Lange Zeit war der Katholizismus in Bolivien de facto Staatsreligion. Unter Evo Morales und den Regierungen der „Bewegung für den Sozialismus“ galt das Verhältnis von Kirche und Staat dagegen als angespannt. Nun könnte es unter dem im November gewählten Präsidenten Rodrigo Paz einen Neuanfang in den Beziehungen geben. Von Dietmar Müßig