Jubiläums-Kongress in Dresden - 70 Jahre CHRIST IN DER GEGENWART Gott? Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft

Liebe Leserin, lieber Leser,

siebzig Jahre CHRIST IN DER GEGENWART – das ist für uns Anlass, dankbar zu sein und in die Zukunft zu schauen. Zusammen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir uns am 8. September in Dresden zu einem Kongress treffen, der die entscheidende Frage stellt: „Gott? – Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft“. Wir laden Sie herzlich dazu ein und freuen uns auf Gespräch und Begegnung mit Ihnen. Hier finden Sie weitere Informationen und die Anmeldung.

Stadtansicht Dresden

Aktuelle Ausgabe

  • Gratis 21/2018 S. 231-232

    CIG-JubiläumReise nach Dresden

    Am 8. September 2018 feiert CHRIST IN DER GEGENWART sein siebzigjähriges Bestehen mit einer Tagung in Dresden: „Gott? – Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft“. Dazu laden wir die Leserinnen und Leser herzlich ein. Lesen Sie hier Impressionen einer Journalistenreise in die sächsische Landeshauptstadt.

  • Gratis 23/2018 S. 257-257

    Kommunionstreit: Deutsche Bischöfe und VatikanWozu Theologie?

    Das Misstrauensvotum Roms gegen die Bischöfe ist auch ein Misstrauensvotum gegen die Theologen, die die Bischöfe beraten und den Text über Kommunion für evangelische Ehepartner mit entworfen haben. Das lässt fragen, ob das, was an ökumenischer Pionierarbeit im 20. Jahrhundert geleistet und an moderner Theologie entwickelt wurde, alles Makulatur ist.

  • Plus 24/2018 S. 269-270

    KreuzdebatteDas Kreuz im Widerstreit

    Die Debatte über den bayerischen Beschluss, in den Eingangsbereichen von Behörden Kreuze aufzuhängen, hat die Gemüter hierzulande sehr erregt. In der Diskussion werden die Argumente jedoch nicht klar unterschieden. Zwischen „Christentum“ und „Kultur“ zu trennen, ist nicht sinnvoll, die Trennung zwischen Religion und Staat dagegen schon.

  • Gratis 22/2018 S. 239-240

    Zur WM in RusslandDas „Geheimnis“ Fußball

    Der Ball rollt. Bis Mitte Juli findet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Das "große, große Spiel" (Christian Streich) steht in diesen Tagen ganz besonders im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.

  • Gratis 23/2018 S. 259-260

    Kommunionstreit: Der Brief aus dem VatikanAuf den Papst kommt es an!

    Im Kommunionstreit der deutschen Bischöfe gibt es verwirrende Botschaften. Nun hat der Vatikan die Angelegenheit doch an sich gezogen. Sehr viele Christen, nicht nur in Deutschland, sind irritiert, ja empört über die römische Ablehnung eines theologisch gut begründeten Dokuments zugunsten der Kommunion für evangelische Ehepartner.

Thema

Foto: KNA

Der Kommunionstreit der deutschen Bischöfe hält nach wie vor an. Es geht um die Pastorale Handreichung, in der sich eine überwältigende Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz für einen erlaubten Kommunionempfang konfessionsverschiedener Ehepartner ausgesprochen hatte. Die skeptische Minderheit hat sich mit ihren Bedenken in dieser Angelegenheit schließlich an höchste Instanz gewandt. Zunächst sah es so aus, als halte sich Rom in der Frage zurück, ob evangelische Ehepartner erlaubt die Kommunion empfangen dürfen. Man solle in Deutschland zu einer einmütigen Regelung kommen. Doch kurze Zeit später tauchte ein Brief aus dem Vatikan auf. In Übereinstimmung mit Papst Franziskus hat die Glaubenskongregation die Vorschläge der Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz zurückgewiesen. Die Pastorale Handreichung sei nicht reif für eine Veröffentlichung. Diese Entwicklungen führen zu Irritationen und Enttäuschungen unter den Gläubigen. Wie geht es nun weiter?

 Dieser Sonderdruck versammelt Beiträge aus CHRIST IN DER GEGENWART zum Thema, u.a. Stellungnahmen des Münsteraner Theologen Michael Seewald, des Freiburger Moraltheologen Eberhard Schockenhoff sowie der reformierten Züricher Theologin Christina Aus der Au.

Wochenimpuls : Wenn ich für andere bete

Das Mitleiden macht den Kern unseres Gebets für unsere Mitmenschen aus. Wenn ich für die Welt bete, werde ich mit der Welt identisch, wenn ich für die endlosen Bedürfnisse der Millionen bitte, weitet sich meine Seele und möchte sie alle umspannen und in die Gegenwart Gottes stellen. Aber mitten in dieser Erfahrung erkenne ich, dass das Mitleiden nicht meine eigene Leistung, sondern ein Geschenk Gottes an mich ist.

Ich kann die Welt gar nicht umspannen, aber Gott kann es. Ich kann gar nicht beten, aber Gott kann in mir beten. Als Gott so geworden ist, wie wir sind, das heißt, als Gott uns allen erlaubt hat, in sein innerstes Leben einzugehen, da ist es für uns möglich geworden, an seinem unendlichen Mitleiden teilzunehmen.

Henri Nouwen (1932-1996) in: „Ich hörte auf die Stille“ (Herder, Freiburg 2018)

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageStreitfall Kommunion

    Sollten evangelische Ehepartner in einer konfessionsverbindenden Ehe die Eucharistie empfangen dürfen? Eine Mehrheit der Bischofskonferenz hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen. Rom hat diesen Beschluss nun wieder kassiert. Wie sehen Sie es? Die Redaktion möchte gerne Ihre Einschätzung kennenlernen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil!

  • RedaktionsumfrageVaterunser

    Im Juli 2017 hat die Zeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART eine Umfrage zum Vaterunser gestartet. Bis zum Mai 2018 haben über 17.000 Interessierte daran teilgenommen. Hier präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse der Befragung anhand einer Querschnittsauswertung von 2.000 Fragebögen. Die Kommentare der Teilnehmer werden beispielhaft dargestellt.

  • LeserdebatteStreitfall Kommunion

    Hinter dem Rücken ihrer Amtsbrüder haben sich einige deutsche Bischöfe mit einem Brief an Rom gewandt. Sie wollen damit eine Pastorale Handreichung zu Fall bringen, die es evangelischen Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind, ermöglicht, an der Kommunion teilzunehmen. Was ist von diesem Streit zu halten? Diskutieren Sie mit!