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Jubiläums-Kongress in Dresden – 70 Jahre CHRIST IN DER GEGENWART Gott? Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft

Liebe Leserin, lieber Leser,

siebzig Jahre CHRIST IN DER GEGENWART – das ist für uns Anlass, dankbar zu sein und in die Zukunft zu schauen. Zusammen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir uns am 8. September in Dresden zu einem Kongress treffen, der die entscheidende Frage stellt: „Gott? – Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft“. Wir laden Sie herzlich dazu ein und freuen uns auf Gespräch und Begegnung mit Ihnen. Hier finden Sie weitere Informationen und die Anmeldung.

Stadtansicht Dresden

Aktuelle Ausgabe

  • Gratis 15/2018 S. 165-166

    Eucharistie für evangelische EhepartnerStreitfall Kommunion

    In den letzten Tagen hat ein Brief für Aufsehen gesorgt, den einige Bischöfe hinter dem Rücken vieler ihrer Amtsbrüder nach Rom geschickt haben. Sie wollen damit eine Pastorale Handreichung zu Fall bringen, die es evangelischen Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind, unter Umständen ermöglicht, an der Kommunion teilzunehmen. Was ist von diesem Streit zu halten?

  • Gratis 15/2018 S. 161-161

    Kommunion für evangelische EhepartnerEucharistiestreit

    Hat Kardinal Joseph Ratzinger kurz vor seiner Wahl zum Papst gegen die katholische Glaubenslehre verstoßen, als er beim Requiem für Johannes Paul II. dem evangelischen Prior von Taizé, Frère Roger, die Kommunion reichte? Oder war es nur eine seelsorgliche Notlage, die zu diesem „Bruch“ mit der kirchlichen Lehrtradition führte? Innerhalb der deutschen Bischofskonferenz ist ein Streit entbrannt, ob evangelische Partner in einer konfessionsverbindenden Ehe unter bestimmten Umständen die katholische Eucharistie empfangen dürfen.

  • LeserdebatteStreitfall Kommunion

    Hinter dem Rücken ihrer Amtsbrüder haben sich einige deutsche Bischöfe mit einem Brief an Rom gewandt. Sie wollen damit eine Pastorale Handreichung zu Fall bringen, die es evangelischen Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind, ermöglicht, an der Kommunion teilzunehmen. Was ist von diesem Streit zu halten? Diskutieren Sie mit!

  • Gratis 10/2018 S. 111-112

    Gleichberechtigung in der KircheHabemus feminas

    Die einen sammeln theologische Argumente für die Priesterweihe von Frauen. Die anderen pilgern nach Rom und setzen so ein Zeichen. Die Gleichberechtigung in der Kirche wird zu einer Schicksalsfrage.

Thema

Foto: picture-alliance

Die Kirche muss sich ständig an Haupt und Gliedern reformieren. Das forderte schon Augustinus. Martin Luther hat seinerzeit seine Thesen dazu veröffentlicht. Auch die Redaktion von CHRIST IN DER GEGENWART hat Vorschläge für das Glaubensleben, damit die christliche Botschaft die Menschen in einem modernen Lebenshorizont wieder erreicht. Diese Reformthesen haben bei den Leserinnen und Lesern ein überwältigendes Echo hervorgerufen. Wie kann sich der christliche Glaube erneuern? Das beschäftigt viele Menschen, die Gottesfrage ist auch heute noch höchst aktuell.

Der Sonderdruck „Glaubenserneuerung“ versammelt Beiträge zum Thema, wie sich Glaube und Kirche reformieren können und müssen. Unter anderem zwei Stellungnahmen von Bischöfen und der Abdruck von Lesermeinungen zeigen, wie relevant und aktuell diese Fragen sind. Der Sonderdruck eignet sich als Diskussionsgrundlage für Glaubensgespräche, den Religionsunterricht etc. und bietet Interessierten die Möglichkeit, neue Denkanstöße zum Thema Glaubenserneuerung zu erhalten.

Wochenimpuls : Mit Ostern hat die Zukunft begonnen

Ostern ist keine Feier eines vergangenen Ereignisses. Das Alleluja gilt nicht dem, was war, Ostern proklamiert einen Anfang, der schon über die fernste Zukunft entschieden hat. Auferstehung sagt: Der Anfang der Herrlichkeit hat schon begonnen. Und was so begonnen hat, das ist daran, sich zu vollenden! Es dauert lang? Es dauert Jahrtausende, weil es wenigstens dieses kurzen Augenblicks bedarf, damit eine unübersehbare Fülle der Wirklichkeit und der Geschichte sich durch den kurzen Todesschmerz einer ungeheuerlichen Verwandlung (den wir Natur- und Weltgeschichte nennen) zu ihrer herrlichen Vollendung durchzwängen kann. Alles ist in Bewegung. Nichts hat hier eine bleibende Stätte. Wir sagen „Ostern“, Auferstehung. Und das heißt: Es hat schon begonnen, die endgültige Zukunft hat schon angefangen. Die Verklärung der Welt ist kein Ideal und kein Postulat, sondern eine Wirklichkeit.

Die Stelle, wo solcher Anfang des vollendeten Endes erschienen ist, heißt Jesus von Nazaret, der Gekreuzigte und Auferstandene. Weil sein Grab leer ist, weil er, der tot war, sich als der Lebendige in der einen Ganzheit seiner konkreten Menschheit erwiesen hat, darum wissen wir: Es hat alles schon wirklich begonnen, gut zu werden. Es ist noch ungefähr alles unterwegs. Aber unterwegs zu einem Ziel, das nicht ein utopisches Ideal, sondern eine schon da seiende Wirklichkeit ist. Denn das Ende hat schon begonnen. Und es ist Herrlichkeit.

Karl Rahner aus: „Eigentlich ist Ostern ganz anders“ (Herder, Freiburg 2018)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageStreitfall Kommunion

    Eine überwältigende Mehrheit der katholischen Bischöfe Deutschlands will dem evangelischen Ehepartner in einer konfessionsverbindenden Familie die Kommunion erlauben. Doch sieben Kirchenführer widersetzen sich dem mit großer Mehrheit verabschiedeten Beschluss. Wie sehen Sie es? Die Redaktion möchte gerne Ihre Einschätzung kennenlernen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil!

  • LeserdebatteStreitfall Kommunion

    Hinter dem Rücken ihrer Amtsbrüder haben sich einige deutsche Bischöfe mit einem Brief an Rom gewandt. Sie wollen damit eine Pastorale Handreichung zu Fall bringen, die es evangelischen Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind, ermöglicht, an der Kommunion teilzunehmen. Was ist von diesem Streit zu halten? Diskutieren Sie mit!

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