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Anzeige: Der Nachmittag des Christentums

Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Plus S. 483-493

    Das C in der CDUKulturelle Identität oder universales Ethos?

    Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat sich mit ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg dem christlichen Erbe verpflichtet. Über das „C“ in ihrem Namen wird neuerdings wieder diskutiert, auch beim Erarbeiten eines neuen Grundsatzprogramms. Der aktuelle Entwurf einer „Grundwerte-Charta“ allerdings enthält nur wenige Bezüge auf das „C“. Wie christlich soll die Politik der Partei sein und was bedeutet dabei eigentlich „christlich“? Klaus Mertes, Redakteur dieser Zeitschrift, beschreibt die Ge-schichte des C und die mit ihm zusammenhängenden großen politischen Debatten.

  • Plus S. 495-504

    Zeuge für ChristusAlfred Delps andere Hälfte

    Alfred Delp SJ war ein Widerstandskämpfer der Nazizeit, ein Märtyrer, der kurz vor Kriegsende in Berlin-Plötzensee mit Mitgliedern des Kreisauer Kreises hingerichtet wurde. Abseits der biografischen Daten sucht Felix Körner SJ nach der unbekannten Seite Delps. Körner hat den Nikolaus-Cusanus-Lehrstuhl für Theologie der Religionen an der Humboldt-Universität Berlin inne.

  • Gratis S. 505-511

    Trost des GedenkensErinnerung an die Stillen Helden

    Axel Smend, Sohn eines hingerichteten Widerstandskämpfers sowie langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli, hielt am 19. Juli 2021 anlässlich der Ökumenischen Vesper in der evangelischen Gedenkstätte Plötzensee in Berlin eine Ansprache mit einigen „Gedanken zum 20. Juli 2021“. Sie wird hier in leicht redigierter Form dokumentiert.

  • Plus S. 515-523

    Liebe auf Augenhöhe?Zu reaktionären Rollenbildern

    Johannes Hartl, Gründer des Augsburger Gebetshauses, verspricht in seinen vielbeachteten Publikationen „einfache Antworten“ auch auf Fragen zur rechten Verfasstheit von Liebesbeziehungen zwischen Frau und Mann. Die Eheleute Kerstin Schlögl-Flierl, Inhaberin des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Universität Augsburg und Mitglied im Deutschen Ethikrat, und Alexander Flierl, Pastoralreferent im Bistum Regensburg, entlarven einige von Hartls Thesen als theologisch unhaltbar und antiquiert, zum Teil als reaktionär und sexistisch.

  • Plus S. 525-536

    Gregor MendelPionier der Vererbungslehre

    Am 20. Juli jährt sich der 200. Geburtstag von Gregor Mendel (1822-1884), einem Pionier der Vererbungslehre, dessen Erkenntnisse Ausgangspunkt für wichtige Forschungsrichtungen in den Lebenswissenschaften und die Entwicklung modernster technischer Anwendungen waren. Trotzdem sind der historische Kontext, die Durchführung und die Details seiner Experimente oft wenig bekannt. Darüber hinaus steht der Augustinermönch Gregor Mendel repräsentativ für einen Menschen, der zugleich ein exzellenter Wissenschaftler und ein sehr religiöser Mensch war. Markus Kunze forscht in der Abteilung „Pathobiologie des Nervensystems“ am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien.

  • Plus S. 543-552

    Gute und böse MystikJesuiten zwischen Gotteserfahrung und Hexenverfolgung

    Die Mystik konnte durch die Kirchengeschichte hindurch immer wieder institutionelle Verkrustungen lösen. Mathias Moosbrugger vom Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie an der Universität Innsbruck weist aber auch auf eine „tiefdüstere Nachtseite“ der frühneuzeitlichen Mystik insbesondere unter den damaligen Jesuiten hin. Ein Blick in historische Quellen und in die Forschung legt seltsame Auffassungen über Hexen, Dämonen und Besessene frei.

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