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Mein besonderes Weihnachtsgeschenk: CHRIST IN DER GEGENWART zu Weihnachten verschenken

In eigener Sache Lieferverzögerungen in Österreich und der Schweiz

Wegen wetterbedingt gesperrter Straßen konnte die aktuelle Ausgabe Nr. 51 von CHRIST IN DER GEGENWART leider nicht rechtzeitig unserem Versender für Österreich und die Schweiz übergeben werden. Die Leser in Österreich und der Schweiz werden das Heft voraussichtlich nicht wie gewohnt vor dem Wochenende erhalten. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Mit einer preisgünstigen Digital-Erweiterung Ihres Print-Abonnements können Sie Heft Nr. 51 hier online lesen.

Ihr Verlag Herder


Der CIG-Artikel zur Glaubensreform

Titelseite SonderdruckDer Beitrag "Wie sich der christliche Glaube erneuern kann" mit neun Thesen zur religiösen Reform hat ein überwältigendes Leserecho und starke Zustimmung gefunden. Viele Leserinnen und Leser wollen ihn an Freunde und Bekannte verteilen, um darüber ins Gespräch zu kommen. Seelsorgerinnen und Seelsorger möchten ihn in ihren Gemeinden weiterverbreiten, unter anderem Pfarrbriefen beilegen. Der Sonderdruck in einem handlich gefalzten DIN-A5-Format eignet sich für Diskussionen in Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen, im Religionsunterricht, in der Erwachsenenbildung, in Familienkreisen, Firmgruppen und Glaubensseminaren. Die Exemplare sind kostenlos und können auch in größerer Stückzahl bestellt werden. Bestellung hier oder unter 0761/2717-200.

Ihre CIG-Redaktion

Hier können Sie auch eine PDF-Datei kostenlos herunterladen.

Aktuelle Ausgabe

  • Gratis 46/2017 S. 509-509

    Gewalt und GierEntwaffnung

    Der Mensch ist gierig und gewalttätig. Will er diese Triebe überwinden, muss das aus seinem Innersten kommen.

  • Gratis 42/2017 S. 461-461

    KommunismusUnd schuf mir einen Götzen

    Hundert Jahre nach der russischen Oktoberrevolution erzählt der Publizist und Historiker Gerd Koenen von der Faszinationskraft des Kommunismus und vom Absturz einer politischen Religion.

Thema

Foto: picture-alliance

In allen Sprachen, Dialekten und Konfessionen gibt es das Vaterunser als zentrales Gebet des christlichen Glaubens. Im französischen Sprachraum wurde der Text für die liturgische Feier 2017 leicht verändert. Denn die vorletzte Bitte: „Und führe uns nicht in Versuchung“ wird als anstößig empfunden. Gott könne die Menschen doch nicht zum Bösen verleiten. Die neue Übersetzung lautet: „Und lass uns nicht in Versuchung geraten.“ Der Hinweis auf diese Änderung hat eine große Debatte ausgelöst. Unser Sonderdruck zum Vaterunser enthält verschiedene Beiträge, die im CHRIST IN DER GEGENWART zu diesem Thema erschienen sind.

Wochenimpuls : Ins Geheimnis

Wenn ich das „Ich glaube an Gott“ ausspreche, weiß ich, dass dies viel mehr bedeutet als ein Deklarieren meiner persönlichen Gottesansichten. Die ersten Worte des Glaubensbekenntnisses im griechischen Original und in Latein, der Mutter- und Vatersprache der Kirche, müssten, genau übersetzt, eher so klingen: „Ich glaube auf Gott hin.“ Dies ist eine Richtungsbezeichnung, die Kennzeichnung eines Weges, einer Bewegung: Ich glaube, und mit diesem meinem Glauben gehe ich in das Geheimnis ein, das Gott genannt wird.

Doch wie könnte ich eintreten, wenn mir nicht geöffnet würde, wie könnte ich an das Feuer herantreten und wie mich nicht verlieren im blendenden Licht, wenn er selbst mir nicht entgegenkäme? Ja, der Dreieinige Gott hat sich geoffenbart, er gibt sich hin und öffnet sich. Doch er selbst verbleibt in seinem Wesen für mich gleichzeitig unverständlich und „unmöglich“, trotz aller meiner angeborenen Fähigkeit, ihn zu erkennen und ihn in diesem Leben von „Angesicht zu Angesicht“ zu sehen.

Doch wo ich ihn „wie in einem Spiegel“ kontemplativ erfahren kann – und hier wird meine Erkenntnis wahrlich ganz persönlich, wenn ich mir die langjährige Erfahrung meines Suchens und Glaubensweges vergegenwärtige –, sind es drei Wirklichkeiten: die Welt, das Menschsein Jesu und die Kirche.

Tomáš Halík in: „Nachtgedanken eines Beichtvaters“ (Herder, Freiburg 2017)

Leserdebatten und Leserumfragen