Autorinnen und Autoren

Brose, Thomas

Thomas Brose

Religionsphilosoph

Foto: Privat

Thomas Brose

Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph; Professor für Philosophie in Berlin, leitet die Arbeitsgemeinschaft Christlich-Jüdischer Dialog des Berliner Diözesanrats.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Komm, süßer Tod. Konflikte am Lebensende
Konflikte am Lebensende
Manfred Lütz, Dieter Birnbacher, Claudia Keller, Malu Dreyer, Michael N. Ebertz, Johannes Grössl, Birgit Halbe, Gian Domenico Borasio, Ralf Dr. Dr. Jox, Konrad Hilpert, Markus Zimmermann, Dieter Vaitl, Klaus Berger, Hans Kessler, Roman A. Siebenrock, Kirsten Fehrs, Ulrich Dehn, Reiner Sörries, Thomas Brose, Meinrad Walter, Lydia Haider, Georg Maria Roers
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Beiträge als PDF

Strapazierte Einheit. Ost und West dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Mauerfall

Der Gothaer Dirk Oschmann traf mit seinen polemischen Schriften zu einer „Kolonisierung“ Ostdeutschlands durch Westdeutschland einen Nerv. Tatsächlich dominieren auch in der katholischen Kirche und an theologischen Fakultäten im Osten Westdeutsche. Worauf es jetzt ankommt.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2023, 34-35

Inspiration auch für die Skeptiker. Vor 100 Jahren kam Romano Guardini nach Berlin

Vor 100 Jahren wurde der Theologe Romano Guardini als Professor für katholische Weltanschauung ins protestantisch geprägte Berlin berufen und beeindruckte mit seinen christlich-existenziellen Auslegungen. Was hat er uns heute noch zu sagen?

Herder Korrespondenz, Heft 6/2023, 13-15

Du, lass dich nicht verhärten. Literatur

Wolf Biermanns Ermutigung „Mensch Gott!“ rückt Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Bekenntnis und Judentum ins Zentrum.

CHRIST IN DER GEGENWART, 19/2022, 6

Und schuf mir einen Götzen. Lew Kopelew (1912–1997)

Bekenntnisse des jüdisch-ukrainisch-russischen Schriftstellers Lew Kopelew (1912–1997)

CHRIST IN DER GEGENWART, 16/2022, 4

Vertraut den neuen Wegen. Tag der Deutschen Einheit

Der „Tag der Deutschen Einheit“ wird heute oft routiniert begangen. Doch wie dramatisch war es damals, vor gut 30 Jahren! Und welches Gottvertrauen war nötig!

CHRIST IN DER GEGENWART, 40/2021, 1-2

Eine Welt ohne Christus?

Gott ist immer größer, als wir denken. Er will das Heil der ganzen Welt, und deshalb haben auch die Jünger kein „Copyright“ auf Jesus.

CHRIST IN DER GEGENWART, 39/2021, 1-2

Die Kinder von Golzow. Langzeitdokumentation

Wenn Jesus ein Kind in die Mitte stellt, sollen wir Jünger etwas lernen über die Natur Gottes und seinen Plan für uns Menschen.

CHRIST IN DER GEGENWART, 38/2021, 1-2

Rom in Berlin. 100 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland - Vatikan

1920 nahm Deutschland diplomatische Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl auf. Jetzt wurde in einem Festakt – mit einjähriger Verspätung – daran erinnert.

CHRIST IN DER GEGENWART, 33/2021, 6

Von Sterndeutern und anderen Wahrheitssuchern. Orient-Forschung

Vor 260 Jahren: Die erste Orient-Expedition von westlichen Wissenschaftlern lieferte den Gebildeten in ganz Europa Gesprächsstoff.

CHRIST IN DER GEGENWART, 2/2021, 6

Zweifelnd, widerständig und katholisch. Zum Tod von Günter de Bruyn

Der Schriftsteller Günter de Bruyn hatte sich niemals angepasst, weder unter den Nazis – noch unter dem SED-Regime.

CHRIST IN DER GEGENWART, 42/2020, 470

Zeuge einer größeren Hoffnung. Der Journalist Joachim Jauer wird 80

Barmherzigkeit und Liebe sind stärker als Lüge und Propaganda. Der Journalist Joachim Jauer setzte sich dafür ein, den „Eisernen Vorhang“ durchlässiger zu machen. Jetzt wird er achtzig Jahre.

CHRIST IN DER GEGENWART, 30/2020, 330

Schwarz – Rot – Gott. Gesellschaft

Welche Rolle spielen Identität und Heimat in der pluralen Gesellschaft? Wo liegen Grenzen und Tabus demokratischen Handelns angesichts schwindender Traditionen? Und welchen Beitrag kann das jüdisch-christliche Verständnis des Menschen in Anbetracht einer religionsdistanzierten Kultur leisten, unter anderem in Ostdeutschland?

