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Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Plus S. 163-171

    Jugend leitet JugendPrävention (sexualisierter) Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit

    Etwa ein Drittel der Fälle sexualisierter Gewalt wird durch Minderjährige begangen. Björn Mrosko SJ, Leiter der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) in Hamburg, hebt daher die Bedeutung von Präventions-Kompetenzen für ehrenamtliche und hauptamtliche Betreuer und Jugendleiterinnen hervor. Achtsamkeit, Reflexion über die Grenzen anderer und sich selbst sowie eine angemessene und altersgerechte Sprache kommen dabei allen Beteiligten zugute.

  • Plus S. 173-181

    Katholische Soziallehre: muslimisch nachvollziehbar?Religionstheologische Relecture der Enzyklika Fratelli tutti

    Papst Franziskus führt in seiner Sozialenzyklika vor, wie man christliche Zentralanliegen so zur Sprache bringen kann, dass sie über die Religionsgrenzen hinweg verständlich werden. Dazu beschreitet er drei Wege: die Betrachtung als Erkenntnisform, das Zugeständnis, dass andere sich aus an-deren Quellen zum Engagement für die Menschenwürde motivieren lassen, als Reflexionsform sowie eine mit christlichen Eigenakzenten zu versehende Wortwahl als Sprachform. Felix Körner SJ ist Islamwissenschaftler und Professor für Dogmatik an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom. Der Beitrag erscheint auch auf Italienisch in „La Civiltà Cattolica“.

  • Gratis S. 185-196

    Synodale Kirche, solidarisch mit Armen

    Teile der Weltkirche blicken misstrauisch auf den synodalen Weg der Kirche in Deutschland. Wie lässt sich das Bild einer Kirche, die zugleich synodal ist und solidarisch mit den Armen, sowohl aus der Tradition der Kirche wie aus den Texten von Papst Franziskus aufzeigen? Michael Kardinal Czerny SJ ist im vatikanischen „Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen“ Untersekretär der „Abteilung für Migranten und Flüchtlinge“. Der hier leicht gekürzte Text erschien auf Italienisch in La Civiltà Cattolica und auf Englisch bei thinkingfaith.org; Übersetzung aus dem Italienischen von Johannes Beutler SJ.

  • Plus S. 201-211

    Erzählen im TransitAnna Seghers' Roman "Transit"

    Geschichten von Flucht und Vertreibung sind zeitlos. Michael Braun interpretiert Anna Seghers’ Roman „Transit“ von 1944 unter Berücksichtigung einer neuen Verfilmung und einer neuen Inszenierung als hochaktuelle Erzählung des zeit- und raumübergreifenden Übergangs. Der Autor ist Professor für Neuere deutsche Literatur und ihre Didaktik in Köln sowie Leiter des Referats Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung.

  • Plus S. 215-224

    TschetschenienKonservativer Islam als Alternative zum radikalen Islamismus?

    Terroristische Attentate in Europa wurden in den letzten Jahren mehrfach von Tschetschenen begangen. Der Mörder des Lehrers Samuel Paty, der Mitte Oktober bei Paris erschossen wurde, widersetzte sich seiner Festnahme und erlag später seinen Schussverletzungen – er wurde am 5. Dezember im Dorf seiner Familie im Norden Tschetscheniens mit allen Ehren beigesetzt. Woher kommt der Islamismus in Tschetschenien? Wie wird er in dem Land selbst gesehen und vom Staat bekämpft? Wie wirkt er bis nach Europa? Vladimir Pachkov SJ doziert am Thomas-von-Aquin-Institut in Moskau.

  • Plus S. 225-231

    Wacław Hryniewicz OMIZum Tode eines ungewöhnlichen Theologen

    Der polnische Theologe Wacław Hryniewicz (1936-2020) setzte sich für die Ökumene und eine „Pädagogik der Barmherzigkeit“ anstelle einer „Pädagogik der Angst“ ein. Damit wurde er zeitlebens zur Zielscheibe sehr konservativer katholischer Priester und Theologen in Polen, wurde einmal als „rechtgläubiger Häretiker“ porträtiert. Theo Mechtenberg stellt einige markante Thesen des kürzlich verstorbenen Priesters vor. Mechtenberg ist Theologe und Germanist, deutsch-polnischer Übersetzer und Publizist.

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