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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 609

    AuftaktErscheinungsformen des Islam

    Der religiös aufgeladene Terror von Paris und anderswo belastet auch den Religionsdialog. Bei Diplomatie darf er deshalb nicht stehen bleiben.

Leitartikel

  • Gratis S. 612-613

    LeitartikelRecht auf den eigenen Tod?

    Der Bundestag hat am 6. November 2015 die gewerbsmäßige und wiederholte Beihilfe zum Suizid unter Strafe gestellt. Offen bleibt dabei die Frage, ob es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben gibt. Es ist darum verwunderlich, dass Kirchenvertreter das Gesetz uneingeschränkt begrüßen.

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 615

    KommentarBewährungsprobe

    50 Jahre nach „Nostra Aetate“ steht der Islamdialog vor einer Reihe von Herausforderungen. Dazu gehören der islamistische Terrorismus, aber auch die Frage des Umgangs mit Flüchtlingen, die um die Taufe bitten.

Porträt

  • Plus S. 616

    PorträtAnwalt der Minderheit: Kardinal Charles Maung Bo

    Auch bei den jüngsten Kardinalsernennungen zu Beginn dieses Jahres zeigte sich, dass der Fokus von Papst Franziskus auf die Ränder der Kirche gerichtet ist, die Peripherie. Der Papst vom „Ende der Welt“ holt auch seine Kardinäle von dort: etwa Charles Maung Bo aus Myanmar.

Aktuell

  • Plus S. 617-618

    EKDIn der Ära des Reformationsjubiläums

    Die jüngste Tagung der EKD-Synode in Bremen stand – gerade angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Flüchtlinge – weitgehend im Zeichen des kommenden Reformationsjubiläums. Gewählt wurde auch ein neuer Rat, der während der Feierlichkeiten ab dem kommenden Herbst das Gesicht der evangelischen Kirche in Deutschland prägen wird.

  • Plus S. 619-620

    SuizidbeihilfeZwischen Verbot und Förderung

    Nach anderthalbjähriger öffentlicher wie kontroverser Debatte hat der Bundestag die Beihilfe zum Suizid in einigen Fällen unter Strafe gestellt. Die ethischen und praktischen Fragen nach einem würdevollen Sterben angesichts der intensivmedizinischen Entwicklung sind damit noch keineswegs abschließend geklärt.

Blickpunkt

  • Plus S. 625-628

    Vorsichtige Modifikationen im Hinblick auf Ehe und FamilieDoing Gender im Vatikan

    Die aktuelle katholische Ehelehre ist stark von Johannes Paul II. geprägt. Es war auch nicht zu erwarten, dass die Synodenväter sich einem modernen Freiheitsdenken oder gar kulturwissenschaftlichen oder humanwissenschaftlich-psychologischen Wissenswelten öffnen würden. Und dennoch lässt das Schlussdokument deutlich ein anderes Zugehen auf die realen Lebensverhältnisse erkennen.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

  • Plus S. 629-632

    Ein Gespräch mit der BDKJ-Vorsitzenden Lisi Maier„Mutig und frech sein“

    Für Lisi Maier, die Vorsitzende des BDKJ, kann man in der Kirche nur etwas erreichen, wenn man in ihr mitgestaltet. Dieses Mitwirkungsbewusstsein möchte sie auch an die jungen Menschen in der katholischen Kirche weitergeben. Dafür dürfe man ruhig auch kritisch sein. Gerade Papst Franziskus habe der jugendlichen Kirche und den katholischen Verbänden wieder mehr Selbstbewusstsein gegeben. Die Fragen hat Volker Resing gestellt.

Essays

  • Plus S. 633-637

    Die Sonderauswertung des Zensus 2011 für die KirchenPastorale Sehhilfe

    Zahlen und Statistiken gehören meist nicht zum bevorzugten Handwerkszeug in der Pastoral – auch wenn sich dies mittlerweile in einigen Bistümern ändert. Geografische Informationssysteme (GIS) oder der Zensus 2011 bergen jedoch Schätze an Daten für pastorale Planung und Entwicklung.

  • Plus S. 638-641

    Priestergestalten in Romanen der GegenwartSeiltänzer

    Das Christentum in Deutschland erodiert zunehmend und scheint keine Zukunft mehr zu haben. Dass sich vor diesem düsteren Szenario auch ein tief greifender Wandel des Priesterbildes vollzieht, zeigt ein Blick auf aktuelle Romane, in denen Priestergestalten vorgestellt werden, denen das Sakramentale fremd geworden ist, und die das, was sie verkünden, selbst nicht mehr glauben und leben können.

  • Plus S. 642-646

    Kann der Gottesgedanke philosophisch gerettet werden?Angemessener über Gott sprechen

    Die Sprache, mit der in Predigten, Hirtenbriefen, Katechismen und vielen theologischen Büchern von Gott gesprochen wird, ist weitgehend verschlissen. Wie jedoch von einem personalen Schöpfergott sprechen, der das Universum aus dem Nichts ins Dasein ruft, seine Schöpfung erlöst und machtvoll die Geschichte zum Besten vollendet?

  • Plus S. 647-651

    Christliche Perspektiven im VulnerabilitätsdiskursVerwundbarkeit – eine unerhörte Macht

    Der Fachbegriff „Vulnerabilität“ stammt aus der Armutsforschung und Entwicklungspolitik und ist mittlerweile ein Schlüsselbegriff in vielen Wissenschaften von der Medizin, Gesundheitspolitik und Klimafolgenforschung über die philosophische Ethik und Anthropologie bis zur Konflikt- und Friedensforschung. Die Theologie nimmt diesen Diskurs erst allmählich wahr. Dabei hat sie selbst vom Kern der christlichen Botschaft her originäre Beiträge zu leisten.

  • Gratis S. 657-659

    Bonner Generalversammlung setzt Empfehlungen aus der Evaluation umDie Görres-Gesellschaft stellt sich neu auf

    Die Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft wurde 1876 gegründet und hat heute knapp 3000 Mitglieder; sie besitzt Auslandsinstitute in Rom und Jerusalem sowie das „Institut für interdisziplinäre Forschung“. In der Görres-Gesellschaft schließen sich wissenschaftlich Interessierte zusammen, deren Denken und Forschen der christlichen Tradition verpflichtet ist. Mit ihrer Bonner Generalversammlung hat sie einen Prozess der Erneuerung begonnen.

Rezensionen

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