Christliche Spiritualität

Beten & Meditieren

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  • Askese

    Askese (griechisch = Übung, Verzicht) bedeutet der Sache (nicht dem seltenen Begriff) nach schon in der vorchristlichen Antike die Übung in der Beherrschung des Körpers mit seinen Sinnen und Begehren und des Geistes mit seinen Antrieben, das Erlernen des Sterbens gegenüber dem Materiellen und der Welt, mit dem Ziel, Unerschütterlichkeit und Freiheit (Apathie) des Weisen zu erlangen.

  • Männerhände halten einen Rosenkranz

    Beten

    Im Gebet wenden sich Gläubige an Gott, um ihn um Hilfe zu bitten, ihm zu danken oder ihn zu loben. Durch feste Gebetszeiten erhält Gott einen Platz im täglichen Leben.

  • Gebetbücher & Meditationstexte

    Wer betet, vertraut sich Gott an. Er tritt mit ihm in Dialog. Dazu braucht es Übung, Offenheit und Vertrauen. In Zeiten, in denen sich immer weniger Menschen den Kirchen nahe fühlen, geht die Fähigkeit zu beten verloren. Viele Gläubige, die dennoch das Gespräch mit Gott suchen, finden nicht die richtigen Wort oder sind unsicher, ob sie „richtig“ beten. Denn es gibt zahlreiche Formen des Gebets: persönlich oder gemeinschaftlich vorgetragene Gebete, vorformulierte oder feststehende Gebetstexte. Sie können gesungen, laut ausgesprochen oder im Stillen formuliert werden.

  • Segenswünsche

    Segenswünsche

    „Viel Glück und viel Segen!“ – wer das wünscht, bei welcher Gelegenheit auch immer, meint es gut mit dem anderen.

  • Vaterunser

    Das Vaterunser

    Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums. Im Neuen Testament wird es in den Evangelien nach Matthäus und Lukas überliefert (Mt 6,9–13 und Lk 11,2–4).

Mystik

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  • Mystik

    Mystik

    Mystik beschreibt das Bemühen eines Menschen um die Erfassung des Göttlichen. Gläubige möchten den unbegreiflichen Gott ganz persönlich erleben, ihn aus nächster Nähe anbeten und Kraft aus ihm schöpfen. Doch was bedeutet Mystik in unserem modernen Geistesleben konkret?

  • Esoterik

    Esoterik (griechisch = Lehre von einem Sonderwissen). „Esoterisch“ hieß in der Antike das einem vertrauten (Schüler-)Kreis Mitgeteilte; das Hauptwort Esoterik wurde im 19. Jh. als Sammelbegriff für Theosophie, Okkultismus und Spiritismus geprägt.

Spirituell leben

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  • Spirituell leben

    Für den Begriff Spiritualität gibt es keine allgemeingültige Definition, sondern viele Deutungen. Entsprechend vielfältig ist auch die Palette an Büchern, die Herder zu diesem Thema im Programm hat.

  • Taizé: Lieder, Gesänge, Gebete, Texte

    Im Verlag Herder erscheinen die offiziellen Publikationen der Communauté de Taizé auf Deutsch. In dieser Rubrik finden Sie das beliebte Gesangbuch und die dazugehörigen Begleitnoten für Gitarre, Instrumental- und Singstimmen. Darüber hinaus gibt es Schriften und Gebete von und über Taizé und ihren Gründer Frère Roger.

  • Engel-Bücher, Bilder & Figuren

    Entdecken Sie hier zahlreiche Bücher und Kalender mit schönen Engelsmotiven und Geschichten sowie verschiedene Engelsfiguren aus Soarholz, Speckstein oder Bronze. Unsere kleinen Schutzengel eignen sich besonders gut als Geschenk zu jedem Anlass.

  • Askese

    Askese (griechisch = Übung, Verzicht) bedeutet der Sache (nicht dem seltenen Begriff) nach schon in der vorchristlichen Antike die Übung in der Beherrschung des Körpers mit seinen Sinnen und Begehren und des Geistes mit seinen Antrieben, das Erlernen des Sterbens gegenüber dem Materiellen und der Welt, mit dem Ziel, Unerschütterlichkeit und Freiheit (Apathie) des Weisen zu erlangen.

„Leben aus dem Geist“

Spiritualität, ein vieldeutiger Begriff, der wohl auf dem Weg über Frankreich („spiritualité“) und mit der Herkunft von lateinisch „spiritualis“ = geistig, geistlich (griechisch „pneumatikos“), in der 2. Hälfte des 20. Jh. sehr weit verbreitet wurde.

Es bezeichnet im christlichen Verständnis umfassend ein „Leben aus dem Geist“ (K. Rahner), womit sowohl die innerste Gottesbeziehung, eine bewusste subjektive Haltung gegenüber dem im Menschen gegenwärtigen Heiligen Geist als auch die den Mitmenschen zugewandte Glaubenspraxis gemeint sind. Daraus ergibt sich, dass trotz der Betonung des Geistes eine Absage an menschliche Sinnlichkeit und Weltflucht nicht Bestandteile christlicher Spiritualität sind.

Im deutschen christlichen Bereich verdrängt das Wort Spiritualität zunehmend den älteren Begriff „Frömmigkeit“, mit dem eher eine engere persönliche Lebensgestaltung aus dem Glauben bezeichnet wird, während die Spiritualität von einer Vielgestaltigkeit des Geistwirkens ausgeht.

Eine ausweitende Verwendung von Spiritualität für nichtchristliche oder auch nichtreligiöse existentielle Grundhaltungen (die Überzeugung verbunden mit der Praxis) ist möglich. Wie vielschichtig der Begriff Spiritualität ist, zeigen allein im christlichen Bereich die unterschiedlichsten Konzeptionen: Ordens- oder monastische Spiritualität, Laien- Spiritualität, missionarische Spiritualität, biblische Spiritualität, afrikanische, asiatische, mediterrane Spiritualität, jüdische, ökumenische, orthodoxe Spiritualität usw. Abhandlungen zur Geschichte der Spiritualität umfassen so verschiedene Themen wie Geschichte der Mystik, der Gebetsformen, der charismatischen Aufbrüche und Bewegungen.

Quelle: Herbert Vorgrimler: Neues Theologisches Wörterbuch, Neuausgabe 2008 (6. Aufl. des Gesamtwerkes), Verlag Herder

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