CHRIST IN DER GEGENWART, 7/2020, 77-78

Der Apotheker, der Dichter wurde. Theodor Fontane - 200 Jahre

Barrikadenkämpfe, Napoleon, Fabrikschlote, Dampfwäschereien, Eisenbahn, Menschen, Dörfer, Klöster und Landschaften – Theodor Fontane lebte und schrieb in einer dramatischen Zeitenwende. 200 Jahre nach seiner Geburt lassen mehrere Biografien jene Epoche und ihren großen Schriftsteller wieder „auferstehen“.

CHRIST IN DER GEGENWART, 52/2019, 573-574

Der Weg der Roten Fahne. Dresdner Kulturpalast

Ein Wandbild im Dresdner Kulturpalast erzählt deutsche Geschichte.

CHRIST IN DER GEGENWART, 46/2019, 514

Guardinis Erben. Katholische Theologie in Berlin

In Berlin herrscht seit jeher ein eher raues Klima für Katholiken. Warum die deutsche Hauptstadt eine katholische Theologie mit anthropologischem Schwerpunkt braucht, zeigt ein Blick in die Geschichte.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2019, 33-36

Weil ich nicht hassen will. Die Kirche und die Linke

Viel Harmonie, wenn Katholiken und Linke heute miteinander diskutieren: Bischof Gerhard Feige und Gregor Gysi in Leipzig.

CHRIST IN DER GEGENWART, 48/2018, 528-528

Gärtnerei im Norden. Der Weg der Kirche in der DDR

Der katholischen Kirche in Ostdeutschland ist es in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zunehmend gelungen, sich selbst realistisch zu deuten. Das verweist für den emeritierten Kirchenhistoriker Josef Pilvousek darauf, dass es ihr glückte, sich in extremer Diaspora zu inkulturieren.

Herder Korrespondenz, Heft 8/2018, 40-41

Gottesglaube heute. Eckhard Nordhofen über die anarchische Kraft des Monotheismus

Dass Theologie zu den faszinierendsten Fächern zählt, die man überhaupt studieren kann – das stellt Eckhard Nordhofen mit der Summe seiner Gedanken unter Beweis, denen er den sprechenden Titel „Corpora“ gibt.

Herder Korrespondenz, Heft 6/2018, 47-48

Suche nach religionspolitischem Kurs. Linkspartei

Für die Linke stand früher fest, dass Religion Privatsache ist. Doch das ist längst nicht mehr Konsens. In sozialen Fragen gibt es viele Überschneidungen mit den Kirchen.

Herder Korrespondenz, Heft 3/2018, 11-12

Wie Theologie Leben prägt. Glaube und Existenz bei Eugen Biser

Vor genau 100 Jahren wurde der Religionsphilosoph Eugen Biser geboren. Wer war dieser katholische Priester und Nietzscheforscher, der zu den wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts zählt?

Herder Korrespondenz, Heft 1/2018, 35-37

Lob der Sterblichkeit. Leben, lieben und sterben in Thea Dorns Roman „Die Unglückseligen“

Das biotechnische Streben nach einem unendlich verlängerten Leben gleicht einer Umkehrung der biblischen Schöpfungsgeschichte. Das zeigt sich in Thea Dorns jüngstem Roman. Am Ende wächst die Sehnsucht nach einem „süßen Tod“.

Herder Korrespondenz, Komm, süßer Tod, 55-56

Erinnerungsort des Atheismus. Die Berliner Humboldt-Universität fordert zu einer „Theologie des Unglaubens“ heraus

Berlin gilt auch als Hauptstadt des Unglaubens. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Geschichte ist die Metropole ein geeigneter Ort für das Nachdenken über Religionskritik, Agnostizismus und Atheismus, gerade mit Blick auf die Humboldt-Universität als ehemalige Kaderschmiede der DDR. In den Spuren von Romano Guardini ließe sich ausgehend von dort freilich auch eine „Theologie des Unglaubens“ entwickeln, die die gesellschaftlichen Realitäten heute ernst nimmt.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2013, 577-581

„Einer trage des anderen Last“. Ein Film über Glaube, Macht und Wirklichkeit in Ostdeutschland

Auch Filme können „Erinnerungsorte“ sein. Das zeigte sich jetzt, als der 1988 erstmals gezeigte Film „Einer trage des anderen Last“ seine Wiederaufführung erlebte. In der Spätzeit der DDR thematisierte der Film die Begegnung von Christen und Atheisten in einer für damalige Verhältnisse offenen und anregenden Weise. Bald danach brach das ostdeutsche Unrechtsregime zusammen, hinterließ aber eine bis heute konfessionslose Bevölkerungsmehrheit.

Herder Korrespondenz, Heft 5/2013, 256-260

Mutige Zeitgenossenschaft. Von Gott reden in säkularer Gesellschaft

Das Gebiet der ehemaligen DDR gehört zu den besonders entchristlichten Regionen Europas. Gerade deshalb ist es ein herausforderndes Experimentierfeld für die Rede von Gott in einem säkularen Kontext. Der Erfurter Philosoph Konrad Feiereis (1931–2012) hat sich zu den schwierigen DDR-Zeiten wie auch danach dieser Aufgabe mit Mut und Sensibilität gestellt.

