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Über diese Ausgabe

Auftakt

Leitartikel

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarGebt den Laien das Kommando

    Im Zuge der Kurienreform wird eine neue Vatikanbehörde geschaffen, in der der zweithöchste Posten von einem Laien besetzt werden kann. Stellt der Papst damit die Verbindung von Weihe und Leitungsgewalt in Frage?

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtStanislaw Dziwisz. Im Schatten des Papstes

    Im Juli findet der Weltjugendtag in Krakau statt. Kardinal Stanisław Dziwisz, der ehemalige Privatsekretär von Johannes Paul II., ist der Gastgeber. Wer ist der Erzbischof von Krakau, der fast 39 Jahre seine Identität aus der Nähe zum Papst bezogen hat?

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    EuropaWetterleuchten des rechten Österreich

    Österreich nach der Bundespräsidentenwahl 2016: Dass der rechtspopulistische Kandidat Norbert Hofer nur hauchdünn verlor, gibt angesichts der Koalition von Zivilgesellschaft und Kirchen für den Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen zu denken. Das Gros des ländlichen, traditionell katholischen Milieus wählte Hofer.

Blickpunkt

  • Plus S. 11-12

    AtomwaffenZwischen Abschreckung und Abrüstung

    Laut ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, unterstützen zwar 151 Staaten ein Verbot von Kernwaffen. 22 Staaten sind aber weiterhin unschlüssig, weitere 22 Staaten sogar dagegen. Der Terrorismus und Aufrüstung in Pakistan und Nordkorea machen das Thema wieder aktuell. Ende Mai fand dazu in London ein Symposium statt, zu dem unter anderem einige Bischofskonferenzen eingeladen hatten.

Nachrichten

  • Plus S. 29

    SchweizEntscheid für Präimplantationsdiagnostik

    Die Gesetzesänderung zur Präimplantationsdiagnostik hat Einschränkungen: Sie soll eine Ausnahmeregelung sein und die künstliche Herstellung von Embryonen ausschliesslich dem Zweck der Ermöglichung einer Schwangerschaft dienen.

  • Plus S. 31

    LourdesMilitärwallfahrt

    Zur Internationalen Militärwallfahrt in Lourdes kam 2016 auch Militärbischof Franz-Josef Overbeck.

Feuilleton

Essays

  • Plus S. 13-17

    Erfahrungen als UN-SonderberichterstatterEs gibt manche Nelson Mandelas in der Welt, die keiner kennt

    Religionsfreiheit ist ein unbequemes Menschenrecht. Motive, es zu verletzen, gibt es weltweit viele – von der Verteidigung nationaler Identität über Kontrollobsessionen autoritärer Regierungen bis zu Ressentiments, die zur Drangsalierung von Minderheiten führen. Neue Initiativen zeigen aber, dass die Stärkung dieses Menschenrechtes nicht allein die Anliegen traditioneller Religionen vertritt, sondern letztlich allen zugutekommt.

  • Plus S. 18-21

    Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Thomas HürlimannFromme Literaten, abtrünnige Theologen

    Die Literatur rettet untergehende Reiche und erweckt Tote zum Leben, sagt Thomas Hürlimann. So erklärt sich für ihn auch das Interesse vieler Schriftsteller an der religiösen Welt. Der Schweizer Autor erzählt, wie er den Glauben verlor und wiederfand – und warum ihm auch die dunklen Seiten der Religion wichtig sind. Die Fragen stellte Benjamin Leven.

  • Plus S. 22-25

    Der 100. Katholikentag in LeipzigKlare Kante zeigen

    Der Katholikentag feierte Jubiläum – und ist dafür Ende Mai in eine der am stärksten säkularisierten Großstädte gegangen. Bis zum Ende war der Umgang mit der AfD medial das beherrschende Thema, während sich die inhaltliche Auseinandersetzung auf den Podien zu politischen und innerkirchlichen Themen weitaus unaufgeregter vollzog. Besonders gut funktionierten wieder die geistlichen und kulturellen Angebote.

