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Anzeige: Mathe spielen: Impulse für die mathematische Bildung

Artikel

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2014

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 9_2014 S. 32-33

    Ein Netz für alleEine Gemeinschaftsaktion

    Mit dem Beginn des Kindergartenjahres kommen neue Kinder, Eltern und Teammitglieder mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen in die Einrichtung. Eine gemeinsame Aktion nimmt sie herzlich auf und verbindet alle miteinander.

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 4_2014 S. 33-34

    Ein Jahr Betreuungsgeld – Pro & Contra bleiben unversöhnlich

    Zeitgleich mit dem Rechtsanspruch U3 jährte sich am 1. August auch die Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes, das sich zu seinem „Geburtstag“ zudem von 100 auf 150 Euro erhöhte. Pünktlich zu diesem Datum meldeten sich auch die Kritiker zurück, die ihre Skepsis samt und sonders bestätigt sehen, dass nämlich die von ihnen spöttisch genannte „Herdprämie“ falsche Anreize schaffe.

  • Gratis Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 3_2014 S. 12-13

    „Können Sie Ihre Öffnungszeiten nicht erweitern?“Eltern fragen – Kita-Leitung antwortet:

    Zunächst gilt es, das Anliegen der Eltern genauer zu ergründen: Gibt es Schwierigkeiten mit deren Arbeitgeber? Hat sich die Situation in der Familie verändert? Besteht eine Belastungs- oder Überforderungssituation? Ihr Verständnis für das Anliegen der Eltern ist Voraussetzung für alles Weitere. Nehmen Sie sich deshalb Zeit für ein Gespräch in einem geschützten Rahmen.

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 3_2014 S. 10-11

    Moderationsmethode „Elternbeteiligung ja, aber …“

    Regelmäßig möchten wir Ihnen hier eine Moderationsmethode vorstellen, die Sie im Rahmen von Teamsitzungen oder Teamtagen einsetzen können. Die hier präsentierte Methode unterstützt Sie und Ihr Team bei der Reflexion der eigenen Bereitschaft zur Partizipation der Eltern. Zugleich können durch ein abgestuftes Beteiligungskonzept Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation erarbeitet und sichtbar gemacht werden.

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 10_2014 S. 12-16

    Mit Eltern professionell zusammenarbeitenVom Qualitätsgrundsatz zur guten Praxis

    Die Herausforderung für pädagogische Fachkräfte liegt darin, die Vielfalt an Qualitätsvorstellungen der Eltern (inklusive des Trägers und der Wissenschaft) im wertschätzenden Dialog mit allen Beteiligten zum Wohle des Kindes in Handlung umzusetzen und in Qualitätsgrundsätze zu gießen. Um Fachkräfte dabei zu unterstützen, wurde der Leitfaden „Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern“ entwickelt.

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 10_2014 S. 8-11

    Qualität in der Zusammenarbeit mit ElternEine Positionierung von zwei Expertinnen

    Im Rahmen ihrer Forschung und Recherche wurden die Autorinnen mit sehr konträren Meinungen über Begriffe und Qualitätsvorstellungen von fachlicher Zusammenarbeit mit Eltern im Elementarbereich konfrontiert. Im Folgenden beziehen sie Position und stellen dar, was sie unter den Begriffen Eltern und qualitätsvolle Zusammenarbeit mit diesen verstehen. Ihr Anliegen ist es, Fachkräften und solchen, die es werden wollen, Orientierung zu bieten.

  • Plus Damit Sie haben, was Sie brauchen Ausgabe 1_2014 S. 16-19

    Kinder mit besonderen Bedürfnissen und ihre FamilieEine inklusive Erziehungs- und Bildungspartnerschaft aufbauen

    Die beiden vorangehenden Beiträge zur Inklusion haben sich mit der Haltung im Team und der Konzeption auseinandergesetzt. Diesmal geht es um die Frage, wie von Behinderung betroffene Familien in einer inklusiven Kindertageseinrichtung beteiligt werden können. Wichtige Grundlage hierfür ist eine partizipative Förderplanung für das Kind.

2013

Fachbegriffe

Was ist mit Partnerschaft gemeint?

