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Striet, Magnus

Magnus Striet

Fundamentaltheologe

Foto: privat

Magnus Striet

Magnus Striet, geb. 1964, Dr. theol., Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Alte Formeln – lebendiger Glaube. Das Glaubensbekenntnis ausgelegt für die Gegenwart
Das Glaubensbekenntnis ausgelegt für die Gegenwart
Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
18,00 €
Erscheint am 08.10.2024, jetzt vorbestellen
Vernunftreligion statt Kirchenglaube? Kants unerledigte Anfragen an die Theologie
Kants unerledigte Anfragen an die Theologie
Rudolf Langthaler, Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
24,00 €
Erscheint am 09.09.2024, jetzt vorbestellen
Gott, Freund der Freiheit. Ein Streitgespräch
Ein Streitgespräch
Magnus Striet, Helmut Hoping, Stefan Orth
Gebundene Ausgabe
18,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB), eBook (PDF)
Katholischer Rechtspopulismus. Die Kirche zwischen Antiliberalismus und der Verteidigung der Demokratie
Die Kirche zwischen Antiliberalismus und der Verteidigung der Demokratie
Magnus Striet, Ursula Nothelle-Wildfeuer
Kartonierte Ausgabe
Band 15
32,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Gott. Mehr als eine Frage - Herder Korrespondenz Spezial
Mehr als eine Frage - Herder Korrespondenz Spezial
Michael Blume, Godehard Brüntrup, Juliane Eckstein, Julia Enxing, Georg Essen, Mirijam Günter, Dominik Meiering, Theresia Heimerl, Reinhard Marx, Isabel Barragán, Hanns-Josef Ortheil, Sebastian Ostritsch, Katharina Peetz, Martina Roesner, Christoph Schult, Ursula Schumacher, Andreas Urs Sommer, Peter Strasser, Holm Tetens, Hakan Turan, Saskia Wendel, Helmut Hoping, Magnus Striet, Redaktion Herder Korrespondenz
Broschur
15,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Für eine Kirche der Freiheit. Den Synodalen Weg konsequent weitergehen
Den Synodalen Weg konsequent weitergehen
Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
16,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB), eBook (PDF)
Jesus Christus – Alpha und Omega. Festschrift für Helmut Hoping zum 65. Geburtstag
Festschrift für Helmut Hoping zum 65. Geburtstag
Jan-Heiner Tück, Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
58,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Johannes Paul II. - Vermächtnis und Hypothek eines Pontifikats
Stephan Goertz, Magnus Striet
Kartonierte Ausgabe
Band 12
32,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Nur begrenzt frei? Katholische Theologie zwischen Wissenschaftsanspruch und Lehramt
Katholische Theologie zwischen Wissenschaftsanspruch und Lehramt
Georg Essen, Magnus Striet
Kartonierte Ausgabe
Band 10
22,00 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Mythos Vatikan. Das Heil verwalten
Das Heil verwalten
Paul Badde, Patrick Griesser, Peter Hasenberg, Stefan Heid, Christian Jankowski, Burkhard Jürgens, Oliver Lahl, Ludwig Ring-Eifel, Ralph Rotte, Gudrun Sailer, Thomas Schüller, Magnus Striet, Thomas Söding, Ellen Ueberschär, Klaus Unterburger, Günther Wassilowsky, Lucas Wiegelmann, Hubert Wolf, Philipp Zitzlsperger, Thomas Sternberg, Martin Mosebach
Broschur
14,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Unheilige Theologie! Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester
Analysen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige durch Priester
Magnus Striet, Rita Werden
Kartonierte Ausgabe
Band 9
28,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Christologie auf dem Prüfstand. Jesus der Jude – Christus der Erlöser
Jesus der Jude – Christus der Erlöser
Walter Homolka, Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
18,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Einfach nur Jesus? Eine Kritik am "Mission Manifest"
Eine Kritik am "Mission Manifest"
Ursula Nothelle-Wildfeuer, Magnus Striet
Kartonierte Ausgabe
Band 8
24,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Ernstfall Freiheit. Arbeiten an der Schleifung der Bastionen
Arbeiten an der Schleifung der Bastionen
Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
22,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Nach dem Gesetz Gottes. Autonomie als christliches Prinzip
Autonomie als christliches Prinzip
Magnus Striet, Stephan Goertz
Kartonierte Ausgabe
Band 2
28,00 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Erlösung auf Golgota? Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen
Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen
Magnus Striet, Jan-Heiner Tück
eBook (EPUB)
8,99 €
Download sofort verfügbar
In der Gottesschleife. Von religiöser Sehnsucht in der Moderne
Von religiöser Sehnsucht in der Moderne
Magnus Striet
Gebundene Ausgabe
24,00 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
"Nicht außerhalb der Welt" Theologie und Soziologie
Theologie und Soziologie
Magnus Striet
Kartonierte Ausgabe
Band 1
32,00 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Erlösung auf Golgota? Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen
Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen
Magnus Striet, Jan-Heiner Tück
Kartonierte Ausgabe
14,99 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen

