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Anzeige: Gott? Die religiöse Frage heute

Aktuelle Ausgabe

  • Plus 1/2020 S. 3-4

    Eliten 2020Wer bestimmt die Welt?

    Geld regiert die Welt. Das stimmt und stimmt nicht. Denn nach wie vor sind es Menschen, die entscheiden – ob recht oder schlecht. Manche haben mehr zu sagen, andere weniger oder gar nichts. Doch niemals ist gewiss, ob es aufgrund verschiedener Umstände nicht ganz anders kommt als gedacht. Stimmt womöglich sogar: Der Mensch denkt, und Gott lenkt?

  • Plus 1/2020 S. 5-9

    Grünhans „rockt“ noch immer

    Weil er mit seinen Bildern über die großen Fragen nachdachte und dabei Traditionen sprengte, ergreift das Werk Hans Baldung Griens (1484/85–1545) auch heute. Die Kunsthalle Karlsruhe zeigt es.

  • Plus 51/2019 S. 565-566

    Evolution und ErlösungsreligionChrist, der Retter ist da?

    Seit etwa 13,7 Milliarden Jahren besteht unser Universum, falls es diesen „Urknall“ damals überhaupt gegeben hat. Seit etwa viereinhalb Milliarden Jahren gibt es die Erde. Der weise Mensch Homo sapiens erblickte spätestens vor 100000 Jahren, möglicherweise sogar bereits vor 350000 Jahren nach einer langen Evolution des Lebendigen das Licht der Welt. Das Christusereignis fand erst vor rund 2000 Jahren statt. Worin besteht die Einzigartigkeit der Heilsbedeutung Christi?

  • Plus 52/2019 S. 571-572

    Auf eine Pizza mit dem Papst

    Der sehenswerte Netflix-Film „Die zwei Päpste“ lässt Jorge Bergoglio, den späteren Franziskus I., auf Papst Benedikt XVI. treffen. Wie der Reformer und der Konservative über die großen Fragen des Glaubens diskutieren, gibt ein Beispiel, wie innerkirchlicher Streit funktionieren kann.

  • Das religiöse Buch des MonatsGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

Thema

Foto: Pixabay

Von einer kleinen Gruppe aus Münster hat sich „Maria 2.0“ zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt. Hier haben wir relevante Artikel für Sie zusammengestellt.

Unser Auftaktkommentar „Das Knacksen“ lässt wissen: Die Reformdebatten kommen nicht einfach so, sondern haben sich lange fast unmerklich angekündigt. In „Was kann der Streik erreichen?“ fassen wir Reaktionen auf „Maria 2.0“ zusammen. Anschließend erläutert Gerd Häfner Paulus-Texte zur Stellung der Frau. Klaus P. Fischer zeigt in „Unfehlbar trotz fehlbarer Argumente?“, dass auch das offizielle Lehramt nicht immer konsistent argumentiert – sondern selbst biblische Aspekte zur Ämterfrage selektiv gewichtet. Stephan Langer erklärt, warum unkonventionelle Reformvorschläge geboten sind.

Weshalb Maria vor Selbstbewusstsein „explodiert“ ist, legt Gotthard Fuchs dar. Die Rolle der Frau erläutert Arnold Angenendt in einem Streifzug durch die Kirchengeschichte. Eberhard Schockenhoff liefert Impulse zur Erneuerung der Sexualmoral. Abschließend fragt sich Johannes Röser, ob Jesus eine Kirche gründen wollte. Er zeigt auf, dass kirchliche Ämter der zeitbedingte Versuch sind, eine strukturelle Ordnung zu wahren – und damit offen sind für Neuansätze.

Wochenimpuls : Am Brunnen zu Gast

In uns strömen die Quellen des Heiles und der Heilung. Gott ist als ein Brunnen in uns, zu dem wir zu Gast und Einkehr geladen sind. Diese inneren Quellen müssen wir finden und immer wieder strömen lassen in das Land unseres Lebens. Dann wird keine Wüste. „Ich will euch erquicken“ (Mt 11,29). Das alte Herrenwort wird vom strömenden Geist Gottes eingelöst. Von innen her wird uns die Kraft und die geistige Sicherheit und Überlegenheit kommen. Wie oft habe ich dies erfahren in der Hetze und Gejagtheit dieser Monate, unter der Last und Übermacht: dass auf einmal die Frische und die Kraft von innen her aufgehen als morgendliche Sonne und die Ruhe des gebändigten Sturmes und der gemeisterten Mühe die Landschaft der Seele erfüllt.
Wenn wir die inneren Quellen nicht finden, helfen uns keine Anspannungen und keine äußere Ruhe. Wo aber der Geist Gottes den Menschen anrührt, da gerät er über seine Maße hinaus, und es ist immer etwas von der heiligen Stille und seligen Ruhe, der erholsamen Ruhe der Gottesnähe, des Domes, der Waldlandschaft, der guten Freundschaft in ihm.

Alfred Delp (1907–1945; hingerichtet am 2. Februar) in: „Aufzeichnungen aus dem Gefängnis“ (Herder, Freiburg 2019)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageAmazonassynode

    Wird die Amazonas-Synode im Herbst diesen Jahres zum Hoffnungszeichen für eine Erneuerung der katholischen Kirche? Wird der verpflichtende Zölibat aufgegeben? Die Redaktion von CHRIST IN DER GEGENWART hatte Sie hierzu nach Ihrer Meinung gefragt.

  • LeserdebatteKirchenschwund und Glaubensverlust

    Nominell wächst das Christentum weltweit, geistig jedoch schrumpft es wie noch nie in seiner Geschichte. Die Selbstgenügsamkeit mit dem Bestehenden „oben“ in den Kirchenleitungen wie „unten“ im Volk Gottes irritiert. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich dazu ein, sich an der Diskussion über den Zustand und die Zukunft der Kirche wie des christlichen Gottesglaubens zu beteiligen.