Anzeige
Anzeige: Umfrage Corona

Aktuelle Ausgabe

  • Das religiöse Buch des MonatsGott? Die religiöse Frage heute

    Was verliert eine Kultur, eine Gesellschaft, ein Staat, wenn Gott mehr oder weniger sang- und klanglos aus dem Leben der Bürgerinnen und Bürger verschwindet? Und was könnten sie gewinnen, wenn der Sinn für die Gottesfrage wächst? 135 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens gehen diesen Fragen nach.

  • Plus 13/2020 S. 138

    InterviewMit Abstand – aber verbunden

    Seelsorge unter erschwerten Bedingungen, aber auch mit neuen Erfahrungen. Welche Auswirkungen die Pandemie auf die Kirche vor Ort hat, erklärt Anne Helene Kratzert (Foto). Sie ist Pfarrerin der evangelischen Gemeinde Palmbach-Stupferich, einem Höhenstadtteil von Karlsruhe.

Thema

Foto: KNA Bild

Die Kirche stirbt, wenn sie nicht Mut hat zu religiösen Reformen. In diesem Sonderdruck haben wir relevante Artikel für Sie zusammengestellt. Der Journalist Stephan Langer erwartet vom „synodalen Weg“ mehr als nur routinierte Arbeitskreis-Tätigkeit. Der Jesuit Andreas Batlogg fordert, dass die Reformdebatte kein bloßes Spiel mit Worten bleibt.

Der Chefredakteur der unabhängigen Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART Johannes Röser macht einen radikalen Vorschlag: Wenn weltkirchliche Probleme nur weltkirchlich gelöst werden können – dann veranstaltet ein Konzil! Wolfgang Beinert erläutert, warum Kirche ohne Eucharistie undenkbar ist, und warum das Priesteramt deshalb neu durchdacht werden muss. Der nächste Artikel fragt: Sind aber nur „bewährte“ alte Männer die richtige Antwort auf den Priestermangel?

Das Dauerthema eines ökumenischen Abendmahls steht im Fokus des Beitrags „Die Mahlfrage“. Anschließend zeigt Klaus P. Fischer auf, wie fehlbar vermeintlich unfehlbare Argumente gegen die Weihe von Frauen zu Priesterinnen sind. Den Abschluss bildet ein Artikel von Michael Seewald mit grundsätzlichen Reflexionen zu den aktuellen Reformdebatten.

Wochenimpuls : Morgen ist Gottes

Lebe den heutigen Tag, Gott schenkt ihn dir.

Lebe ihn in Ihm.

Der morgige Tag gehört Gott,

nicht dir.

Lege nicht auf Morgen

die Sorgen von heute.

Morgen ist Gottes, er sei ganz Ihm.

Der Augenblick, der jetzige,

ist ein gebrechliches Brücklein.

Wenn du es mit dem Bedauern

von gestern belastest

und mit den Sorgen von morgen,

dann gibt es nach,

und du verlierst den Boden.

Das Vergangene? Gott vergibt es.

Die Zukunft? Gott schenkt sie.

Lebe den Tag von heute

in Gemeinschaft mit Ihm.

 

Schwester Odette (Kleine Schwester Jesu; geboren 1932 in Frankreich, 1995 in Algerien von einem Dschihadisten erschossen) zitiert in: „Mitten in der Welt“

Leserdebatten und Leserumfragen

  • RedaktionsumfrageAmazonassynode

    Wird die Amazonas-Synode im Herbst diesen Jahres zum Hoffnungszeichen für eine Erneuerung der katholischen Kirche? Wird der verpflichtende Zölibat aufgegeben? Die Redaktion von CHRIST IN DER GEGENWART hatte Sie hierzu nach Ihrer Meinung gefragt.

  • LeserdebatteKirchenschwund und Glaubensverlust

    Nominell wächst das Christentum weltweit, geistig jedoch schrumpft es wie noch nie in seiner Geschichte. Die Selbstgenügsamkeit mit dem Bestehenden „oben“ in den Kirchenleitungen wie „unten“ im Volk Gottes irritiert. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich dazu ein, sich an der Diskussion über den Zustand und die Zukunft der Kirche wie des christlichen Gottesglaubens zu beteiligen.