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Anzeige: Johannes Röser: Gott? Die religiöse Frage heute

Stellenangebot

Der Verlag Herder sucht für seine Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART zum nächstmöglichen Termin eine/n

Redakteurin / Redakteur

Sie/er soll religiöse und gesellschaftliche Entwicklungen sowie historische und philosophische Fragestellungen journalistisch lebendig darstellen, kreative Ideen in die Redaktion einbringen und selbstständig eigene Themen erarbeiten.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollen ein starkes Interesse an der religiösen Frage mitbringen. Die Redaktion erwartet hohes Engagement, Hintergrundwissen, Teamfähigkeit, Leistungsstärke und die Bereitschaft, sich anregend und sensibel für ein modernes Christsein einzusetzen. CHRIST IN DER GEGENWART verlangt innere Unabhängigkeit, geistige Weite sowie eine entschiedene ökumenische Gesinnung. Mit der christlichen Glaubenspraxis sind Sie vertraut. In der Kirche sollten Sie beheimatet sein.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium der Theologie sowie möglichst eines weiteren Fachs. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen journalistische Berufserfahrung mitbringen. Fremdsprachenkenntnisse und Kenntnisse im Umgang mit Redaktionssystemen und Web-CMS sind erwünscht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Ausgabe

  • Plus 50/2018 S. 555-556

    Erfülltes LebenWas für ein Glück!

    Das Anspruchsdenken der Wohlstandsgesellschaft treibt Menschen immer tiefer in Unzufriedenheit, gibt ihnen das Gefühl, stets zu kurz zu kommen. Von dieser Kränkung des Selbstwertgefühls, der persönlichen Würde kann sich der Einzelne jedoch befreien: mit einem Blickwechsel.

  • Plus 3/2019 S. 33

    Reformen im ChristentumLeiden an der Kirche 1989/2019

    Vor dreißig Jahren, Anfang Februar 1989, erschien in dieser Zeitschrift ein Artikel des Münchener Theologen Heinrich Fries (1911–1998): „Leiden an der Kirche“. Dieser Beitrag löste ein überwältigendes Echo aus. Ein Sonderdruck erreichte eine Auflage von mehr als 150000 Exemplaren. Fries erweiterte den Text zu einem gleichnamigen Büchlein. Erinnerung tut not in einer aktuell dramatischen Situation der Kirche wie des christlichen Glaubens.

  • Plus 1/2019 S. 17-18

    Wissenschaftsjahr 2019: Künstliche-Intelligenz-ForschungKünstlicher Geist?

    Das Wissenschaftsjahr 2019 widmet sich der Künstlichen Intelligenz. Darüber wird momentan in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft intensiv diskutiert. Liegt in der Künstlichen Intelligenz – oder auch im sogenannten Maschinellen Lernen – die Zukunft der Menschheit? Und was bedeutet das für das Menschsein?

  • Das religiöse Buch des MonatsGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

Thema

Foto: Pixabay

"Ich bin spirituell, aber nicht religiös." Das sagen mehr und mehr Menschen, darunter erstaunlich viele, die keiner Religionsgemeinschaft (mehr) angehören. Hat Kirche in den jüngeren und kommenden Generationen dann überhaupt noch eine Chance? In der katholischen Kirche wird momentan zwischen verschiedenen Fraktionen heftig über den wahren und richtigen Kurs gestritten. Ist die Kirchenkrise eine Chance zum Kurswechsel, zur Erneuerung? 

Wochenimpuls : Im Sakrament der Welt

Sprenge, mein Gott, durch die Kühnheit der Offenbarung die Zaghaftigkeit eines knabenhaften Denkens, das sich in der Welt nichts Größeres und nichts Lebendigeres vorzustellen wagt als die erbärmliche Vollkommenheit unseres menschlichen Organismus! Auf dem Wege eines kühneren Begreifens des Universums lassen die Kinder der Welt jeden Tag die Lehrer Israels weiter hinter sich zurück. Herr Jesus, „in dem alle Dinge ihren Bestand finden“, offenbare du dich endlich denen, die dich lieben, als die höhere Seele und das physische Zentrum der Schöpfung. Es geht um unser Leben, siehst du das nicht? Würde ich nicht, wenn ich nicht glauben könnte, dass deine wirkliche Gegenwart die geringsten der mich durchdringenden oder mich berührenden Energien beseelt, geschmeidig macht und erwärmt, bis in das Mark meines Seins erstarrt vor Kälte sterben?

Dank sei dir, mein Gott, dass du auf tausend Weisen meinen Blick gelenkt hast, bis du ihn die unermessliche Einfachheit der Dinge erkennen ließest! Nach und nach bin ich durch die unwiderstehliche Entwicklung des Strebens, das du in mich gelegt hast, als ich noch ein Kind war, unter dem Einfluss außergewöhnlicher Freunde, die zur Stelle waren auf meinem Wege, um meinen Geist zu erhellen und zu kräftigen, unter dem Erwachen schrecklicher und süßer Einweihungen, deren Kreise du mich nacheinander hast überschreiten lassen, dahin gelangt, nichts mehr sehen oder atmen zu können außerhalb des Milieus, in dem alles nur eins ist.

In diesem Augenblick, da dein Leben mit einem Übermaß an Kraft in das Sakrament der Welt eingeht, will ich mit einem vermehrten Bewusstsein die starke und ruhige Trunkenheit einer Schau kosten, deren Kohärenz und Harmonien zu erschöpfen mir nicht gelingt.

Pierre Teilhard de Chardin (1881–1955)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageFaszination Franziskus

    Im Juli und August 2018 hat die Zeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART eine Umfrage zum Thema "Faszination Franziskus" durchgeführt. Etwa 1.500 Interessierte haben daran teilgenommen. Hier präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse der Befragung

  • LeserdebatteKirchenschwund und Glaubensverlust

    Nominell wächst das Christentum weltweit, geistig jedoch schrumpft es wie noch nie in seiner Geschichte. Die Selbstgenügsamkeit mit dem Bestehenden „oben“ in den Kirchenleitungen wie „unten“ im Volk Gottes irritiert. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich dazu ein, sich an der Diskussion über den Zustand und die Zukunft der Kirche wie des christlichen Gottesglaubens zu beteiligen.