  • Gratis S. 26-29

    Warum Verschwörungstheorien heute so populär sindAngstgetrieben

    Die Überzeugung, dass Regierungen, die Wirtschaft oder die Medien, aber auch die Kirchen durch finstere Verschwörungen bestimmt würden, erfährt durch die Möglichkeiten der digitalen Medien einen enormen, weltweiten Popularitätsschub. Psychologie und Soziologie reichen zur Erklärung allerdings nicht aus. Die Macht der Verschwörungsängste wurzelt in Mythen, letztlich ist der Verschwörungsglaube ein religiöses Problem.

  • Plus S. 30-32

    Politik und Religion in der TürkeiUnter Erdogan

    In der Theorie ist die Türkische Republik immer noch ein laizistischer Staat. Mit Recep Tayyib Erdogan spitzt sich eine Entwicklung zu, aufgrund derer muslimische Organisationen wieder an Einfluss gewonnen haben. Die zu erwartenden gesellschaftlichen und sozialen Konflikte werden sich demnächst auch und vor allem auf religiöser Ebene zeigen.

  • Plus S. 33-36

    Das Leben des Friedrich Joseph HaassEin Heiliger der Barmherzigkeit

    Anfang des 19. Jahrhunderts wirkte in Moskau ein deutscher Arzt, der als „Heiliger Doktor von Moskau“ ins kulturelle Gedächtnis Russlands einging: Friedrich Joseph Haass. Wer ist dieser Mann, der heute wie kaum ein anderer eine tiefe geistliche Verbindung zwischen westlicher und östlicher Christenheit darzustellen vermag?

  • Plus S. 33-39

    Wege aus der AltersarmutWie zukunftsfest ist die Rente?

    Mit dem Absinken des Rentenniveaus wächst der Anteil der Beschäftigten, der auch nach jahrzehntelanger Beitragszahlung nicht auf eine Rente hoffen kann, die verlässlich über dem Grundsicherungsniveau liegt. Besonders betroffen sind Erwerbstätige mit pflichtversicherungsfreien Phasen im Lebenslauf. Wie kann dem Einzelnen geholfen werden, dass er am Ende eines Arbeitslebens ausreichend versorgt ist? Durch die Veränderungen der digitalisierten Arbeitswelt stellt sich diese Frage mit neuer Dringlichkeit.

  • Plus S. 40-43

    Indonesien zwischen religiöser Vielfalt und islamischer RadikalisierungMuslimische Demokratie?

    Der mit Abstand größte muslimische Staat ist Indonesien. Von seinen rund 250 Millionen Einwohnern bekennen sich 210 Millionen vornehmlich zum sunnitischen Islam. Gleichzeitig wurde das Land lange Zeit durch eine einmalige Tradition der Toleranz, Pluralität und Religionsvielfalt geprägt. Diese ist jedoch zunehmend bedroht, der Islamisierungsdruck wächst. Wie sieht die Zukunft der jungen Demokratie Indonesien angesichts der religiösen Herausforderungen aus?

  • Plus S. 44-45

    Auf dem Weg zu einer EU-Verordnung zu KonfliktrohstoffenEuropas blutige Handys

    Die Flüchtlingskrise rückt auch Afrika neu in das Blickfeld Europa. Als billiger Rohstofflieferant ist der Nachbarkontinent willkommen, aber nur wenn faire Wettbewerbsbedingungen herrschen, wird auch die junge Generation in Afrika bleiben. Das Beispiel Kongo zeigt dies auf dramatische Weise.

  • Plus S. 49-51

    Eine Replik auf Kardinal Gerhard Ludwig MüllerWissenswelten und Dogma

    Soziologischen Thesen zufolge gibt es heutzutage kein sicheres Wissen mehr. Der Mensch befindet sich stetig in Adaptionsprozessen zur Welt mit ihren unterschiedlichen Deutungsangeboten. Mit Naturrecht und Offenbarungsglauben beruft sich die katholische Kirche jedoch auf unhintergehbare Wahrheiten. Welchen Dienst der vernünftigen Vermittlung kann dabei die Theologie leisten?

Rezensionen

Autoren/-innen