Beiträge als PDF

Die Entdeckung der Freiheit im menschlichen Geist. Zum 300. Geburtstag Immanuel Kants

Er hat das Verhältnis von Glaube und Vernunft nachhaltig verändert: Am 22. April 1724 wurde Immanuel Kant in Königsberg geboren. Sein Denken stellt die Religion bis heute vor Aufgaben.

CHRIST IN DER GEGENWART, 17/2024, 3-4

Weitergraben. Theologie im Zeichen der Aufklärung

Die Kritik des neuen Glaubenspräfekten an der akademischen Theologie in Deutschland verkennt ihr hohes Niveau.

CHRIST IN DER GEGENWART, 39/2023, 2

Gretchen und der Papst. Zum Tod Benedikts XVI.

Mit dem Leben des Papa Emeritus endet eine Theologie, die lehramtliche Autorität als Antwort auf den „Relativismus“ der Moderne verstand.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2023, 16-18

„Gott, ein möglicher Wahrheitskandidat“. Die Theologen Helmut Hoping und Magnus Striet im Streitgespräch

Der Dogmatiker Helmut Hoping meint: Gott lässt sich nicht beweisen. Trotzdem ist seine Existenz mehr als eine Hypothese: Wer Theologie treiben will, muss den „Sprung in den Glauben“ wagen. Der Fundamentaltheologe Magnus Striet widerspricht: Gott ist nicht mehr als eine Möglichkeit, auf die man hoffen kann. Theologie darf die Zweifel nicht überspringen und muss sich den Anfragen der Gegenwart stellen. Die Fragen stellte Stefan Orth.

Herder Korrespondenz, Gott, 4-7

Gott mit Welt. Allmacht und Freiheit

Wie allmächtig ist Gott – und wie frei? Und wie frei, selbstmächtig ist sein Geschöpf Mensch inmitten der Dynamik einer stetig evolutiven, werdenden Schöpfung?

CHRIST IN DER GEGENWART, 23/2020, 253-254

Was ich glaube, wenn ich bete. Das Credo - für heute

Das Weltverständnis hat sich radikal verändert. Das christliche Credo muss dies aufgreifen. Start einer neuen CIG-Reihe.

CHRIST IN DER GEGENWART, 14/2020, 157-158

Das Ende einer Fiktion. Kirche im Plural

Immer mehr Gläubige melden sich zu Wort, wollen den Kurs der Kirche mitbestimmen. Steht die eine, weltweit einheitliche Lehramtskirche vor dem Aus? Oder war sie immer nur eine Fiktion? Eine Spurensuche von den Anfängen des Christentums bis heute.

CHRIST IN DER GEGENWART, 2/2020, 25-26

Katholische Kirche jetzt im Plural. Ende eines Mythos

Die Vorstellung, dauerhaft den globalen Katholizismus von seiner Organisation her und auch doktrinär von Rom aus zentral steuern zu können, ist der Mythos, der seit geraumer Zeit durch den real existierenden Katholizismus zu Ende erzählt wird. Was aber tritt an dessen Stelle?

