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In eigener Sache Stellenangebot

Der Verlag Herder sucht für seine Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART zum nächstmöglichen Termin eine/n

Redakteurin / Redakteur

Sie/er soll religiöse und gesellschaftliche Entwicklungen sowie historische und philosophische Fragestellungen journalistisch lebendig darstellen, kreative Ideen in die Redaktion einbringen und selbstständig eigene Themen erarbeiten.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollen ein starkes Interesse an der religiösen Frage mitbringen. Die Redaktion erwartet hohes Engagement, Hintergrundwissen, Teamfähigkeit, Leistungsstärke und die Bereitschaft, sich anregend und sensibel für ein modernes Christsein einzusetzen. CHRIST IN DER GEGENWART verlangt innere Unabhängigkeit, geistige Weite sowie eine entschiedene ökumenische Gesinnung. Mit der christlichen Glaubenspraxis sind Sie vertraut. In der Kirche sollten Sie beheimatet sein.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium der Theologie sowie möglichst eines weiteren Fachs. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen journalistische Berufserfahrung mitbringen. Fremdsprachenkenntnisse und Kenntnisse im Umgang mit Redaktionssystemen und Online-CMS sind erwünscht.

 Weitere Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier.


Der CIG-Artikel zur Glaubensreform

Titelseite SonderdruckDer Beitrag "Wie sich der christliche Glaube erneuern kann" mit neun Thesen zur religiösen Reform hat ein überwältigendes Leserecho und starke Zustimmung gefunden. Viele Leserinnen und Leser wollen ihn an Freunde und Bekannte verteilen, um darüber ins Gespräch zu kommen. Seelsorgerinnen und Seelsorger möchten ihn in ihren Gemeinden weiterverbreiten, unter anderem Pfarrbriefen beilegen. Der Sonderdruck in einem handlich gefalzten DIN-A5-Format eignet sich für Diskussionen in Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen, im Religionsunterricht, in der Erwachsenenbildung, in Familienkreisen, Firmgruppen und Glaubensseminaren. Die Exemplare sind kostenlos und können auch in größerer Stückzahl bestellt werden. Bestellung hier oder unter 0761/2717-200.

Ihre CIG-Redaktion

Hier können Sie auch eine PDF-Datei kostenlos herunterladen.

Aktuelle Ausgabe

  • Plus 2/2018 S. 25-26

    PhilosophieGlauben und Wissen

    Manche Fortschritts-„Gläubigen“ meinen, dass Glauben nur ein Mangel an Wissen sei und sich deshalb irgendwann erübrige. Ein Trugschluss, wie der Philosoph Volker Gerhardt von der Berliner Humboldt-Universität nachweist.

Thema

Foto: picture-alliance

In allen Sprachen, Dialekten und Konfessionen gibt es das Vaterunser als zentrales Gebet des christlichen Glaubens. Im französischen Sprachraum wurde der Text für die liturgische Feier 2017 leicht verändert. Denn die vorletzte Bitte: „Und führe uns nicht in Versuchung“ wird als anstößig empfunden. Gott könne die Menschen doch nicht zum Bösen verleiten. Die neue Übersetzung lautet: „Und lass uns nicht in Versuchung geraten.“ Der Hinweis auf diese Änderung hat eine große Debatte ausgelöst. Unser Sonderdruck zum Vaterunser enthält verschiedene Beiträge, die im CHRIST IN DER GEGENWART zu diesem Thema erschienen sind.

Wochenimpuls : Ins Geheimnis

Wenn ich das „Ich glaube an Gott“ ausspreche, weiß ich, dass dies viel mehr bedeutet als ein Deklarieren meiner persönlichen Gottesansichten. Die ersten Worte des Glaubensbekenntnisses im griechischen Original und in Latein, der Mutter- und Vatersprache der Kirche, müssten, genau übersetzt, eher so klingen: „Ich glaube auf Gott hin.“ Dies ist eine Richtungsbezeichnung, die Kennzeichnung eines Weges, einer Bewegung: Ich glaube, und mit diesem meinem Glauben gehe ich in das Geheimnis ein, das Gott genannt wird.

Doch wie könnte ich eintreten, wenn mir nicht geöffnet würde, wie könnte ich an das Feuer herantreten und wie mich nicht verlieren im blendenden Licht, wenn er selbst mir nicht entgegenkäme? Ja, der Dreieinige Gott hat sich geoffenbart, er gibt sich hin und öffnet sich. Doch er selbst verbleibt in seinem Wesen für mich gleichzeitig unverständlich und „unmöglich“, trotz aller meiner angeborenen Fähigkeit, ihn zu erkennen und ihn in diesem Leben von „Angesicht zu Angesicht“ zu sehen.

Doch wo ich ihn „wie in einem Spiegel“ kontemplativ erfahren kann – und hier wird meine Erkenntnis wahrlich ganz persönlich, wenn ich mir die langjährige Erfahrung meines Suchens und Glaubensweges vergegenwärtige –, sind es drei Wirklichkeiten: die Welt, das Menschsein Jesu und die Kirche.

Tomáš Halík in: „Nachtgedanken eines Beichtvaters“ (Herder, Freiburg 2017)

Leserdebatten und Leserumfragen