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Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Gratis S. 883-892

    Schöne Grüße aus der ZukunftSäkularisierungs- und Desäkularisierungsprozesse im Trendland Niederlande

    In einem der nachweislich liberalsten und glücklichsten Länder weltweit, in denen viele alles haben und noch mehr erreichen könnten, haben manche ein „spezifisches Zuwenig“ erlebt oder eine Antwort auf eine Frage bekommen, die sie vorher gar nicht hatten, schreibt Jan Loffeld. In den Niederlanden – der „Speerspitze der Säkularisierung“ –finden sie zu Gott. Loffeld, Professor für Praktische Theologie in Utrecht, analysiert das Potenzial dieser Situation auch für Deutschland.

  • Plus S. 897-906

    Männerbilder und MännerpastoralKirchenhistorische Sondierung und gegenwärtige Aufgaben

    Vom „Ernährer“ und „Hauspriester“ bis zum „modernen Mann“ war und ist es ein langer Weg. Bernhard Schneider, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Trier, zeichnet die auch von der Kirche wesentlich mitbestimmte Geschichte der Männerbilder nach. Heute gelte: „In vielen Aspekten sind Milieuzugehörigkeiten geschlechtsübergreifend mittlerweile trennender als die Geschlechterzugehörigkeit selbst.“ Gegen moderne und differenzierte Männerbilder gibt es aber auch Widerstand.

  • Plus S. 907-916

    Personalität und PassivitätUngelöste Fragen der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre"

    Vor 20 Jahren wurde in Augsburg die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ unterzeichnet. Sie führte ökumenisch einen großen Schritt weiter, ließ aber einige theologische Probleme ungelöst zurück, welche seit-her zu zahlreichen Kontroversen führten. Michael Seewald, Dogmatiker in Münster, stellt einige dieser Probleme dar und skizziert Lösungsmöglichkeiten.

  • Plus S. 917-928

    Das große EntgegenkommenZur Bedeutung der Bildlosigkeit

    Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine Kunst der radikalen Bildlosigkeit: „Sie stellt nichts dar, auch keine künstlerische Geste, keine abstrakten Formen, sondern gestaltet Orte einer dichten Stille, einer erfüllten Leere“, schreibt Gustav Schörghofer SJ. Der österreichische Künstlerseelsorger und Pfarrer in Wien sieht in der Bildlosigkeit moderner Kunst das Potenzial für Begegnung, auch mit dem Transzendenten: dass dort, wo alles zu Ende ist, alles neu beginnt.

  • Plus S. 931-938

    Leszek KołakowskiZur Bedeutung eines philosophischen Mahners

    Vor 10 Jahren verstarb der polnische Philosoph Leszek Kołakowski. Sowohl seine langjährige kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum als auch sein Eintreten für eine auf christlichen Werte basierenden europäische Kultur verdienen es, sich seiner zu erinnern. Theo Mechtenberg ist Theologe und Germanist, deutsch-polnischer Übersetzer und Publizist.

  • Plus S. 939-948

    Das Andere. Eine Reise weg vom SelbstMichael Kleebergs Lob der Convivialité

    Die Begegnung mit dem Islam spielt nicht nur in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle, sie wird auch in der zeitgenössischen Literatur wichtiger. Christoph Gellner, Theologe und Literaturwissenschaftler in der Schweiz, belegt das beispielhaft anhand der Figuren aus Michael Kleebergs jüngstem Roman „Der Idiot des 21. Jahrhunderts“, die sich unterschiedlichen interreligiösen und interkulturellen Herausforderungen stellen.

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