Herder Korrespondenz, Mythos Vatikan, 61-63

Naturrechtsfantasien und Zeitgeist. Eine Replik auf Karl-Heinz Menke

Im Februar-Heft hat der ehemalige Bonner Dogmatikprofessor Karl-Heinz Menke die Äußerungen von Magnus Striet zu „Amoris Laetita“ mit grundlegenden Überlegungen kritisiert. Der Freiburger Fundamentaltheologe antwortet.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2017, 50-51

Wunderbar, man streitet sich. Katholische Kirche - willkommen in der Moderne

Der Streit um die Auslegung von „Amoris Laetitia“ geht weiter. Die „Dubia“ der vier Kardinäle dürften dabei aber vor allem dazu beigetragen haben, dass man nun ausgerechnet in Rom im Klärungsprozess voranschreitet, wie das postsynodale Schreiben auszulegen sei und was das für die Kontinuität kirchlicher Lehrentwicklung bedeutet.

Herder Korrespondenz, Heft 2/2017, 13-16

Wissenswelten und Dogma. Eine Replik auf Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Soziologischen Thesen zufolge gibt es heutzutage kein sicheres Wissen mehr. Der Mensch befindet sich stetig in Adaptionsprozessen zur Welt mit ihren unterschiedlichen Deutungsangeboten. Mit Naturrecht und Offenbarungsglauben beruft sich die katholische Kirche jedoch auf unhintergehbare Wahrheiten. Welchen Dienst der vernünftigen Vermittlung kann dabei die Theologie leisten?

Herder Korrespondenz, Heft 7/2016, 49-51

Doing Gender im Vatikan. Vorsichtige Modifikationen im Hinblick auf Ehe und Familie

Die aktuelle katholische Ehelehre ist stark von Johannes Paul II. geprägt. Es war auch nicht zu erwarten, dass die Synodenväter sich einem modernen Freiheitsdenken oder gar kulturwissenschaftlichen oder humanwissenschaftlich-psychologischen Wissenswelten öffnen würden. Und dennoch lässt das Schlussdokument deutlich ein anderes Zugehen auf die realen Lebensverhältnisse erkennen.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2015, 625-628

Welcher Gott will welches Gesetz? Unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Rede vom ius divinum

Der Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener vom Eucharistieempfang wird mit dem ius divinum ebenso begründet wie die Aussage, dass partnerschaftlich gelebte Homosexualität Sünde sei. In der katholischen Kirche geht man wie selbstverständlich von einem von Gott gesetzten Recht aus. Allerdings variiert die Begründungslogik und auch das Lehramt selbst hat unübersehbar schon Korrekturen vorgenommen. Welcher Gott steht hinter den Vorstellungen von einem göttlichen Recht? Ein Gott, der anordnet, oder ein Gott, der den Menschen in die Verantwortung nimmt und entlässt, sich selbst in Freiheit bestimmen zu dürfen?

Herder Korrespondenz, Heft 1/2015, 19-23

Aufschlussreiche Aufregung. Zur Diskussion um den EKD-Grundlagentext zum Reformationsjubiläum

Der Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Reformationsjubiläum 2017 (vgl. HK, Juni 2014, 274 f.) hat sowohl innerprotestantisch wie auch auf katholischer Seite eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Katholische Kritiker hielten der EKD unökumenisches Verhalten vor. Aber für die katholische Kirche sollte das Papier eher ein Anlass sein, selbstkritisch über die Bücher zu gehen und das eigene Verhältnis zur neuzeitlichen Freiheitsgeschichte zu klären.

Herder Korrespondenz, Heft 9/2014, 443-447

Nachmetaphysische Grundlegung. Jürgen Habermas, die Gesellschaft und die Religion

Der freiheitlich säkulare Staat lebt von (religiösen) Ressourcen, die er selbst nicht garantieren kann. Aber auch religiöse Überzeugungen und Religionssysteme müssen sich als geschichtlich und kontingent entstanden begreifen. Das Denken von Jürgen Habermas zielt auf eine nachmetaphysische Grundlegung von Gesellschaft. Die Ursprünge der von Habermas dabei beschriebenen Moderne lassen sich in einer Theologie finden, die bundesgeschichtlich denkt.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2013, 196-200

Aufbruch in eine zu leistende Zukunft. Von den Grenzen des Konzils

Den Konzilsvätern ging es in der Mehrheit um tatsächliche Innovation. Dennoch sind der Bedeutung des Zweiten Vatikanums auch Grenzen gesetzt. Sie liegen dort, wo eine Reihe von anstehenden Fragestellungen nicht aufgegriffen wurde. Das hat nicht zuletzt mit dem Gottesbegriff und dem Verständnis des Menschen zu tun.

