VölkerverständigungDeutsche Kultur in den Donau-Karpaten

Der Theologe, Historiker und Politiker Paul Philippi aus Hermannstadt ist mit dem Georg-Dehio-Kulturpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa ausgezeichnet worden. Geehrt wird der Gelehrte für sein Engagement zur Wahrung des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen und für seinen Einsatz für die Völkerverständigung im Donau-Karpaten-Raum. Der 1923 in Kronstadt/Brasov Geborene war lange Jahre Ordinarius für evangelische Theologie in Heidelberg. 1983 zog er nach Hermannstadt, um am dortigen Theologischen Institut Kirchengeschichte zu lehren. Ende 1989 gehörte er zu den Mitbegründern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien.

Der Kulturpreis erinnert an den in Estland geborenen Kunsthistoriker Georg Dehio (1850–1932). Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten und Projekte, die die deutsche Kultur in Osteuropa bewahren und die Verständigung zwischen den Volksgruppen fördern.

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