Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 62 (2008) Heft 1

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 1-3

    LeitartikelGottesdienst im Widerstreit

    Zu Auseinandersetzungen erkennbaren Ausmaßes hat das im Juli 2007 von Benedikt XVI. erlassene Motu Proprio „Summorum Pontificum" in Deutschland nirgendwo geführt. Die von einigen befürchteten pastoralen Verwerfungen blieben aus und sind wohl auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Sollte man jetzt, ein halbes Jahr später, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen? Besser nicht zu schnell. Denn wenn in der Liturgie, wie es das Konzil beschreibt, Wesen und Leben der Kirche zum Ausdruck kommen, sie Quelle und Höhepunkt kirchlichen Lebens ist, müssen sich ja zwangsläufig auch hier all die aktuellen Probleme der Kirche zeigen.

Kommentar

  • Gratis S. 4

    KommentarZufrieden

    Die Bischofsstühle in München und Limburg sind wiederbesetzt.

  • Gratis S. 5-6

    KommentarNeuer Weg

    „Chemin neuf“ übernimmt die Leitung der Bonner Hochschulseelsorge.

  • Gratis S. 5

    KommentarSchade

    In Deutschland wird es vorerst kein „Pastorales Zukunftsgespräch“ geben.

Aktuell

  • Gratis S. 8-10

    ÖkumeneAuf dem Weg nach München

    Mit einem Ökumenischen Kongress Ende November 2007 fiel der Startschuss für den Vorbereitungsprozess des zweiten Ökumenischen Kirchentags 2010 in München. Dieser soll die gemeinsame Weltverantwortung der Christen zum thematischen Fokus haben.

Blickpunkt

Interview

  • Gratis S. 15-20

    Ein Gespräch mit der kfd-Vorsitzenden Magdalena Bogner„Die eigenen Fähigkeiten einbringen dürfen“

    Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche ist weiterhin umstritten. Dauert der stille Auszug von Frauen an? Wie würden sie sich gerne mehr einbringen, und wo stoßen sie dabei auf Grenzen? Darüber sprachen wir mit Magdalena Bogner, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Die Fragen stellte Stefan Orth.

Essays

  • Gratis S. 25-28

    Die Rolle der Laien in der Kirche von heuteEin breites Spektrum

    Die Sendung der Kirche hängt entscheidend am Engagement der Laienchristen. Gleichzeitig gibt es spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil kontroverse Diskussionen über das Zueinander von Laien und Klerus. Eine Tagung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt widmete sich jetzt den Laien in der katholischen Kirche am Beginn des 21. Jahrhunderts.

  • Gratis S. 32-38

    Bischöfe und Bischofsernennungen in DeutschlandEin Amt im Wandel

    Bischofsernennungen wie jüngst in München und Limburg (vgl. ds. Heft, 4) sind wichtige kirchliche Personalentscheidungen. Deshalb lohnt sich ein Rückblick auf Bischöfe und Bischofsernennungen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Deutschland weist Besonderheiten im Wahlrecht auf, gleichzeitig haben seine Bischöfe den gesamtkirchlichen Wandel des Amtes seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil mitvollzogen.

  • Gratis S. 38-44

    Warum die Integrierte Gemeinde neu ins Blickfeld gerückt istIn der Mitte der Kirche

    Die Anfänge der Katholischen Integrierten Gemeinde liegen inzwischen bald 60 Jahre zurück. Einst viel beachtet und diskutiert, war es um diese Gemeinschaft zuletzt eher ruhig geworden. Das hat sich mit der Wahl Joseph Ratzingers zum Papst geändert. Denn es gibt Verbindungslinien zwischen Benedikt XVI. und der Integrierten Gemeinde.

  • Gratis S. 44-48

    Warum Pilgern nicht nur in Deutschland boomtWenn Fernseh-Promis wallfahren

    Pilgern ist „in“. Hape Kerkeling hat einen Pilgerboom angefeuert, der einmal mehr die Sehnsucht des Menschen nach Spiritualität verrät. Andererseits stellt derJakobsweg für viele Pilger auch allein eine sportliche Herausforderung dar. Die einen wandern, aber beten nicht, die anderen beten, aber wandern nicht.

  • Gratis S. 48-52

    Die salafistische Spielart des IslamismusMissionarisch und gewaltbereit

    Auch in Deutschland hat der islamistische Salafismus Anhänger. Es handelt sich dabei um eine Bewegung, die die Rückkehr zum ursprünglichen Islam predigt und ihre Vorstellungen mit großem missionarischem Eifer, aber teilweise auch mit Gewalt durchzusetzen sucht. Sie bekämpft auch islamische Regierungen, die ihrer Meinung nach vom wahren Islam abgewichen sind.

    Themenpaket: Religion und Gewalt

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