UgandaBeten schadet

In Not und wenn Hilfe nötig ist, beten Menschen besonders oft und innig. Ugandas Langzeit-Präsident Yoweri Museveni – seit 31 Jahren im Amt – hat dieses Verhalten kritisiert. Stattdessen propagiert er: „Weniger beten – mehr arbeiten.“ Glaube und konkret Gebete verlangsamten die Entwicklung in Afrika. Bei einer religiösen Veranstaltung in der Hauptstadt Kampala sagte er, ein Übermaß an Glaube habe in den vergangenen fünfhundert Jahren dazu beigetragen, dass keine bahnbrechenden Erfindungen ihren Ursprung in Afrika hätten – im Gegensatz zu Europa. Dabei sei es Gottes Wille, so Museveni, dass sich der Mensch der Natur bemächtige. Dies hätten Afrikaner mit ihrem „hilflosen Ansatz“ von Religion vergessen.

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