Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktAus der Krise herausgearbeitet

    Der Umgang des Papstes mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche Chiles zeigt die Möglichkeiten und Grenzen seines Regierungsstils auf.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelKatholikentag im Aufwind

    In Münster war es voll wie lange nicht mehr. Der diesjährige Katholikentag hatte bei einer heiteren Grundstimmung mehr politische Schärfe als zuletzt, setzte ökumenische Akzente und widmete sich unaufgeregt auch den innerkirchlichen Problemen. Die Institution Katholikentag hat sich damit eindrucksvoll zurückgemeldet.

Gastkommentar

  • Plus S. 6

    GastkommentarAus Differenz zum Dialog

    Der Neokatechumenale Weg und das Judentum trennt vieles. Und doch haben sich beide Seiten angenähert, weil sie Herzen und Ohren füreinander öffnen – etwa im Juni in der Berliner Philharmonie.

Kommentar

Porträt

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    KommunionNoch nicht einmütig

    Franziskus greift in den „Kommunionstreit“ ein, spricht aber kein Machtwort. Beim Katholikentag in Münster reden die Bischöfe übereinander, aber nicht miteinander. Indessen haben die Durchstechereien in Rom und Deutschland vorerst aufgehört.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 13-16

    Zur Debatte um das Kreuz in BayernKreuz, Macht und Ohnmacht

    Die moderne Theologie hat ein gebrochenes Verhältnis zur Macht. Doch wer im Kreuz nur ein Symbol der Ohnmacht sieht und dem Staat das Recht abspricht, sich darauf zu berufen, treibt damit letztlich das Spiel radikaler Säkularisten.

  • Plus S. 22-25

    Die Protestbewegung und die katholische KircheDas andere 1968

    Die öffentliche Erinnerung an die Protestbewegung beschränkt sich auf wenige Akteure. Doch auch in der katholischen Kirche setzte sich der Protest durch – und nutzte dabei Strukturen, die im Laienkatholizismus schon länger bestanden. Von Thomas Grossbölting

  • Plus S. 28-31

    Eine pastorale Herausforderung für die KircheSterbehilfe und Seelsorge

    In den bis zuletzt heftigen Diskussionen über den Wunsch nach Sterbehilfe kommen die Herausforderungen für den Seelsorgeauftrag der Kirche zu kurz. Was ist zu tun, wenn diese sterbewilligen Katholiken um die Krankensakramente und ihre Angehörigen nach dem Tod um die Feier eines kirchlichen Begräbnisses bitten?

  • Plus S. 32-34

    Der Theologe und Naturphilosoph Pierre Teilhard de ChardinGenialer Vordenker

    Mit seinen Spekulationen über den Zusammenhang von Evolutionstheorie und christlicher Heilsgeschichte stieß der französische Jesuit, Paläontologe und Naturphilosoph Pierre Teilhard de Chardin (1881 bis 1955) früh auf kirchliche Skepsis und musste seinen Lehrstuhl am Institut Catholique in Paris aufgeben. Die sich abzeichnende Rehabilitation könnte Anlass sein, seine Weitsicht neu zu würdigen.

  • Plus S. 35-38

    Neuausrichtung der Religionspolitik unter Emmanuel MacronFranzösischer Islam oder Islam in Frankreich?

    Politiker in Frankreich sind seit Jahren bemüht, das Gesetz der Trennung von Kirche und Staat den neuen religiösen Gegebenheiten anzupassen. Das gilt jetzt auch für Emmanuel Macron. Erst jüngst hat der französische Präsident mit seiner Rede an die Katholiken des Landes für Furore gesorgt. Gerade mit Blick auf den Islam sind eine Reihe von Problemen weiterhin ungelöst.

  • Plus S. 44-46

    Theologie braucht Philosophie – aber welche?Was ist Wahrheit?

    Aktuelle theologische Debatten haben häufig damit zu tun, welches Wahrheitsverständnis die Beteiligten voraussetzen. Oft heißt es, anti-metaphysische und anti-realistische Positionen hätten ein emanzipatorisches und freiheitsförderndes Potenzial. Dabei lädt gerade der metaphysische Realismus zu einem Abenteuer der Ideen ein, das der Freiheit des Denkens mehr Raum lässt – auch bei der Frage nach der göttlichen Wahrheit.

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