Herder Korrespondenz, Konzil im Konflikt, 60-64

„Ich glaube nichts und ich knie“. Martin Walser schreibt über Religion

Martin Walsers in diesem Frühjahr erschienenes Buch „Über Rechtfertigung, Eine Versuchung“ ist von manchem als Kniefall vor dem Alter, als altersbedingte Hinwendung zu Fragen des Glaubens missverstanden worden. Wer aber solches unterstellt, kennt Walsers Werk nicht.

Herder Korrespondenz, Heft 8/2012, 403-408

Zu sehr autonomieverliebt? Eine andere Gotteshypothese

Die dringlichste, immer noch ungelöste Aufgabe der Theologie der Gegenwart liegt darin, ein theologisch begründetes konstruktives Verhältnis zur Moderne zu gewinnen. Es müsste dabei darum gehen, dass in der Schöpfung eine Ordnung Gestalt gewinnt, die allen Menschen möglichst große Räume eröffnet, Individuum zu werden und so die Würde der Freiheit zu kosten – gerade mit Blick darauf, wie sich Gott in der Person Jesu selbst erschlossen hat.

Herder Korrespondenz, Streitfall Gott, 28-33

Wie heute über Sünde reden? Zwischen Ballast und Befreiung

Das Leben erstickt, wenn es sich nur noch damit konfrontiert sieht, sündig vor Gott zu sein. Theologisch wurde allerdings noch nicht entschieden genug aufgeräumt mit dem historischen Ballast einer entsprechenden Sündentheologie, die mit verantwortlich ist für die heutige Glaubenskrise.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2011, 568-572

Keine Universität ohne Theologie. Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates fordern heraus

Im Frühjahr hat der Wissenschaftsrat seine „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften“ vorgelegt. Darin wird nichts weniger behauptet, als dass die Universitäten ein genuines, also begründbares wissenschaftliches Interesse an der akademischen Selbstreflexion religiöser Überlieferungen haben. Aber nicht nur die notorischen Gegner jeder akademischen Theologie reagierten bislang mit merkwürdigem Stillschweigen.

Herder Korrespondenz, Heft 9/2010, 451-456

Unerledigte Trauer. Schnädelbachs Religionskritik als Herausforderung des Christlichen

Herbert Schnädelbachs Religionskritik spricht allen aus der Seele, die um die Not der Moderne, um ihre Unsicherheiten wissen und sich aber dennoch nicht in die rationalitätsfreie Zone neuer religiöser Begeisterung von frei vagabundierenden spirituellen Sinnsuchern einerseits und den die Tradition Ästhetisierenden andererseits begeben, sondern solidarisch mit der Moderne bleiben wollen.

Herder Korrespondenz, Heft 7/2009, 364-368

„Tanz den Tanz auf dünnem Eis“. Das Phänomen Herbert Grönemeyer

Der Sänger Herbert Grönemeyer füllt seit Jahrzehnten Konzerthallen, selbst ältere Songs laufen regelmäßig im Radio. Seine Lieder singen vom Leben. Dabei finden sich einerseits klare sprachliche Anspielungen auf religiöse und explizit auch auf jüdisch-christliche Traditionsbestände, andererseits enthält er sich jeglicher religiöser Affirmation.

Herder Korrespondenz, Heft 5/2009, 251-255

Gott vermissen. Ist die Politische Theologie ein Projekt der Zukunft?

Die Theologie muss eine Theologie der Welt sein und gleichzeitig radikal eschatologisch ausgerichtet bleiben auf den kommenden Gott. Daran erinnert zu haben, ist das Verdienst von Johann Baptist Metz, der Anfang August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.

