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Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Plus S. 803-812

    Das Zeugnis der ermordeten Jesuiten von El Salvador

    Vor 30 Jahren wurden in El Salvador sechs Jesuiten und zwei Frauen von einem Spezialkommando der Armee umgebracht, weil die Regierung sie für die Köpfe hinter linken Aufständen hielt. Unter den Opfern war auch Ignacio Ellacuría, bekannter Befreiungstheologe und Rahner-Schüler. Martin Maier SJ, Beauftragter des Jesuitenordens für europäische Angelegenheiten in Brüssel, war zur Zeit des Anschlags in der Nähe und steht in einer langjährigen Verbindung mit El Salvador.

  • Plus S. 813-822

    Christliche Sozialethik als Menschenrechtsethik

    Die Menschenrechte sind die Ausbuchstabierung der Menschenwürde in konkrete Ansprüche, schreibt Michelle Becka, Professorin für Christliche Sozialethik in Würzburg. Was das bedeutet – in der Theorie, aber eben auch in der Praxis – schildert sie im Zusammenhang mit der Christlichen Sozialethik und anhand konkreter Beispiele wie den Debatten um Migration und um sexuellen Missbrauch in der Kirche.

  • Gratis S. 823-831

    Zölibat und Priestertum

    Klaus Mertes SJ, Redaktionsmitglied dieser Zeitschrift und Direktor des Jesuitenkollegs St. Blasien, entwickelt ein differenziertes Bild des Zölibats. Bedeutet der Zölibat bloß Verzicht? Welchen theologischen Sinn hat er? Wie gehören priesterlicher und nicht-priesterlicher Zölibat zusammen, und wie unterscheiden sie sich?

  • Plus S. 837-846

    Sünde und StrafeMoraltheologische Positionen zur Reform des § 175

    Die Abschwächung der Verurteilung von Homosexualität durch Papst Franziskus wird inner- wie außerhalb der Kirche registriert. Das könnte sich als lehramtlicher Wendepunkt herausstellen, schreibt Stephan Goertz, Moraltheologe und Professor in Mainz: Wer den naturrechtlichen Bastionen gegen die Umwälzungen der Geschlechterordnung hinterhertrauert, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Goertz zeigt auf, wie die Homosexualität in der säkularen Rechtsprechung, in der Moraltheologie und in den gesellschaftlichen Moralvorstellungen im Laufe der Jahrzehnte bewertet wurde.

  • Plus S. 847-858

    Persönlichkeitsbildung in der Schule?

    „Persönlichkeitsbildung“ ist ein Begriff, den sich viele Schulen und Institutionen auf die Fahnen schreiben. Welches Menschenbild hinter einer ignatianisch geprägten Persönlichkeitsbildung steht, erörtert Thomas Steinforth, Bildungsreferent für Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft im Heinrich-Pesch-Haus, der Katholischen Akademie Rhein-Neckar.

  • Plus S. 859-870

    Fundamentalisten sind immer die anderenÜberlegungen zu katholischen, evangelischen und muslimischen Milieuverengungen

    Ausgehend von Samuel Huntingtons Begriff des „Clash of Civilisations“, der für eine rechtskonservative Begründung kulturell bedingter Konflikte steht, stellt Joachim Valentin ein anderes Modell vor, das sich vor allem auf soziale Faktoren des Miteinanders in einer globalisierten und multikulturellen Welt konzentriert. Valentin ist apl. Professor für christliche Religions- und Kulturtheorie in Frankfurt am Main und Direktor des „Haus am Dom“ ebendort.

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