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Anzeige: Johannes Röser: Gott? Die religiöse Frage heute

Aktuelle Ausgabe

  • Gratis 30/2019 S. 325

    Kirchenreform in der DiskussionNur ein Traum

    Vorschläge für eine Kirchenreform scheitern allzu oft an eingefahrenen Strukturen und unwilligen Traditionalisten. Erst im Traum kann man all diese Hürden ausblenden und fragen: Was wäre, wenn ...

  • Plus 32/2019 S. 358

    Maria im KirchenjahrSechs Marienfeste – für mich

    In der zweiten Jahreshälfte – von August bis Dezember – sieht der Rhythmus des Kirchenjahres mehrere Marienfeste vor. Diese einst volkstümlich gefeierten Tage sind aus dem allgemeinen Bewusstsein weitgehend verdrängt. Doch lässt sich an diesen Gedenktagen ein Bezug zur eigenen, persönlichen Existenz herstellen.

  • Gratis 31/2019 S. 335-336

    Demokratieproteste in HongkongAufstand mit Regenschirmen

    Es sind vor allem die jungen Leute in Hongkong, die ihren Protest gegen die von Peking gesteuerte Übergriffigkeit der kommunistischen Machthaber nahezu täglich auf die Straße tragen. Was bewegt sie in ihrem Kampf für Demokratie?

  • Gratis 27/2019 S. 291-292

    Kirchenkrise - KirchenreformMit Zorn und mit Maß

    Die Reformdebatte ist in der katholischen Kirche neu entbrannt. Geht es wirklich nur um Macht? Nur um ewige Wahrheiten? Gern wird verdrängt, dass das geistliche Amt am Ende auch wegen „unterlassener Hilfeleistung“ vor dem Richterstuhl Gottes stehen könnte.

  • Das religiöse Buch des MonatsGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

Thema

Foto: Pixabay

Von einer kleinen Gruppe aus Münster hat sich „Maria 2.0“ zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt. Hier haben wir relevante Artikel für Sie zusammengestellt.

Unser Auftaktkommentar „Das Knacksen“ lässt wissen: Die Reformdebatten kommen nicht einfach so, sondern haben sich lange fast unmerklich angekündigt. In „Was kann der Streik erreichen?“ fassen wir Reaktionen auf „Maria 2.0“ zusammen. Anschließend erläutert Gerd Häfner Paulus-Texte zur Stellung der Frau. Klaus P. Fischer zeigt in „Unfehlbar trotz fehlbarer Argumente?“, dass auch das offizielle Lehramt nicht immer konsistent argumentiert – sondern selbst biblische Aspekte zur Ämterfrage selektiv gewichtet. Stephan Langer erklärt, warum unkonventionelle Reformvorschläge geboten sind.

Weshalb Maria vor Selbstbewusstsein „explodiert“ ist, legt Gotthard Fuchs dar. Die Rolle der Frau erläutert Arnold Angenendt in einem Streifzug durch die Kirchengeschichte. Eberhard Schockenhoff liefert Impulse zur Erneuerung der Sexualmoral. Abschließend fragt sich Johannes Röser, ob Jesus eine Kirche gründen wollte. Er zeigt auf, dass kirchliche Ämter der zeitbedingte Versuch sind, eine strukturelle Ordnung zu wahren – und damit offen sind für Neuansätze.

Wochenimpuls : Staub und Geist

Die Schrift hat recht: Der Mensch ist Staub. Er ist ein immer Sterbender. Er ist das Wesen, das, wenn es anhebt, auf den Tod zusteuert, eindeutig und unerbittlich, das einzige Wesen, das von dieser Todverfallenheit weiß. Er ist Staub! Er ist Geist, freilich.
Aber was ist dieses Geist-Sein, sich selbst überlassen, anderes als die Erkenntnis der Unbegreiflichkeiten, die Erkenntnis der Schuld, die Erkenntnis der Ausweglosigkeiten. Der Mensch ist so sehr Geist, dass er Gott erkennen kann. Aber was heißt das anderes, als dass er erkennt, dass er vor einem Unbegreiflichen steht mit unerfindlichen Wegen und unaufspürbaren Gerichten, dass er vor dem Heiligen steht als verlorener Sünder; was heißt das anderes, als dass er sich durch seinen Geist begreift als das, was er ist: als Staub und Asche.


Karl Rahner in: „Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten“ (Matthias Grünewald, Ostfildern 2018)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageFaszination Franziskus

    Im Juli und August 2018 hat die Zeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART eine Umfrage zum Thema "Faszination Franziskus" durchgeführt. Etwa 1.500 Interessierte haben daran teilgenommen. Hier präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse der Befragung

  • LeserdebatteKirchenschwund und Glaubensverlust

    Nominell wächst das Christentum weltweit, geistig jedoch schrumpft es wie noch nie in seiner Geschichte. Die Selbstgenügsamkeit mit dem Bestehenden „oben“ in den Kirchenleitungen wie „unten“ im Volk Gottes irritiert. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich dazu ein, sich an der Diskussion über den Zustand und die Zukunft der Kirche wie des christlichen Gottesglaubens zu beteiligen.