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Was die Kirche bewegtKatholisches Deutschland heute

Über diese Ausgabe

Editorial

Essays

  • Plus S. 6-10

    Geht der religiöse Aufschwung an der Kirche vorbei?Spirituelle Runderneuerung

    In der zeitgenössischen Religionssoziologie gilt die Deutung der modernen Welt als irreversibel säkularisiert zunehmend als unsicher. Viele Christen stehen dem Phänomen des spirituellen Suchens jedoch ratlos gegenüber. Wie sollen Kirche und Pastoral auf die neuen Trends reagieren?

  • Plus S. 10-15

    Wege aus der Krise der katholischen KircheNur das Profilierte beeindruckt

    Auch wenn die Finanzen wieder einigermaßen im Griff sind, wird sich die Kirche in Zukunft massiv verändern müssen, um ihrem Auftrag gerecht zu werden. Sowohl auf der institutionellen Ebene und in den Gemeinden als auch mit Blick auf den individuellen Glauben sollten neue Akzente gesetzt werden.

  • Plus S. 16-19

    Über Ämter und Dienste neu nachdenkenDruck der Verhältnisse?

    Ein Spezifikum des deutschen Katholizismus sind die vielfältigen Möglichkeiten, als Laie hauptamtlich in der Kirche tätig zu sein. Die daraus resultierenden Spannungen verschärfen sich durch Priestermangel und die Neustrukturierung der pastoralen Räume. Was bedeutet das für die Ausgestaltung der Ämter und Dienste?

  • Gratis S. 19-24

    Damit der Glaube nicht zur Folklore wirdMut zur Theologie

    Die Theologie gilt im Ausland als eine der Stärken der katholischen Kirche hierzulande. Spielt sie aber im deutschen Katholizismus selbst noch eine Rolle? Wie viel Theologie und vor allem welche wird in der Kirche vor Ort überhaupt gewünscht und nachgefragt? Und wie sieht eine Reflexion auf den Glauben aus, die diesem angesichts der gesellschaftlichen Infragestellungen zu mehr Überzeugungskraft verhilft?

  • Plus S. 25-28

    Kirche als öffentliche GrößeKontinuität im Wandel

    Die katholische Kirche in der Bundesrepublik war immer ein öffentlicher Faktor und ist es auch heute. Es werden derzeit keine Grundsatzdebatten über den politischen Auftrag der Kirche und ihr Verhältnis zum Staat ausgetragen. Aber es gibt genügend Politikfelder, die kirchlicherseits aufmerksam begleitet werden.

  • Plus S. 28-32

    Perspektiven des deutschen LaienkatholizismusVerbindliches gemeinsames Handeln

    Der Laienkatholizismus in Deutschland blieb von Anfechtungen und Auseinandersetzungen nicht verschont. Wie in der Vergangenheit gilt auch heute: Es ist immer wieder neu zu bestimmen, was Katholiken in der Beurteilung gesellschaftlicher Entwicklungen eint und mit welchen konkreten Anliegen sie sich im öffentlichen Diskurs gemeinsam engagieren wollen.

  • Plus S. 32-36

    Die Zunkunft der verbandlichen CaritasDiakonie als durchgängiges Prinzip

    Die verbandliche Caritas unterliegt vielen Herausforderungen: So steigt der Anteil der Mitarbeitenden ohne klassische kirchliche Sozialisation. Einzelne Einrichtungen und Dienste müssen aufgrund der Finanzsituation bei öffentlichen Kostenträgern und Bistümern ihr Angebot einschränken oder ganz einstellen. Zugleich unterliegt die Caritas einem verstärkten Wettbewerbsdruck.

  • Plus S. 36-39

    Die katholische Kirche in Deutschland aus protestantischer SichtFremdes Terrain

    In Vielem sind sich katholische und evangelische Kirche in Deutschland nahe. Nach den erbitterten Auseinandersetzungen früherer Zeiten gibt es heute auch jenseits des expliziten ökumenischen Gesprächs wechselseitige Einflüsse. Damit sind die klassischen Reibungspunkte zwischen den Konfessionen noch nicht hinfällig.

  • Plus S. 44-49

    Das vielfältige Engagement der Katholiken bei den europäischen InstitutionenTreue zur EU als Friedensprojekt

    Die Haltung der Kirche gegenüber der EU ist gespalten: Auf der einen Seite steht die nach wie vor hohe Wertschätzung für die EU als Friedenswerk. Auf der anderen Seite stoßen sich auch in Deutschland nicht wenige Katholiken an einem bürokratischen Relativismus, der Religion ins Private abdrängt und nationale und kulturelle Besonderheiten nicht zu würdigen weiß.

  • Plus S. 49-52

    Die christlichen Wurzeln des Sozialstaats in EuropaDas Soziale als Unterscheidungsmerkmal

    Nicht erst mit den gescheiterten Verfassungsreferenden in zwei EU-Migliedstaaten steht die Frage nach der europäischen Identität verschärft zur Debatte. Kann da die europäische Sozialstaatsidee Gemeinschaft und Identität stiften? Der Sozialstaat in Europa in seinen verschiedenen Ausprägungen lässt sich aber nur aus seinen religiösen Wurzeln verstehen.

  • Plus S. 52-59

    Die Beziehungen zum Osten EuropasImmer noch die vergessene Hälfte?

    Das wiedervereinigte Deutschland fühlt sich in besonderer Weise für die Beziehungen zwischen West- und Osteuropa verantwortlich. Um die unterschiedlichen Aktivitäten auf diesem Gebiet zu bündeln, haben die Katholiken Anfang der neunziger Jahre das Hilfswerk Renovabis gegründet. Es wurde mehr ins Werk gesetzt, als gewöhnlich wahrgenommen wird.

  • Plus S. 59-64

    Die weltkirchliche Verantwortung der deutschen KatholikenEinheit der Sendung

    Gerade weil der Katholizismus auf allen Erdteilen außer Europa enorm wächst, bleibt dessen weltkirchliche Verantwortung bestehen. Zahlreiche Akteure nehmen in Deutschland diese Herausforderung wahr, von den Werken über die Diözesen bis zu den Orden. Es wird aber nicht genügen, nur Bewährtes fortzuführen. Viel stärker noch müsste man sich hierzulande auch auf der theoretischen Ebene mit Fragen der Weltkirche und ihrer Mission befassen.

Autoren/-innen