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Festveranstaltung zum 150-jährigen Jubiläum: Von Ignatius zu Papst Franziskus. Die Schöpfung bewahren und für Gerechtigkeit streiten

150 Jahre Stimmen der Zeit

 

Hier geht es zur Aufnahme unserer Festveranstaltung anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Kulturzeitschrift „Stimmen der Zeit“ am 27. Mai 2021.

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Pater Stefan Kiechle SJ überreicht Papst Franziskus die aktuelle Ausgabe der "Stimmen der Zeit" (c) Vatikan 2022

Papst Franziskus im Gespräch mit den europäischen Kulturzeitschriften der Jesuiten

19. Mai 2022. „Willkommen! Seht ihr? Ich sitze in meiner neuen Sedia Gestatoria“, scherzt der Papst in Anspielung darauf, dass er aufgrund seiner Knieschmerzen im Rollstuhl sitzt. Franziskus begrüßte einzeln die Chefredakteure und Chefredakteurinnen der europäischen Kulturzeitschriften der Gesellschaft Jesu, die in der Privatbibliothek des Apostolischen Palastes in Audienz versammelt waren. Insgesamt waren es zehn: P. Stefan Kiechle von den Stimmen der Zeit (Deutschland), Lucienne Bittar von Choisir (Schweiz), P. Ulf Jonsson von Signum (Schweden), P. Jaime Tatay von Razón y fe (Spanien), P. José Frazão Correia von Brotéria (Portugal), P. Paweł Kosiński von Deon (Polen), P. Arpad Hovarth von A Szív (Ungarn), Robert Mesaros von Viera a život (Slowakei), Frances Murphy von Thinking Faith (Vereinigtes Königreich) und P. Antonio Spadaro von La Civiltà Cattolica (Italien). Drei Redakteure waren Laien, zwei davon waren Frauen (für die schweizer und die englische Zeitschrift). Die anderen waren Jesuiten. Das Treffen mit dem Papst war der Auftakt zu ihrem dreitägigen Jahrestreffen. An der Audienz nahm auch der Generalobere der Gesellschaft Jesu, P. Arturo Sosa, teil. „Ich habe keine Rede vorbereitet“, begann der Papst, „wenn ihr wollt, könnt ihr also Fragen stellen. Wenn wir einen Dialog führen, wird unsere Begegnung reicher sein“.

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  • Plus Heft 8/2022 S. 573-580

    Spannungsreiches VerhältnisOrthodoxe Kirchen und Ökumenische Bewegung

    Erste Stimmen im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) forderten angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine einen Ausschluss von Vertretern des Moskauer Patriarchats. „Die Zeichen stehen auf Konfrontation statt auf Dialog“, so Johannes Oeldemann, Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn und Leiter des Stipendienprogramms für orthodoxe Theologen. Der Autor plädiert da-für, die dialogfähigen Kräfte in den östlichen Kirchen zu stärken, insbesondere die ukrainischen, aber auch die russischen, um Brücken bauen zu können.