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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Plus S. 1

    AuftaktAmt und Professionalität

    Ein kompetenter Laie wird Chef der päpstlichen Öffentlichkeitsarbeit. Doch das Milliardenvermögen des Vatikans verwaltet auch in Zukunft ein Kleriker.

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelMut zur Mehrdeutigkeit

    Die „Me too“-Debatte führt dazu, dass Ausstellungen abgesagt und Poesie verdächtigt wird. Einige sehen dahinter einen neuen Puritanismus am Werk. Doch Sprache verändert sich, das ist ganz normal. Problematisch sind Reinheitsapostel und alle, die aus Angst oder Desinteresse vorauseilend Debatten verhindern wollen.

Gastkommentar

Kommentar

  • Plus S. 7

    KommentarGesteigerter Regelungsbedarf

    Nur wenig hat innerkirchlich zuletzt so bewegt wie die geplante Handreichung zum Eucharistieempfang nicht-katholischer Ehepartner. Im Streit darum geht es auch um die Frage, inwieweit die Kirchenleitung das Leben in ihren Gemeinden vor Ort prägen will.

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtFelix Klein: Mahner und Aufklärer

    Der 50-jährige Diplomat ist der erste Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung. Er will die Probleme des Judenhasses sichtbarer machen und sieht auch bei den Kirchen Handlungsbedarf.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    ÖRKPapstbesuch in Genf

    Ende Juni feierte der Ökumenische Rat der Kirchen seinen 70. Geburtstag. Seinen Besuch in Genf zum Jubiläum dieser Institution wollte Papst Franziskus ausdrücklich als besonderes Zeichen verstanden wissen.

  • Plus S. 11-12

    MissbrauchKommission ermahnt die Kirchen

    Die Unabhängige Aufarbeitungskommission kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Auch acht Jahre, nachdem die Fälle sexueller Gewalt am Canisius-Kolleg in Berlin öffentlich wurden, tun sich beide Kirchen sehr schwer mit der Aufarbeitung.

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Plus S. 22-25

    Die katholische Kirche und das neue DatenschutzrechtBürokratisches Monster

    Die katholischen Bischöfe interessieren sich nicht sonderlich für den Umgang mit den Daten der Gläubigen. Das rächt sich nun. Denn die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung wurde einfach abgeschrieben und kanonisiert, statt das eigene Datenschutzrecht zu modifizieren. Dies führt zu immensem behördlichen Aufwand und zu Verschärfungen, die gar nicht nötig gewesen wären.

  • Plus S. 29-32

    Buddhistische und hinduistische FriedensstifterGandhis Erben

    Wenn es im Westen um religiöse Friedensstifter geht, sind meistens nur die abrahamitischen Religionen im Blick. Doch auch im Buddhismus und Hinduismus gibt es zahlreiche und beeindruckende Beispiele für engagierte Spiritualität.

  • Plus S. 33-35

    Christen im Irak nach dem Terror des ISGehen oder bleiben?

    Gibt es eine Zukunft für die christliche Bevölkerung im Irak? Die Frage ist schwerer denn je zu beantworten, obwohl die Terrormilizen des sogenannten „Islamischen Staates“ aus dem Nordwesten des Landes zurückgedrängt wurden. Nur eines scheint sicher: Nachdem vielen Christen fast alles genommen wurde, hoffen sie jetzt vor allem darauf, ihre Würde zurückzubekommen.

  • Gratis S. 40-41

    Der Weg der Kirche in der DDRGärtnerei im Norden

    Der katholischen Kirche in Ostdeutschland ist es in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zunehmend gelungen, sich selbst realistisch zu deuten. Das verweist für den emeritierten Kirchenhistoriker Josef Pilvousek darauf, dass es ihr glückte, sich in extremer Diaspora zu inkulturieren.

  • Plus S. 42-45

    Zum Verhältnis von Religion und EntwicklungMissionare als Mutmacher

    Ob in Nordostindien oder in entlegenen Gegenden Afrikas: Erstmission findet auch heute statt. Wie auch bei der Unterstützung des alltäglichen christlichen Lebens ist dafür die Bereitstellung gut ausgebildeter Katechisten, Priester, Ordensschwestern und Ordensbrüder entscheidend. Dabei wirken die über Religionserziehung vermittelten Werte weit in die Zivilgesellschaft hinein. Der Faktor Religion muss deshalb auch in der Entwicklungsarbeit stärker in Rechnung gestellt werden.

  • Plus S. 49-51

    Christlicher Widerstand gegen BehördenkreuzeRuhm und Fluch

    Die bayerische Staatsregierung will das Kreuz als Symbol „der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung“ nutzen. Doch am Zeichen christlicher Religion scheitert jede Identitätspolitik.

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