Anzeige: Mojib Latif - Klimahandel – Wie unsere Zukunft verkauft wird

Amerikas Unis und Israel

Außerdem aktuell

Artikel

  • Plus Heft 6/2024 S. 403-412

    Milliarden Klimaflüchtlinge?

    Der Klimawandel wird viele Regionen der Erde unbewohnbar machen. Die dort lebenden Menschen werden sich auf den Weg machen müssen, hin in die gemäßigten Klimazonen, unter anderem nach Europa. Jörg Alt SJ, Mitarbeiter des Hilfswerks „jesuiten weltweit“ sowie des UKAMA-Zentrums in Nürnberg, Wissenschaftler und Aktivist für den Klimaschutz, reflektiert diese weitgehend verdrängten Fakten und ihre Folgen. Er appelliert, jetzt das Klima besser zu schützen.

  • Plus Heft 6/2024 S. 415-421

    Kant und der SozialismusZum Godesberger Programm

    Vor 300 Jahren wurde Immanuel Kant geboren. Vor 65 Jahren verabschiedete die SPD ihr „Godesberger Programm“. Was haben diese beiden Geburtstage miteinander zu tun? Natürlich war Kant kein Sozialist. Er war noch nicht einmal ein eindeutiger Demokrat, schreibt Benno Haunhorst, Oberstudiendirektor i.R. des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum Hildesheim. Aber in den programmatischen Diskussionen der deutschen Sozialdemokratie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts spielte die Philosophie Kants eine bedeutende Rolle. Neukantianismus, Revisionismus, ethischer Sozialismus, so lauten die Überschriften, unter denen heftig gestritten wurde über Marx oder Kant.

  • Plus Heft 5/2024 S. 365-375

    Die Grenzen künstlicher Sprachen

    Bedroht Künstliche Intelligenz den menschlichen Primat sprachlicher Rationalität? Was würde es für das anthropologische Selbstverständnis bedeuten, wenn Chatbots bald so souverän mit Sprache umzugehen scheinen wie der Mensch? Jan Juhani Steinmann, Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Wien und an der LMU München, gibt Entwarnung: Mindestens zehn Grenzen künstlicher Sprache macht er aus. Die Qualität und Praxis menschlicher Sprache könne nie in ihrer Quantifizierung und Funktionalisierung aufgehen. Dies weist auf die Lebendigkeit menschlicher Sprache hin, denn insofern der Mensch sprachlich denkt, spricht, erkennt und kreiert, tut er dies leiblich und stets innerhalb seiner ganzen Lebenswelt, einschließlich seines Bezugs zu Gott.

  • Caspar David Friedrich (1774-1840), Der Mönch am Meer, 1808-1810, Öl auf Leinwand, 110 x 171,5 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie, © bpk / Nationalgalerie, SMB / Andreas Kilger.
    Plus Heft 5/2024 S. 333-345

    Caspar David FriedrichKunst für eine neue Zeit

    Der Maler Caspar David Friedrich (1774-1840) wird in diesem Jahr zu seinem 250. Geburtstag mit großen Ausstellungen gefeiert. Friedhelm Mennekes SJ, Theologe und Kunstverständiger, besuchte die Vernissage in der Hamburger Kunsthalle und schildert seine Eindrücke. Er zeigt die Größe Friedrichs als romantisch-religiöser Künstler auf. Um alle besprochenen Bilder sehen zu können, melden Sie sich bitte mit ihrem Herder-Nutzerkonto an, damit Sie die PDF herunterladen können.