„Tafel“, „Arche“

In Zeiten, in denen Religion unter dem Verdacht steht, Ursache von Gewalt zu sein, und in denen (pseudo)religiös motivierter Terror zur Tagesordnung zählt wie die Unterdrückung von Glaubensminderheiten, setzt der Band von Hubertus Lutterbach einen anderen Akzent. Die humanisierende Kraft der gelebten Religion rückt der Essener Professor für Christentums- und Kulturgeschichte in den Mittelpunkt.

Anhand beispielhafter „solidarischer Initiativen“ – darunter die „Tafel“, die „Arche“, die Hospizbewegung oder die Telefonseelsorge – erörtert der Band, wie diese an die „zahlreichen christlichen Traditionen“ caritativen Engagements anknüpfen. Glaube und Religion werden so sichtbar als eine „Quelle von Mitmenschlichkeit“, als eine kaum zu unterschätzende Ressource bürgerschaftlichen Engagements. Es ist der gelebte Glaube, der eine „beherzte Mitmenschlichkeit“ erfahrbar werden lässt. Religion als Lebensstil.

Anzeige: Meine Hoffnung übersteigt alle Grenzen. Ein Gespräch über Leben und Glauben. Von Philippa Rath und Burkhard Hose

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Lutterbach, Hubertus

So prägt Religion unsere MitmenschlichkeitModerne Initiativen gesellschaftlichen Engagements

Butzon & Bercker, Kevelaer 2017, 320 S., 25 €