Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 66 (2012) Heft 8

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 379-381

    LeitartikelEuropäische Bewährungsprobe

    In den derzeitigen Diskussionen über Europa spielen kirchlich-theologische Stimmen praktisch keine Rolle. Dennoch bleibt das Thema Europa für die Kirchen eine Herausforderung: Sie haben die Entstehung der europäischen Institutionen nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso mitgetragen wie die große Erweiterungsrunde der EU als Folge der Wende von 1989. Bei den heute im Blick auf Europa anstehenden Fragen stoßen sie zwar an die Grenzen ihrer Kompetenz: Aber sie müssen sich dafür einsetzen, dass es in Europa weiterhin demokratisch und rechtsstaatlich zugeht und dass der Himmel über Europa offen bleibt. Dabei sollten sie sich nicht an falschen Fronten verkämpfen.

Kommentar

  • Gratis S. 382-383

    KommentarEinschnitt?

    Ein Gerichtsurteil stellt die religiös motivierte Beschneidung von Jungen in Frage.

  • Gratis S. 383

    KommentarSonderfall

    Der mühsame Weg zu weiblichen Bischöfen in der Church of England.

  • Gratis S. 384

    KommentarAusloten

    Bischöfe und ZdK mahnen zu mehr Kooperation zwischen Priestern und Laien.

Aktuell

  • Gratis S. 385-386

    KurieBenedikt XVI. setzt personelle Akzente

    Benedikt XVI. hat Kardinalstaatssekretär Bertone sein Vertrauen ausgesprochen und den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller zum neuen Präfekten der Glaubenskongregation ernannt. Damit sind die wichtigsten Personalfragen an der Kurie erst einmal geklärt.

  • Gratis S. 386-389

    EuropaHilft Religion bei der Integration?

    „Religion und gesellschaftliche Integration in Europa“ (REGIE) ist der Name eines fünfjährigen Forschungsprogramms der Universität Luzern. Auf einer Tagung wurde Mitte Juni eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Blickpunkt

Interview

  • Gratis S. 393-398

    Ein Gespräch mit der Integrations-Expertin Gabriele Erpenbeck„Integration macht Arbeit“

    Seit den sechziger Jahren engagieren sich die Kirchen in Deutschland im Bereich Ausländer- beziehungsweise Migrations- oder Integrationspolitik. Dass sie dabei auch realistische, politisch praktikable Vorschläge machen müssen und selbst konkret zeigen, wie Integration gelingen kann, darüber sprachen wir mit Gabriele Erpenbeck. Sie leitet die Abteilung Integration und Generationen im Niedersächsischen Sozialministerium. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 398-403

    Der Ethikunterricht als Indiz und Herausforderung einer sich wandelnden GesellschaftNicht nur ein Schulstreit?

    Die steigende Zahl Konfessionsloser in Deutschland hat Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen dem Religionsunterricht und dem Fach Ethik. Die nach wie vor heftigen Diskussionen über die Gestalt des Ethikunterrichts weisen dabei auf Fragen und Probleme hin, die auch gesellschaftlich noch keineswegs geklärt sind. Was macht den Status und die Schwierigkeiten des heutigen Ethikunterrichts aus?

  • Gratis S. 403-408

    Martin Walser schreibt über Religion„Ich glaube nichts und ich knie“

    Martin Walsers in diesem Frühjahr erschienenes Buch „Über Rechtfertigung, Eine Versuchung“ ist von manchem als Kniefall vor dem Alter, als altersbedingte Hinwendung zu Fragen des Glaubens missverstanden worden. Wer aber solches unterstellt, kennt Walsers Werk nicht.

  • Gratis S. 408-412

    Zu den Gewaltpotenzialen in Hinduismus und BuddhismusReine Friedfertigkeit?

    In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die vermeintlichen Gewaltpotenziale der monotheistischen Weltreligionen diskutiert – und damit unterstellt, dass die asiatischen Religionen von sich aus friedfertiger sind. Wie ist diese Behauptung vor dem Hintergrund von Geschichte und Gegenwart, aber auch der einschlägigen Heiligen Schriften zu bewerten?

    Themenpaket: Religion und Gewalt
  • Gratis S. 412-417

    Anstöße des Soziologen Hans JoasHandeln, Glaube und Erfahrung

    Hans Joas ist einer der auch international profiliertesten deutschen Soziologen und Sozialphilosophen der Gegenwart. Was zeichnet sein umfangreiches wissenschaftliches Werk aus, dessen Rezeption und Anerkennung sich nicht zuletzt in der Theologie der vergangenen Jahre deutlich verstärkt haben?

  • Gratis S. 417-421

    Was bringt die 13. Documenta?Zwischen Kassel und Kabul

    Carolyn Christov-Bakargiev, die Kuratorin der 13. Documenta, hat im Vorfeld mit einem ganz offenen Kunstbegriff kokettiert. Doch ohne Konzept ist die Weltkunstausstellung in Kassel nicht: Die Kunstwerke selbst, weitgehend eigens für die alle fünf Jahre stattfindende Documenta gestaltet, thematisieren vielfach die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt. Das Thema Religion ist dabei nur in Einzelfällen ausdrücklich von Belang.

  • Gratis S. 425-429

    Aktuelle Probleme des Schweizer ProtestantismusFragile Gemeinschaft

    Die stärksten Konfessionsgruppen in der Schweiz sind mit 38,8 Prozent die römisch-katholische Kirche und mit 30,9 Prozent die evangelisch-reformierten Kirchen; der Anteil der Konfessionslosen beträgt 20,1 Prozent. Der große Anteil der Kirchendistanzierten in beiden Konfessionen fordert die Kirchen unterschiedlich heraus.

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