Neuer Sonderdruck "Kirchenreform - Glaubensreform 2020"

CHRIST IN DER GEGENWART-Sonderdruck - Video 

Im Video erzählt der stellvertretende Chefredakteur Stephan Langer, was der neue Sonderdruck beinhaltet und wo Sie ihn bestellen können.

Aktuelle Ausgabe

  • Gratis 37/2019 S. 407-408

    Vor dem "synodalen Weg"Überrascht uns endlich!

    Diesem Anfang wohnt noch kein Zauber inne: Der „synodale Weg“ zur Erneuerung der Kirche wird vorbereitet, als hätten wir alle Zeit der Welt. Dementsprechend sind die Erwartungen an der Basis gering. Aber wo, wenn nicht in der Nachfolge Jesu, wäre Raum für Wunder?!

  • Gratis 38/2019 S. 415-416

    Wann kommt ein neues Konzil?Die Machtfrage

    Rom will den „synodalen Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland nicht, jedenfalls nicht wie ursprünglich vorgesehen. Jetzt wird im Hin und Her versucht, vermeintliche Missverständnisse zu entkräften und weitreichend Geplantes zurückzunehmen. Dabei kann es realistisch nur eine Lösung geben, eine große.

  • LeserdebatteSynodaler Weg und Konzil

    Sie waren keine „Priester“, keine Kleriker, aber Apostel – und die ersten Synodalen der Kirche. Mit ihren Protagonisten Petrus und Paulus hatten sie beim Apostelkonzil von Jerusalem die ersten einschneidenden Reformen für die junge Christengemeinde zu beschließen. Wieder stehen bedeutendste Reformen an, wenn die katholische Kirche nicht den Anschluss an die Zukunft verlieren will. In Deutschland soll ein „synodaler Weg“ die Kirchenkrise bewältigen helfen. Wie sehen Sie es? Was erwarten Sie? Schreiben Sie uns, diskutieren Sie mit!

  • Plus 43/2019 S. 475-476

    Gewalt gegen FrauenEine von drei

    Selbst im aufgeklärten Europa werden jedes Jahr Hunderte Frauen von ihrem (Ex-)Partner ermordet. Global gesehen ist Gewalt gegen Frauen ein Problem von katastrophalem Ausmaß. Dennoch wird im Vergleich zu anderen weltweiten Problemen wenig darüber gesprochen.

  • Gratis 39/2019 S. 423-424

    Der nächste Schritt zur Einheit der ChristenDie Mahlfrage

    Nur noch zwei Jahre sind es bis zum nächsten ökumenischen Kirchentag in Deutschland. Gerade im Ursprungsland der Reformation könnten und müssten die nächsten Schritte hin zu einer echten Einheit der Christen gewagt werden. Der bedeutende Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen macht aufgrund jahrzehntelanger genauester Forschung jetzt einen gewichtigen Vorschlag.

  • Das religiöse Buch des MonatsGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

Thema

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Von einer kleinen Gruppe aus Münster hat sich „Maria 2.0“ zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt. Hier haben wir relevante Artikel für Sie zusammengestellt.

Unser Auftaktkommentar „Das Knacksen“ lässt wissen: Die Reformdebatten kommen nicht einfach so, sondern haben sich lange fast unmerklich angekündigt. In „Was kann der Streik erreichen?“ fassen wir Reaktionen auf „Maria 2.0“ zusammen. Anschließend erläutert Gerd Häfner Paulus-Texte zur Stellung der Frau. Klaus P. Fischer zeigt in „Unfehlbar trotz fehlbarer Argumente?“, dass auch das offizielle Lehramt nicht immer konsistent argumentiert – sondern selbst biblische Aspekte zur Ämterfrage selektiv gewichtet. Stephan Langer erklärt, warum unkonventionelle Reformvorschläge geboten sind.

Weshalb Maria vor Selbstbewusstsein „explodiert“ ist, legt Gotthard Fuchs dar. Die Rolle der Frau erläutert Arnold Angenendt in einem Streifzug durch die Kirchengeschichte. Eberhard Schockenhoff liefert Impulse zur Erneuerung der Sexualmoral. Abschließend fragt sich Johannes Röser, ob Jesus eine Kirche gründen wollte. Er zeigt auf, dass kirchliche Ämter der zeitbedingte Versuch sind, eine strukturelle Ordnung zu wahren – und damit offen sind für Neuansätze.

Wochenimpuls : Staub und Geist

Die Schrift hat recht: Der Mensch ist Staub. Er ist ein immer Sterbender. Er ist das Wesen, das, wenn es anhebt, auf den Tod zusteuert, eindeutig und unerbittlich, das einzige Wesen, das von dieser Todverfallenheit weiß. Er ist Staub! Er ist Geist, freilich.
Aber was ist dieses Geist-Sein, sich selbst überlassen, anderes als die Erkenntnis der Unbegreiflichkeiten, die Erkenntnis der Schuld, die Erkenntnis der Ausweglosigkeiten. Der Mensch ist so sehr Geist, dass er Gott erkennen kann. Aber was heißt das anderes, als dass er erkennt, dass er vor einem Unbegreiflichen steht mit unerfindlichen Wegen und unaufspürbaren Gerichten, dass er vor dem Heiligen steht als verlorener Sünder; was heißt das anderes, als dass er sich durch seinen Geist begreift als das, was er ist: als Staub und Asche.


Karl Rahner in: „Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten“ (Matthias Grünewald, Ostfildern 2018)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageAmazonassynode

    Wird die Amazonas-Synode im Herbst diesen Jahres zum Hoffnungszeichen für eine Erneuerung der katholischen Kirche? Wird der verpflichtende Zölibat aufgegeben? Die Redaktion von CHRIST IN DER GEGENWART ist an Ihrer Meinung interessiert.

  • LeserdebatteKirchenschwund und Glaubensverlust

    Nominell wächst das Christentum weltweit, geistig jedoch schrumpft es wie noch nie in seiner Geschichte. Die Selbstgenügsamkeit mit dem Bestehenden „oben“ in den Kirchenleitungen wie „unten“ im Volk Gottes irritiert. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich dazu ein, sich an der Diskussion über den Zustand und die Zukunft der Kirche wie des christlichen Gottesglaubens zu beteiligen.