Herder Korrespondenz, Heft 9/2008, 455-460

Ohne Hoffnung? Über Jean Améry und die Heimatlosigkeit

In diesem Jahr jährt sich zum dreißigsten Mal der Todestag Jean Amérys (1912–1978) Améry hat sich damit gequält, Auschwitz überlebt zu haben. Die Gottesfrage zu stellen oder das jüdische Gebet Sch’ma Israel anzustimmen, hat er für sich abgelehnt. Was heißt das für den Diskurs über die Hoffnung, über die Benedikt XVI. in seiner zweiten Enzyklika „Spe Salvi“ geschrieben hat?

Herder Korrespondenz, Heft 3/2008, 133-137

Und wo bleibt Gott? Die theologische Herausforderung eines „Verlags der Weltreligionen“

Hinter dem vom Verlag Suhrkamp gestarteten Großprojekt eines „Verlags der Weltreligionen“ steht die sich wandelnde Einschätzung religiöser Phänomene, ihrer Behauptungskraft und damit ihrer Bedeutung für die geisteswissenschaftliche Gegenwartserschließung. Im Herbst letzten Jahres wurden die ersten Bände vorgelegt.

Herder Korrespondenz, Heft 1/2008, 11-15

Mut zur Theologie. Damit der Glaube nicht zur Folklore wird

Die Theologie gilt im Ausland als eine der Stärken der katholischen Kirche hierzulande. Spielt sie aber im deutschen Katholizismus selbst noch eine Rolle? Wie viel Theologie und vor allem welche wird in der Kirche vor Ort überhaupt gewünscht und nachgefragt? Und wie sieht eine Reflexion auf den Glauben aus, die diesem angesichts der gesellschaftlichen Infragestellungen zu mehr Überzeugungskraft verhilft?

Herder Korrespondenz, Was die Kirche bewegt, 19-24

Benedikt XVI., die Moderne und der Glaube. Anmerkungen zur Regensburger Vorlesung des Papstes

Die Regensburger Universitätsrede von Benedikt XVI. hat zunächst zu massiven Verstimmungen in der islamischen Welt geführt. Die gegenwärtig politisch brisante Lage darf aber nicht dazu führen, dass im interreligiösen Dialog Fragen totgeschwiegen werden. Dies gilt auch für das Verhältnis von Glaube und Vernunft.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2006, 551-554

Verteidiger der Religion. Zu einem neuen Buch von Jürgen Habermas

Immer wieder hat Jürgen Habermas betont, dass Ideen und Prinzipien der Neuzeit im Erbe der jüdisch-christlichen Glaubenstradition wurzeln, sich selbst jedoch als religiös unmusikalisch bezeichnet. Wie positioniert er sich in seinem jüngsten Buch angesichts der Widersprüche zwischen einer behaupteten Wiederkehr der Religion und einem zunehmend aggressiven Naturalismus?

Herder Korrespondenz, Heft 10/2005, 508-512

Ein bleibendes Vermächtnis. Was die Theologie heute von Karl Rahner lernen kann

Karl Rahner hat die neuzeitliche Wende zum Subjekt theologisch nachvollzogen, und er hat gleichzeitig um das bleibende Geheimnis Gottes gerungen. Beides zusammen macht die Aktualität seines Denkens aus. Theologie darf auch heute weder die Anstrengung des Begriffs scheuen noch auf wache Zeitgenossenschaft verzichten.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2004, 559-564

Spekulative Verfremdung? Trinitätstheologie in der Diskussion

Im allgemeinen Glaubensbewusstsein führt der christlich zentrale Glaube an den dreieinen Gott nur ein Schattendasein. Nicht nur um die Geschichtsfähigkeit Gottes besser denken zu können, ist jedoch auch auf Seiten der Theologie noch einiges zu tun, um die Trinität durch die Erarbeitung einer entsprechenden Denkform besser zu erschließen.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2002, 202-207

Vom Stigmatisierten zum Modeheiligen. Die Aktualität Friedrich Nietzsches für die christliche Theologie

Das Denken Friedrich Nietzsches hat 100 Jahre nach seinem Tod nichts von seiner Virulenz eingebüßt. Magnus Striet, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster, umreißt die theologische Herausforderung, die die Schriften und die Wirkungsgeschichte des Philosophen bedeuten.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2000, 523-526

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