche Ausgrabungssaison in Antikythera

    Die Expedition 2024 zum Wrack von Antikythera, die vom 17. Mai bis 20. Juni 2024 stattfand, hat zu einem Durchbruch im Forschungsprogramm 2021-2025 geführt, das von der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland (ESAG) organisiert und vom Ephorat für Unterwasserantiquitäten des griechischen Ministeriums für Kultur und Sport überwacht wird. Dank außergewöhnlich günstiger Wetterbedingungen machte das Team bedeutende Entdeckungen, darunter einen bedeutenden Teil des Schiffsrumpfes.

  • Untersuchungen des mittelalterlichen Rungholt

    Weiterer Ortsteil von Rungholt nachgewiesen

    Eine achttägige Forschungsfahrt bringt neue Erkenntnisse zur Besiedlungsgeschichte des nordfriesischen Wattenmeeres am mittelalterlichen Handelsplatz Rungholt, der 1362 bei einer Sturmflut unterging. Das nordfriesische Wattenmeer ist nicht nur ein faszinierender Naturraum mit reicher Tier- und Pflanzenwelt. Es ist auch ein historischer Siedlungsraum, in dem Forschende heute untersuchen können, wie Menschen angesichts der Bedrohung durch das Meer in früheren Zeiten gelebt und gewirtschaftet haben.

  • Funde aus der Eiszeit aus der Vogelherdhöhle

    Nach der Eiszeit kehrten die Menschen früher als gedacht auf die Schwäbische Alb zurück

    Nach den unwirtlichen Bedingungen der letzten Eiszeit in Mitteleuropa im Zeitraum vor rund 27.000 bis 19.000 Jahren wurde die Schwäbische Alb im heutigen Süddeutschland rund 3.000 Jahre früher wieder besiedelt als bisher gedacht. Die alte Schätzung besagte, dass moderne Menschen vor rund 16.500 Jahren in die Region zurückgekehrt seien. Neue Daten aus zwei Fundstätten im Lonetal belegen nun, dass Menschen dort bereits vor rund 19.500 Jahren Spuren hinterließen.

  • Kalkablagerungen erbringen Informationen zu den Wassermühlen von Barbegal

    Kalkablagerungen eröffnen Blick in die Römerzeit

    Archäologinnen und Archäologen stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Wie lassen sich Informationen über Gebäude oder Anlagen gewinnen, von denen – wenn überhaupt – nur noch Ruinen stehen? Besonders tückisch gestalteten sich die Wassermühlen im südfranzösischen Barbegal aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. – ein einmaliger Komplex von 16 Wassermühlen, jeweils acht auf der östlichen, acht auf der westlichen Seite, die wie in einem Wasserfall von oben nach unten genutzt wurden. Bisher war nur bekannt, was sich aus den spärlich erhaltenen Ruinen herauslesen lässt: Die Wassermühlen wurden von einem Aquädukt aus den Hügeln der Umgebung gespeist. Eine Münze von Trajan, in einem Becken oberhalb der Mühlen gefunden, sowie die Baueigenschaften lassen vermuten, dass die Mühle etwa 100 Jahre lang genutzt wurde. Doch die Art der Mühlräder und ihre Nutzungsweise blieben bislang ein Rätsel. Forschende rekonstruieren nun die Entwicklungsgeschichte der Wassermühlen von Barbegal über Kalkablagerungen.

  • Reli­qui­en­schrein

    1.500 Jahre alter Reli­qui­en­schrein ent­deckt

    Seit Sommer 2016 führen Innsbrucker Archäologen und Archäologinnen in der Kärntner Gemeinde Irschen Grabungen in einer spätrömischen Höhensiedlung durch. Vor zwei Jahren haben sie eine sensationelle Entdeckung gemacht: Ein christlicher Reli­qui­en­schrein war noch in einer bisher ebenfalls unbekannten Kirche verborgen. Darin enthalten: Eine reich verzierte antike Reliquiendose aus Elfenbein.

  • Schiffswrack Kyrenia

    Aktualisierte Radiokarbondaten für das griechische Schiffswrack Kyrenia

    Das Kyrenia-Schiff wurde in den 1960er Jahren vor der Küste Zyperns gefunden und ist zu einem Schlüsselschiff in der Erforschung des antiken griechischen Schiffbaus geworden. Archäologische Funde lassen das Alter der letzten Reise des Schiffes auf etwa 300 v. Chr. schließen, doch bisherige Versuche zur Radiokarbondatierung haben nicht mit den archäologischen Funden gepasst. Sturt Manning von der Cornell University und Kollegen vermuten, dass diese Diskrepanz auf veraltete Radiokarbon-Kalibrierungsdaten zurückzuführen ist.

  • Nachbildung einer römischen Sandale

    Antike Überraschung: Römische Sandale in Oberbayern gefunden

    Bei Ausgrabungen im oberbayerischen Oberstimm kamen Spuren einer zivilen Siedlung rund um ein römisches Hilfstruppenkastell aus der Zeit zwischen 60 und 130 nach Christus ans Licht. Das Archäologen-Team stieß, wie sich erst später herausstellte, auf eine Seltenheit: Reste einer Schuhsohle mit gut erhaltenen Nägeln. Erst die Röntgenuntersuchung in den Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege zeigte, dass es sich um Reste einer römischen Sandale handelt.

  • Konstruktion aus Holz Grabung Wiedenbrück

    Mit Holz gegen das Wasser an der Wasserstraße

    Seit April grub eine archäologische Fachfirma begleitet durch die LWL-Archäologie für Westfalen eine Menge Holz an der Wasserstraße in Wiedenbrück aus. Geplante Baumaßnahmen mit Unterkellerung machten das notwendig. Dabei kamen Zeugnisse einer Aktion zur Baulandgewinnung zutage, die im Mittelalter vor rund 800 Jahren hier stattgefunden haben muss.

  • Hausgrundrisse der Glockenbecher-Kultur beim Ringheiligtum von Pömmelte

    Neue Erkenntnisse zum Leben am Ringheiligtum in Pömmelte

    Großangelegte archäologische Ausgrabungen der Jahre 2018 bis 2022 konnten mit insgesamt knapp 140 untersuchten Hausgrundrissen eindrucksvoll belegen, wie die Menschen des 3. Jahrtausends vor Christus am Ringheiligtum Pömmelte lebten. Verschiedenste naturwissenschaftliche Methoden ermöglichen es nun sogar zu rekonstruieren, was die Menschen dort aßen und tranken. Die aktuelle Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt vor Ort hilft nun dabei, das Bild weiter zu vervollständigen und die Ritual- und Siedlungslandschaft des 3. Jahrtausends vor Christus in Gänze zu erfassen.

Antike Welt. Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte 3/2024

Die ganze antike Welt erleben

Willkommen bei der ANTIKEN WELT – Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte. Seit über 50 Jahren stellen wir mit internationalen Forscherinnen und Forschern die wichtigsten Ausgrabungen und neuesten Erkenntnisse zu den antiken Hochkulturen vor. Ob zum Alltagsleben der Griechen und Römer, zu ägyptischen Totenkulten oder zur Archäologie in Vietnam, hier finden Sie eine spannende und fundierte Themenvielfalt.

Im aktuellen Heft: Vernetztes Afrika