Herder Korrespondenz, Heft 10/2012, 527-530

Der Berliner Guardini Lehrstuhl. Im Spannungsfeld von Ost und West

Im Jahr 2004 wurde an der Humboldt-Universität Berlin der Guardini Lehrstuhl errichtet. Thomas Brose, Religionsphilosoph und Publizist in Berlin, beleuchtet die historischen und politischen Hintergründe sowie die Bedeutung dieser Einrichtung.

Stimmen der Zeit, Heft 1/2012, 35-44

Günter de Bruyn als Chronist deutscher Zustände

Wie wenige andere ist Günter de Bruyn nach 1989 Autor beider Teile Deutschlands geworden. Thomas Brose, Religionsphilosoph und Publizist in Berlin, beschreibt den Schriftsteller katholischer Provenienz als intellektuelle Leitfigur, der sein Leben und Werk im Widerspruch zur Einheitsideologie der DDR formuliert hat.

Stimmen der Zeit, Heft 9/2010, 609-618

Herausforderung Zeitenwende. Wie deuten Theologen das Jahr 1989?

Zwanzig Jahre nach der Wende von 1989 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Auch Theologen haben versucht, mit ihren Kategorien die damaligen Ereignisse zu verstehen und sich über ihre Bedeutung für Christentum und Kirche klar zu werden. Dabei zeigt sich, dass viele Chancen zu einer Neubesinnung nur unzureichend genutzt worden sind.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2009, 561-565

Gott in der Hauptstadt. Notizen zum Glaubensort Berlin

Berlin gehört nicht zu den klassischen katholischen Metropolen. Gerade deswegen bedeutet die deutsche Hauptstadt für die katholische Kirche eine enorme Herausforderung. Es liegt nahe, in dieser Situation an den katholischen Aufbruch im Berlin der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zu erinnern, für den die Namen Carl Sonnenschein und Romano Guardini stehen.

Herder Korrespondenz, Heft 4/2009, 198-202

Widerständig aus christlichen Wurzeln. Der Schriftsteller Günter de Bruyn als Zeitgenosse im Widerspruch

Der ostdeutsche Schriftsteller Günter de Bruyn wurde in eine spannungsvolle Welt zwischen Preußentum und Katholizismus hineingeboren. Ungewollt wird de Bruyn zu einem politischen Schriftsteller – und damit zu einer Ost und West verbindenden intellektuellen Leitfigur.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2008, 643-646

Zum Tod von Hans Joachim Meyer. Große Geschichte, die sich in einem Leben spiegelt

Heute wird der ehemalige ZdK-Präsident und letzte Bildungsminister der DDR, Hans Joachim Meyer, beigesetzt. Mit seinem Lebensweg hat er Geschichte mitgeprägt.

Der stumme Ochse. Vor 750 Jahren starb Thomas von Aquin

Der Todestag des Aquinaten hat sich zum 750. Mal gejährt. Doch die Erkenntnisse über den großen Intellektuellen sind auch Jahrhunderte später nicht vollends erschöpft.

Es geschah mitten in Prag. Jan Palach

Vor 55 Jahren zündete sich der Student Jan Palach aus Protest gegen die Unterdrückung des Prager Frühlings selbst an.

We are absolut beginners. Gotteskindschaft

Bald ist es wieder soweit: Die Botschaft von Weihnachten erinnert den Menschen an die Möglichkeit des Neuanfangs. Darin liegt ein großes Potenzial.

Abschied von den Engeln? Wie es mit dem Glauben weitergeht

Schwarz auf weiß bestätigt die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, dass der Glaube in Deutschland zurückgeht. Damit drohen auch die Brückenbauer zwischen Himmel und Erde zu verschwinden – vielleicht gibt es für sie aber doch noch eine Chance.

250 Jahre katholisch in Berlin. Schaut auf diese Stadt

Kosmopolitisch, multikulturell und weltoffen – so will das 1989/90 wiedervereinigte Berlin auf dem Globus wahrgenommen werden. Wie keine andere deutsche Metropole gilt sie dabei zugleich als „Stadt ohne Gott“.

Immer Ärger mit dem Osten. Deutsche Einheit

Mit Blick auf die Deutsche Einheit lässt sich sagen: Zeiten ändern sich – es geht darum, von diesem Punkt aus weiterdenken!

Jenes höhere Wesen, das wir verehren. Klassiker – weiterhin aktuell

Die Fragen des Atheisten bleiben nicht länger ohne Resonanz. Bölls Klassiker hat auch weiterhin Aktualität.

Überzeitliche Vorbilder der Verkündigung. Gewagter Glaube

Verschiedene „Typen“ wie Carl Sonnenschein und Romano Guardini haben in Berlin gegen ihre eigene Schreckstarre gekämpft. Solche Hoffnungsträger tun auch heute not.

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