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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 487-489

    LeitartikelÖkumene in der Krise?

    Wie steht es um die katholische Kirche als ökumenischer Partner, vor allem in ihrem Verhältnis zu den Kirchen der Reformation? Diese Frage stellten mit besorgtem Unterton schon vor zwei Jahren viele ökumenisch engagierte Katholiken wie Protestanten, als die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre zunächst zu scheitern drohte. Nun stellt sich diese Frage erneut.

Kommentar

  • Plus S. 490

    KommentarUnter Druck

    Die deutschen Bischöfe wollen Zwangsarbeiter direkt entschädigen.

  • Plus S. 490-492

    KommentarAufgehoben

    Die Sanktionen gegen Österreich waren ein Irrweg.

Blickpunkt

Interview

  • Plus S. 504-510

    Ein Gespräch mit DCV-Präsident Hellmut Puschmann„Verantwortung füreinander stärken“

    Die Stichworte Europäisierung und Ökonomisierung des Sozialen stehen für eine ganze Reihe von Problemen und Herausforderungen, denen sich der Deutsche Caritasverband (DCV) derzeit stellen muss. Über Wettbewerbsvor- und -nachteile sowie den inneren Reformbedarf der Caritas sprachen wir mit DCV-Präsident Hellmut Puschmann. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 493-495

    LehramtWarnung vor religiösem Relativismus

    Mit einer Mischung aus Unverständnis, Respekt und Kritik wurde die Erklärung der Glaubenskongregation über die Einzigkeit Jesu Christi und der Kirche aufgenommen. Sie unterstreicht den christlichen wie den katholischen Wahrheitsanspruch.

  • Plus S. 495-497

    BiomedizinHeilung durch Klonen?

    Das therapeutische Klonen menschlicher embryonaler Stammzellen soll in Großbritannien legalisiert werden. Diesem Beschluss, der bei britischen Ärzten breite Zustimmung findet, stehen in der Bundesrepublik viele Ärzte, Standesvertreter und Gesundheitspolitiker sowie Ethiker kritisch gegenüber. Der Mainzer Moraltheologe Johannes Reiter skizziert für uns den Fragestand.

  • Plus S. 497-499

    TheologieSchweizer Fakultäten gesichert

    Der Fortbestand der beiden Hochschulen für katholische Theologie in der deutschsprachigen Schweiz ist seit kurzem im Falle von Luzern gesichert und im Falle von Chur nicht mehr unmittelbar in Frage gestellt. So legt sich ein Blick auf die Landschaft der schweizerischen universitären Theologie nahe.

  • Plus S. 513-519

    Wo steht die Ökumenische Theologie?Mehr Baustelle als fertiges Gebäude

    Ökumenische Theologie befasst sich mit Grundlagen, Methoden und Zielen der ökumenischen Bewegung. Sie leistet damit Vorarbeiten für kirchliche Entscheidungen zu mehr Gemeinschaft zwischen den Konfessionen. Wolfgang Thönissen, Professor für Ökumenische Theologie in Paderborn und Leitender Direktor des dort beheimateten Johann-Adam-Möhler-Instituts, gibt einen problemorientierten Überblick.

  • Plus S. 519-522

    Antikatholische Ressentiments in den USAZweierlei Maß?

    Die Katholiken sind zwar die mit Abstand größte Religionsgemeinschaft in den Vereinigten Staaten. Aber von ihrer Geschichte und religiösen Prägung her sind die USA kein katholisches Land. Nicht selten zeigen sich im kulturellen und politischen Bereich antikatholische Tendenzen, gegen die wiederum eine „Liga für religiöse und bürgerliche Rechte“ vorzugehen versucht.

  • Plus S. 523-526

    Die Aktualität Friedrich Nietzsches für die christliche TheologieVom Stigmatisierten zum Modeheiligen

    Das Denken Friedrich Nietzsches hat 100 Jahre nach seinem Tod nichts von seiner Virulenz eingebüßt. Magnus Striet, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster, umreißt die theologische Herausforderung, die die Schriften und die Wirkungsgeschichte des Philosophen bedeuten.

  • Plus S. 526-532

    Katholiken und Kommunisten in VietnamImmer noch kontrolliert

    Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam unter kommunistischen Vorzeichen unterliegen die Religionsgemeinschaften einer umfassenden staatlichen Kontrolle. Die katholische Kirche konnte in letzter Zeit gewisse Entspannungssignale im Verhältnis zum Staat registrieren.

  • Plus S. 532-537

    Antisemitismus im heutigen RusslandGefährlicher Bodensatz

    Antisemitismus hat in Russland Tradition seit dem Zarenreich. Heute gibt es in Russland zahlreiche rechtsnationale Gruppen und Bewegungen, zu deren ideologischem Rüstzeug auch antisemitische Parolen gehören, werden alte antijüdische Klischees in Veröffentlichungen immer wieder aufgewärmt. Auch in der Russischen Orthodoxen Kirche findet sich antisemitisches Gedankengut.

Autoren/-innen