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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 217-219

    LeitartikelStunde der Orden?

    Der neue Papst Franziskus ist Jesuit: Damit sind die Orden verstärkt in den Blick geraten. Das Ordensleben in seiner Vielfalt ist ein Spezifikum der katholischen Kirche und bildet einen Grundpfeiler des kirchlichen Lebens. Gleichzeitig müssen die Orden in Deutschland und anderen europäischen Ländern wegen Überalterung und Nachwuchsmangel immer mehr Einrichtungen abgeben. Gerade in der gegenwärtigen kirchlichen und religiösen Situation sind die Orden aber unverzichtbar. Sie stehen für Pluralität in der Kirche, können flexibel agieren und verfügen über geistliche Ressourcen.

    Themenpaket: Zeit der Orden?

Kommentar

  • Plus S. 220-221

    KommentarNeustart?

    Papst Franziskus und der katholische Ökumenismus.

  • Plus S. 221-222

    KommentarPrivilegien?

    Ein Volksbegehren wollte in Österreich am Staat-Kirche-Verhältnis rütteln.

  • Plus S. 222

    KommentarWeltbürger

    Am 14. April starb der frühere Caritas-Präsident Georg Hüssler.

Aktuell

  • Plus S. 223-225

    „Pacem in terris“Eine bleibend aktuelle Enzyklika

    Die am 11. April 1963 von Johannes XXIII. veröffentlichte Sozialenzyklika „Pacem in terris“ bleibt in einzelnen Passagen hochaktuell. Das hat jetzt eine gemeinsam von der Deutschen Kommission „Justitia et Pax“ und dem Katholischen Militärbischofs­amt veranstaltete Tagung zum 50. Jahrestag der Veröffentlichung gezeigt.

  • Plus S. 225-227

    IslamdialogSind Kirche und Umma vergleichbar?

    Inwiefern der Islam sich als Glaubensgemeinschaft versteht, ist gar nicht so leicht zu bestimmen. Das „Theologische Forum Christentum – Islam“ hat sich dieser Frage bei seiner jüngsten Tagung angenommen und nach gegenseitigen Inspirationen von Umma und Kirche gefragt.

  • Plus S. 227-229

    AnglikanerDer neue Erzbischof von Canterbury

    Ende März wurde Justin Welby feierlich als neuer Erzbischof von Canterbury inthronisiert. Der Nachfolger von Rowan Williams an der Spitze der Kirche von England und als Ehrenoberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft hat eine für einen Bischof ungewöhnliche Biographie mit vielen interessanten Stationen.

Blickpunkt

Interview

  • Gratis S. 233-238

    Ein Gespräch mit DEKT-Generalsekretärin Ellen Ueberschär„Mehrwert des Kirchentags“

    Alle zwei Jahre findet der Evangelische Kirchentag statt, in Hamburg jetzt zum 34. Mal. Wo steht er heute, wie verändert sich die Großveranstaltung mit rund 100 000 Besuchern? Wie positioniert sich die Kirchentagsbewegung zur Gesellschaft und zur verfassten Kirche? Welche Rolle spielt die Ökumene in schwieriger gewordenen Zeiten? Darüber sprachen wir mit Ellen Ueberschär, der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT). Die Fragen stellte Stefan Orth.

Essays

  • Plus S. 238-242

    Verteilungsgerechtigkeit im GesundheitswesenGesundheit für alle?

    Gesundheit darf letztlich nicht davon abhängen, wie viel jemand ver­dient oder in welche Familie er hineingeboren wurde. Gesundheit ist ein Gut, das für jeden und jede zugänglich sein muss. Was aber heißt das für die heikle Frage nach der Rationierung medizinischer Leistungen?

  • Plus S. 243-247

    Hugo Chávez instrumentalisierte und hasste die Kirche„Aufgefahren in den Himmel“

    In erschreckender Konsequenz instrumentalisierte der jüngst verstorbene venezola­nische Staatspräsident Hugo Chávez die christliche Botschaft für seine politischen Zwecke. Wie sich die Beziehungen zwischen dem Chavismus und der Kirche nach dem Tod von Hugo Chávez entwickeln werden, bleibt abzuwarten.

  • Plus S. 247-251

    Priester in Film und FernsehenBesser als im wirklichen Leben

    Priester sind im abendlichen TV-Unterhaltungsprogramm inklusive dort gezeigter Kinofilme nicht nur präsenter als im wirklichen Leben, sie geben auch ein deutlich besseres Bild ab als im öffentlichen Diskurs der letzten Jahre. Hier perpetuiert das Fernsehen letztlich ein idealisiertes Priesterbild, das bei unvoreingenommener Betrachtung eher als kirchliche Propaganda denn klerikale Realität zu verstehen ist.

  • Plus S. 251-256

    Lebbarkeit als Kriterium der Theologischen Ethik„Um des Menschen willen“

    Aufgabe der Theologischen Ethik ist es, die Menschen und ihr Verhalten mit Hilfe des heute einschlägigen human- und sozialwissenschaftlichen Wissens besser zu verstehen und darüber nachzudenken, wie sie unter den Bedingungen der fortschreitenden Individualisierung, Pluralisierung und Deregulierung zur Ausbildung und Stärkung von Identitäten und gelingenden Biografien der Subjekte beitragen kann. Das betonte der Münchner Moraltheologe Konrad Hilpert in seiner für die vorliegende Veröffentlichung gekürzten Abschiedsvorlesung an der Universität München.

  • Plus S. 256-260

    Ein Film über Glaube, Macht und Wirklichkeit in Ostdeutschland„Einer trage des anderen Last“

    Auch Filme können „Erinnerungsorte“ sein. Das zeigte sich jetzt, als der 1988 erstmals gezeigte Film „Einer trage des anderen Last“ seine Wiederaufführung erlebte. In der Spätzeit der DDR thematisierte der Film die Begegnung von Christen und Atheisten in einer für damalige Verhältnisse offenen und anregenden Weise. Bald danach brach das ostdeutsche Unrechtsregime zusammen, hinterließ aber eine bis heute konfessionslose Bevölkerungsmehrheit.

    Themenpaket: Kirche in der DDR
  • Plus S. 260-265

    Von der Komplexität mentaler GlaubensprozesseGlauben ist ein Problem

    In unserer Gesellschaft wird die Bedeutung von „Glaubensvorgängen“ massiv unterschätzt. Das gilt für ihre Abläufe bei religiösen Erfahrungen genauso wie bei solchen in profanem Kontext. Jüngste Forschungen der Neurowissenschaft fördern Einsichten über das lange umstrittene Zusammenspiel von kognitiven und emotionalen Vor­gängen zutage, die für pastorale und religionspädagogische Fragestellungen nicht ohne Konsequenzen bleiben können.

  • Plus S. 265-269

    Der Tschad und seine katholische KircheIm Windschatten des Krieges

    Der Putsch im vergangenen März in Malis Hauptstadt Bamako hatte für den schwachen malischen Staat und besonders für die Bevölkerung des Nordens fatale Folgen. Französische und tschadische Truppen verhinderten im Januar 2013 den Vormarsch von islamistischen Kräften auf Bamako. Der Einsatz in Mali lenkt von den politischen und sozialen Problemen im Tschad ab, auf die die tschadische Bischofskonferenz in einem kürzlich veröffentlichten Dokument vehement hinweist.

Autoren/-innen