Im Hinblick auf die Erziehung des Kindes ist damit die gemeinsame Verantwortung und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern und Erzieher*innen gemeint. Eine wichtige Grundlage bilden Kommunikation und Dialog zwischen ihnen. Erziehungsvorstellungen und -ziele zum Wohl des Kindes werden miteinander ausgetauscht, diskutiert und vereinbart. Wenn Eltern und Erzieher*innen als Ko-Konstrukteure im Erziehungs- und Bildungsprozess gemeinsam erziehen, dem Kind Entwicklungs- und Lernhilfen geben und dadurch vielfältige (Selbst-)Bildungsprozessen ermöglichen, dann gehen sie eine Bildungspartnerschaft ein. Bildungsziele, Themen und Interessen der Kinder werden ausgetauscht, Bildungsangebote zwischen Kita und Familienhaus vernetzt.

Wie sieht die rechtliche Grundlage aus?

Die „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Dieses Elterngrundrecht bildet im Grundgesetz und SGB XIII die verfassungsrechtliche Grundlage für den Vorrang der Familie und für die Verpflichtung des Staates, den Eltern familienunterstützende Leistungen zur Verfügung zu stellen. Dazu zählt die Kindertagesbetreuung. Die Rechtsbeziehung zwischen Eltern und Kita bzw. Träger wird entweder durch kommunale Satzungen oder durch einen Betreuungsvertrag geregelt. Dieser für beide Seiten bindende Vertrag legt Aufnahme- und Kündigungsbedingungen, Öffnungszeiten, Bring- und Abholpflichten, Regelungen bei Krankheit und Gebühren fest. Optional können auch die pädagogische Konzeption und/oder die Regelungen bezüglich der Mahlzeiten und/oder der Beobachtung und Dokumentation enthalten sein.

Welche Aufgabe haben die Fachkräfte?

Eltern sind Experten für ihr Kind, zu ihnen hat es die allererste emotionale Beziehung, sie ermöglichen ihm den Weg ins Leben. Fachkräfte und Eltern treffen dann als Expert*innen mit ihrer je eigenen Perspektive aufeinander mit dem Ziel, zum Wohl des Kindes zusammenzuarbeiten, es zu erziehen und ihm Bildung zu ermöglichen. Die Hauptverantwortung für die Gestaltung dieser Erziehungs- und Bildungspartnerschaft liegt bei den Fachkräften. Voraussetzung ist eine wertschätzende Haltung, die von Respekt geprägt sein sollte. Mit folgenden Handlungsweisen tragen pädagogische Fachkräfte zum Gelingen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei:

  • eine vorurteilsbewusste Haltung zeigen,
  • Ressourcen und Stärken der Eltern wahrnehmen,
  • eine dialogische Haltung mit aktivem Hin- und Zuhören – verbal wie nonverbal ‑ einnehmen,
  • eigene Annahmen und Wertvorstellungen reflektieren, die die Sichtweise auf Familien und die Beziehungen zu ihnen prägen.

(Punkte entnommen aus: Roth, X. (2014): Handbuch Elternarbeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kita. Freiburg: Herder. S. 24-57)

Welche Formen der Zusammenarbeit gibt es?

Begleitung, Unterstützung und Förderung des Kindes

  • Anmeldung und Aufnahme des Kindes als „Schlüsselsituation“
  • Hospitationen der Eltern in der Kita
  • Entwicklungsgespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • Runder Tisch/Hilfekonferenz
  • Begegnungen mit der Familie allgemein und insgesamt

Information und Partizipation der Eltern

  • Pädagogische Beobachtung und daraus resultierende Dokumentation
  • Elternabende
  • Elternbriefe, Eltern-Newsletter, Elternzeitungen; Aushänge
  • Homepage
  • Elternbeirat
  • Elternbefragungen
  • Elternmitarbeit

Begegnung der Eltern untereinander

  • Elterncafé
  • Elterntreff
  • Feste und Feiern in der Kita
  • Eltern-Kind-Wochenenden oder -Nachmittage

Stärkung und Unterstützung der Eltern – Elternbildung

  • Seminare, Gesprächskreise, Workshops
  • Sprechstunden
  • Netzwerkarbeit
  • Kurse, Programme

(Formen der Zusammenarbeit entnommen aus und geringfügig verändert: Vollmer, K. (2012): Vollmer, K.: Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte. Freiburg: Herder. S. 138-146.)