Vergeben

Vergebung ist nichts Äußerliches und nicht mit einfachem wirtschaftlichem Austausch vergleichbar. Sie verlangt von allen Betroffenen einen inneren Weg. Wie die jüdische Zeitzeugin Etty Hillesum schrieb: „Die Schlechtigkeit der anderen ist auch in uns vorhanden… Ich sehe wirklich keine andere Lösung, als sich dem eigenen Inneren zuzuwenden und dort all das Schlechte auszurotten. Ich glaube nicht mehr daran, dass wir an der äußeren Welt etwas verbessern können, solange wir uns nicht selbst im Inneren gebessert haben.“

Jean Vanier in: „Von Liebe, Hoffnung und den letzten Dingen“ (Herder, Freiburg 2017)

Anzeige
Anzeige: Schweigen von Klaus Berger

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CIG-Newsletter abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.