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Anzeige: Papst Franziskus: Fratelli tutti

Aktuelle Ausgabe

  • Plus 42/2020 S. 459-460

    Der Christ und seine AmtsträgerWas ist kirchliches Kerngeschäft?

    „Die“ Kirche tut dies und das. „Die“ Kirche soll es richten. Und „die“ Kirche äußert sich zu allerlei, meldet sich überall öffentlich mit Weisungen zu Wort. Die aktuellen Ohnmachtserfahrungen und Ratlosigkeiten im Kirchenbetrieb decken jedoch mehr und mehr auf, dass die Erwartungen an die „Institution“ nur auf einen Holzweg führen.

  • Gratis 37/2020 S. 407-408

    "Synodaler Weg" - RegionenkonferenzenWie wird das Y zum I?

    Trotz Corona und vatikanischer Stoppschilder: Die Kirche in Deutschland hat auf ihrem „synodalen Weg“ eine gewisse Routine und Zielstrebigkeit entwickelt. Doch immer stärker drängt sich die Frage auf: Was kann eigentlich am Ende dabei herauskommen?

  • Modern Christ seinGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

Thema

Foto: hxdbzxy

„Wie gut, dass es das Christentum gibt“ – unter diesem Leitgedanken haben wir einige Artikel unserer unabhängigen Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART neu für Sie zusammengestellt.

Zu Beginn analysiert Chefredakteur Johannes Röser, warum Gott nicht „systemrelevant“ ist – und warum das den Glauben an ihn so wertvoll macht. Anschließend listet Arnold Angenendt Errungenschaften von Kirche und Christentum auf, die in Zeiten allgemeiner Kirchenkritik schnell vergessen werden.

Amelie Tautor überlegt, wie Kirche und Politik heute in ein angemessenes Verhältnis gesetzt werden können. Inwiefern das christliche Glaubensbekenntnis in der wissenschaftlichen Epoche neu gedacht werden muss, diskutiert Magnus Striet. Dann legt Julia Knop dar, welch grenzüberschreitendes Potenzial der Glaube hat. Johannes Röser reflektiert, was denn eigentlich eine christliche „Identität“ ausmacht.

Warum man überhaupt glauben kann, fragt anschließend Peter B. Steiner. Christian Heidrich ermuntert, dass das Christentum stets eine „Hoffnung für die Besiegten“ ist. Zuletzt zeigt Ralf Meister auf, wie grundstürzend der Glaube an die Auferstehung unser Leben verändern kann.

Wochenimpuls : Warum gehorsam?

Am schwersten fällt Bruder Julian der Gehorsam. „In erster Linie bin ich dem Herrn gegenüber gehorsam. Das heißt für mich, nach dem Evangelium zu leben und mich immer wieder zu fragen, was der Auftrag des Herrn ist. Das ist auch unsere erste Ordensregel. Der Gehorsam gegenüber unseren Oberen und der Gemeinschaft ergibt sich im Alltag zwangsläufig. Unser Zusammenleben muss klappen, deshalb muss ich mich manchmal fügen oder die Zähne zusammenbeißen, wenn mir etwas gar nicht passt. Jeder von uns hat seine Marotten. Das ist wie überall, wo Menschen zusammenleben. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich muss auch eigene Interessen zurückstellen, damit unsere Gemeinschaft funktioniert.“

Stephanie Mende über den jungen Kapuziner-Bruder Julian Kendziora (25 Jahre) in: „Um Gottes Willen“ (adeo Verlag, Asslar 2020)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageWas bedeutet Ihnen die Bibel?

    Die Bibel ist eigentlich eine kleine Bibliothek: Sie versammelt, was Menschen lange vor unser Zeit über Gott gedacht haben. Und sie ist randvoll mit existenziellen Gotteserfahrungen zwischen beglückender Hoffnung und tiefster Verlassenheit. Die Redaktion von CHRIST IN DER GEGENWART wollte von Ihnen wissen: Was bedeutet Ihnen die Bibel?