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  • Askese

    Askese (griechisch = Übung, Verzicht) bedeutet der Sache (nicht dem seltenen Begriff) nach schon in der vorchristlichen Antike die Übung in der Beherrschung des Körpers mit seinen Sinnen und Begehren und des Geistes mit seinen Antrieben, das Erlernen des Sterbens gegenüber dem Materiellen und der Welt, mit dem Ziel, Unerschütterlichkeit und Freiheit (Apathie) des Weisen zu erlangen.

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    Im Gebet wenden sich Gläubige an Gott, um ihn um Hilfe zu bitten, ihm zu danken oder ihn zu loben. Durch feste Gebetszeiten erhält Gott einen Platz im täglichen Leben.

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    „Viel Glück und viel Segen!“ – wer das wünscht, bei welcher Gelegenheit auch immer, meint es gut mit dem anderen.

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    Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums. Im Neuen Testament wird es in den Evangelien nach Matthäus und Lukas überliefert (Mt 6,9–13 und Lk 11,2–4).

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  • Askese

    Askese (griechisch = Übung, Verzicht) bedeutet der Sache (nicht dem seltenen Begriff) nach schon in der vorchristlichen Antike die Übung in der Beherrschung des Körpers mit seinen Sinnen und Begehren und des Geistes mit seinen Antrieben, das Erlernen des Sterbens gegenüber dem Materiellen und der Welt, mit dem Ziel, Unerschütterlichkeit und Freiheit (Apathie) des Weisen zu erlangen.

„Leben aus dem Geist“

Spiritualität, ein vieldeutiger Begriff, der wohl auf dem Weg über Frankreich („spiritualité“) und mit der Herkunft von lateinisch „spiritualis“ = geistig, geistlich (griechisch „pneumatikos“), in der 2. Hälfte des 20. Jh. sehr weit verbreitet wurde.

Es bezeichnet im christlichen Verständnis umfassend ein „Leben aus dem Geist“ (K. Rahner), womit sowohl die innerste Gottesbeziehung, eine bewusste subjektive Haltung gegenüber dem im Menschen gegenwärtigen Heiligen Geist als auch die den Mitmenschen zugewandte Glaubenspraxis gemeint sind. Daraus ergibt sich, dass trotz der Betonung des Geistes eine Absage an menschliche Sinnlichkeit und Weltflucht nicht Bestandteile christlicher Spiritualität sind.

Im deutschen christlichen Bereich verdrängt das Wort Spiritualität zunehmend den älteren Begriff „Frömmigkeit“, mit dem eher eine engere persönliche Lebensgestaltung aus dem Glauben bezeichnet wird, während die Spiritualität von einer Vielgestaltigkeit des Geistwirkens ausgeht.

Eine ausweitende Verwendung von Spiritualität für nichtchristliche oder auch nichtreligiöse existentielle Grundhaltungen (die Überzeugung verbunden mit der Praxis) ist möglich. Wie vielschichtig der Begriff Spiritualität ist, zeigen allein im christlichen Bereich die unterschiedlichsten Konzeptionen: Ordens- oder monastische Spiritualität, Laien- Spiritualität, missionarische Spiritualität, biblische Spiritualität, afrikanische, asiatische, mediterrane Spiritualität, jüdische, ökumenische, orthodoxe Spiritualität usw. Abhandlungen zur Geschichte der Spiritualität umfassen so verschiedene Themen wie Geschichte der Mystik, der Gebetsformen, der charismatischen Aufbrüche und Bewegungen.

Quelle: Herbert Vorgrimler: Neues Theologisches Wörterbuch, Neuausgabe 2008 (6. Aufl. des Gesamtwerkes), Verlag Herder

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