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Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Gratis S. 805-812

    Theologie des EndkampfsZum Werk von Stephen King

    Ausgerechnet ein Autor von Horror-Literatur verbindet Ethik mit Theologie. Klaus Mertes SJ interpretiert Stephen Kings „Needful Things“ als komplexen Kampf zwischen Gut und Böse: gekennzeichnet von Schuld und Sühne, Versuchung und Buße, Habgier und Kindersinn. Klaus Mertes ist Redakteur dieser Zeitschrift.

  • Plus S. 813-822

    Das Ideal der ApokalypseIn der Mitte von Verderben und Licht

    Die christliche Überlieferung der Apokalypse ermahnt dazu, jeden Wimpernschlag unserer Existenz im Lichte der Ewigkeit Gottes zu erhellen. Jan Juhani Steinmann erläutert, wie die philosophische Idee des Untergangs im Neuen Testament zu einer hoffnungsvollen Botschaft wird. Steinmann ist Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Wien und forscht zurzeit am Institut Catholique de Paris zum Transhumanismus.

  • Plus S. 825-836

    Kopfkino ohne EndeMythen in Bibel, Epos und Drama

    Der biblische Schöpfungsbericht beschreibt den Menschen als denjenigen, dem nicht weniger als die Aufgabe zukommt, sich um den gesamten Bestand der Schöpfung zu sorgen. Dabei wird er manchmal selbst zum frei Schaffenden, also zum Künstler. Oder ist er nur eine Art Partner Gottes, fragt Georg Maria Roers SJ. Der Autor ist Kunstbeauftragter im Erzbistum Berlin.

  • Plus S. 837-848

    Indigene KosmovisionenAfrikanische Schöpfungsspiritualitäten im Dialog

    Insbesondere indigene Perspektiven und solche aus Ländern fernab der industrialisierten westlichen Welt können wertvolle Perspektiven auf den Umgang mit der Schöpfung bieten. Klaus Vellguth berichtet von der Tagung „Spirituality and Theology of Creation“ im botswanischen Gaborone. Der Autor ist Professor für Missionswissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Schriftleiter des „Anzeiger für die Seelsorge“. Zuvor berichtete er von Tagungen zu asiatischen (StdZ 9/2020) und lateinamerikanischen (StdZ 7/2017)Schöpfungstheologien.

  • Plus S. 853-861

    Dostojewski ist mein FreundDichter der Krise

    Dostojewski, dessen 200. Geburtstag am 11. November weltweit gefeiert wird, gelang es in seinen großen Romanen, den Menschen so ambivalent nachzuzeichnen, wie er ist: nie ganz rein, nie von Grund auf böse. Diese Ambivalenz betrifft auch den persönlichen Glauben oder Unglauben seiner Protagonisten. Jakob Paula erklärt diese Ausdifferenzierung anhand von Dostojewskis leidvoller Biografie und anhand des Romans über die „Brüder Karamasow“. Der Autor ist Pfarrer der Diözese München-Freising.

  • Plus S. 863-871

    Katholiken und ReichsgründungDas Ringen um Rechtsstaatlichkeit im Kulturkampf

    Vom absolutistischen Prinzip, dass die Staatsgewalt, sei sie verkörpert in einem Monarchen oder in der Volksmehrheit, über dem Recht stehe, hielt der Mainzer Bischof Freiherr von Ketteler (1811-1877) nichts. Mit Blick auf die Entrechtung beispielsweise des Jesuitenordens forderte er schon vor 150 Jahren eine Kontrollinstanz wie ein Verfassungsgericht, das über der Regierung Bismarcks stehen würde. Klaus Schatz SJ zeichnet die Positionen von Liberalen, Nationalen und Katholiken während der Reichsgründung nach. Der Autor ist emeritierter Kirchenhistoriker in Frankfurt am Main, Sankt Georgen.

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