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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 433-435

    LeitartikelWoran die Kirche messen?

    Im Juli werden traditionell die statistischen Daten des letzten Jahres, die „Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands“ veröffentlicht. Ein offenbar unaufhaltsamer Niedergang setzt sich demnach weiter fort. Wenige Tage nach der Veröffentlichung der offiziellen Statistik für die Kirche in Deutschland hat der neue Freiburger Erzbischof Stephan Burger zu Recht gemahnt, die Lage der Kirche nicht allein „am Messbaren“ festzumachen. Wer wollte den Appell, die Kirche nicht nur an düsteren Daten zu messen, verdenken? Dennoch aber setzt sich, wer so argumentiert, rasch und nicht ohne Grund auch dem Verdacht der Realitätsverweigerung und Selbsttäuschung aus.

Kommentar

  • Plus S. 436

    KommentarDilemmata

    Das Leiden von Christen und anderen religiösen Minderheiten im Irak.

  • Plus S. 437-438

    KommentarErgänzung

    Papst Franziskus geht auf Evangelikale und Pfingstler aktiv zu.

  • Plus S. 438

    KommentarAm Platz?

    Die Gottesdienstkongregation bestätigt die bisherige Praxis des Friedensgrußes.

Aktuell

  • Plus S. 439-441

    SterbehilfePolitische Debatte und das Ehepaar Schneider

    Im Deutschen Bundestag beginnt die Debatte über ein Verbot organisierter Sterbehilfe. Vor diesem Hintergrund sorgte eine Interviewäußerung des noch amtierenden EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider für Irritation.

  • Plus S. 441-443

    AnglikanerKirche von England weiht Frauen zu Bischöfen

    Mitte Juli entschied die „Church of England“ durch ihre Generalsynode mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit, Frauen zur Bischofsweihe zuzulassen. Sie schließt damit an die Praxis anderer anglikanischer Kirchen an und zieht die Konsequenz aus der vor zwanzig Jahren eingeführten Priesterweihe von Frauen.

Blickpunkt

  • Gratis S. 443-447

    Zur Diskussion um den EKD-Grundlagentext zum ReformationsjubiläumAufschlussreiche Aufregung

    Der Grundlagentext der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Reformationsjubiläum 2017 (vgl. HK, Juni 2014, 274 f.) hat sowohl innerprotestantisch wie auch auf katholischer Seite eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Katholische Kritiker hielten der EKD unökumenisches Verhalten vor. Aber für die katholische Kirche sollte das Papier eher ein Anlass sein, selbstkritisch über die Bücher zu gehen und das eigene Verhältnis zur neuzeitlichen Freiheitsgeschichte zu klären.

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 452-457

    Die islamistische Herausforderung in NordafrikaSchnelle Lösungen gibt es nicht

    In Nordafrika sind seit dem „Arabischen Frühling“ islamistische Bewegungen stärker geworden, die ihre Ziele teilweise auch mit Gewalt durchsetzen wollen. Die Gesellschaften der Region sind zunehmend zwischen islamistischen und säkularen Strömungen polarisiert. Für eine nachhaltige Lösung des Problems bräuchte es Wirtschafts- und Bildungsreformen als erste Schritte.

  • Gratis S. 457-462

    Zur Kritik an der vermeintlichen Gender-IdeologieWachstumspotenzial für die eigene Lehre

    Eindringlich wird innerhalb der katholischen Kirche in jüngster Zeit vor der vorgeblichen Gender-Ideologie gewarnt. Eine Ideologiekritik im Sinne der Aufklärung beziehungsweise eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Vielzahl von „Gender Studies“ ist aber nicht im Blick. „Gender Studies“ dagegen als Herausforderung wahrzunehmen, hieße diese auch positiv als Wachstumspotenzial für die eigene Lehre zu begreifen.

  • Plus S. 462-466

    Gisbert Greshakes Buch über Maria und die KircheNüchternheit und Spekulation

    Der emeritierte Dogmatiker Gisbert Greshake hat ein perspektivenreiches und anregendes Werk über Maria und die Kirche vorgelegt, einem in der gegenwärtigen Theologie wenig behandelten Thema. Er betritt darin vor allem bei der Frage nach einem marianischen Prinzip der Schöpfung Neuland und spart gleichzeitig nicht mit kritischen Einreden zur gegenwärtigen kirchlichen Wirklichkeit.

  • Plus S. 466-470

    Huub Oosterhuis und seine Poesie in Deutschland„Und in den Funken sehe ich“

    Der inzwischen achtzigjährige Niederländer Huub Oosterhuis war nicht nur entscheidender Impulsgeber für die Erneuerung der Liturgie in seinem Heimatland. Auch im deutschen Sprachraum haben seine Lieder seit den sechziger Jahren Wurzeln geschlagen, bis hin zum neuen „Gotteslob“. Die religiöse Poesie von Huub Oosterhuis ist aus biblischem Sprachmaterial gesättigt und gleichzeitig glaubwürdiger Ausdruck einer in der Gegenwart geerdeten Spiritualität.

  • Plus S. 470-475

    Vor 80 Jahren ermordeten die Nazis den Publizisten Fritz GerlichGeradewegs ins Martyrium

    Man kann den Wandel, den der zum Katholizismus konvertierte Münchner Publizist Fritz Gerlich noch vor 1930 vollzog, als doppelte Konversion bezeichnen. Dass dabei ein politischer Widerständler ausgerechnet von einer Ekstatikerin aus der Provinz inspiriert wurde, dürfte auch religionsgeschichtlich eine Besonderheit sein. So bot Gerlich Hitler schon vor 1933 die Stirn, dafür musste er am 30. Juni 1934 sterben.

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