Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 66 (2012) Heft 10

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 487-489

    LeitartikelBlasphemische Welle?

    Erleben wir derzeit eine neue Welle blasphemischer Äußerungen? Es kann nicht überraschen, dass angesichts der Diskussionen über eine Wiederkehr der Religion ebenfalls die Religionskritik - zumindest als Medienphänomen - wieder en vogue ist. Da ist es logisch, dass auch die Versuchung drängender wird, den Aufschrei „Blasphemie!“ zu provozieren. Wie sollen Christen darauf reagieren?

    Themenpaket: Herausforderung Atheismus

Kommentar

  • Gratis S. 490

    KommentarAppell

    „Ökumene jetzt“ und die ökumenische Situation.

  • Gratis S. 490-491

    KommentarSelbstkritik

    Vorschläge für die Neuausrichtung der Arbeit evangelischer Akademien.

  • Gratis S. 491-492

    KommentarGlobalbudget

    Seit 50 Jahren kooperieren Kirchen und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit.

Aktuell

Blickpunkt

  • Gratis S. 497-502

    Zur Auseinandersetzung um das so genannte BetreuungsgeldGeht es um die Kinder und ihre Familien?

    Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr wird 2013 kommen und auch das Betreuungsgeld – so hat es die Bundesregierung beschlossen. Die Argumente Pro und Kontra sind zur Genüge ausgetauscht, weitere Debatten mit Polemiken und Unterstellungen überflüssig. Der alles entscheidenden Frage müssen sich jedoch alle Positionen, auch die Kirchen stellen: Geht es wirklich um das Wohl der Kinder und ihrer Familien?

Interview

  • Gratis S. 502-506

    Ein Gespräch mit dem ungarischen Theologen András Máté-Tóth„Immer auch Zerreißproben“

    Viele der ehemals kommunistischen Länder in Europa gehören inzwischen zur Europäischen Union. Aber sind sie in ihrer politischen Kultur wirklich in Europa angekommen? Und welche Rolle spielen dabei die Kirchen? Darüber sprachen wir mit dem ungarischen Theologen und Religionswissenschaftler András Máté-Tóth. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Essays

  • Gratis S. 510-515

    Behinderung und das Erfordernis einer inklusiven KircheUngewohnt normal

    Die Diskussion über eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik wie um die Zulässigkeit eines neuen Down-Syndrom-Frühtests haben ein in unserer Gesellschaft nach wie vor weit verbreitetes Denken offenbart: dass Menschen mit Behinderungen eigentlich nur ein erheblich eingeschränkt lebenswertes Leben führen. Vor fast zehn Jahren veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz eine bemerkenswerte Erklärung, die einen ganz anderen Blick auf das Leben mit Behinderung wirft.

  • Gratis S. 515-519

    Zum Einfluss der Schriftstellerin AynRand in den USAWenn Egoismus zur Tugend wird

    Verantwortungslosigkeit und Leichtsinn vor allem im Bankensektor haben in den Augen vieler die weltweite Finanzkrise der letzten Jahre heraufbeschworen. Dabei ist es höchst interessant, auch indirekte Einflüsse aus dem geistigen Hintergrundrauschen zu analysieren: etwa das Werk der amerikanischen Schriftstellerin Ayn Rand (1905 bis 1982). Zwar haben ihre Romane kaum literarische Anerkennung gefunden. Als Kultfigur prägt sie aber bis heute nicht nur die Populärkultur der USA, sondern auch politische Akteure insbesondere in der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

  • Gedenkstein Edith Stein
    Gratis S. 519-523

    Was heute von Edith Stein zu lernen istViele Anknüpfungspunkte

    Edith Stein (1891–1942) war eine außergewöhnliche Frau, durch ihren Lebensweg wie ihr philosophisches und spirituelles Werk. Gerade heute lohnt der Blick auf ihren Umgang mit Lebenskrisen und ihre spirituellen Erlebnisse. Ihre Philosophie birgt Herausforderungen vor allem für das Verständnis von Personalität und für eine postkritische Metaphysik.

  • Gratis S. 523-526

    Wer sind die Salafisten?Gottgewollte Ordnung

    In den arabischen Umbruchländern spielt die salafistische Spielart des Islam eine beträchtliche Rolle; auch in Deutschland machen Salafisten von sich reden. Sie vertreten einen streng am Vorbild der Frühzeit orientierten Islam, der keinerlei Interpretationsspielraum lässt und auf eine vollständige Umgestaltung der Gesellschaft im Sinn einer islamischen Ordnung zielt.

  • Gratis S. 527-530

    Von Gott reden in säkularer GesellschaftMutige Zeitgenossenschaft

    Das Gebiet der ehemaligen DDR gehört zu den besonders entchristlichten Regionen Europas. Gerade deshalb ist es ein herausforderndes Experimentierfeld für die Rede von Gott in einem säkularen Kontext. Der Erfurter Philosoph Konrad Feiereis (1931–2012) hat sich zu den schwierigen DDR-Zeiten wie auch danach dieser Aufgabe mit Mut und Sensibilität gestellt.

    Themenpaket: Christsein in Ostdeutschland
  • Gratis S. 530-534

    Wie steht es um die Zukunft der Dominikanischen Republik?Arme Insel voller Reichtümer

    Am 20. Mai dieses Jahres wurde Danilo Medina zum neuen Präsidenten in der Dominikanischen Republik gewählt; er verspricht, alles neu und alles besser zu machen. 44 Prozent der Bevölkerung leben in Armut, während 5 Prozent über 43 Prozent des nationalen Einkommens verfügen. Wirtschaftlich spielt der Tourismus eine wichtige, gesellschaftlich eine sehr ambivalente Rolle. Die Kirche hat nach wie vor großen Einfluss.

  • Gratis S. 535-539

    Viele offene Fragen zum rechtlichen Status der Kirche in der TürkeiDem Schicksal ergeben?

    In der Türkei ist Religionsfreiheit erst zu einem Thema geworden, als auf Ebene der EU-Staaten über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen zu entscheiden war. Konnten andere nicht-muslimische Religionsgemeinschaften von den einschlägigen Reformen der AKP-Regierung bereits profitieren, harren auf der Ebene der römisch-katholischen Kirche viele rechtliche Fragen noch einer Klärung.

Autorinnen und Autoren