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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Editorial

Interview

Essays

  • Plus S. 9

    So gelingt die letzte LebensphaseHilfe, Halt und Respekt

    Damit Menschen würdevoll altern und sterben können, müssen die ambulante Versorgung und Palliativangebote ausgebaut werden. Auch ein gesellschaftlicher Mentalitätswandel ist nötig: hin zu einem lebensbejahenden Klima der Solidarität.

  • Plus S. 10-12

    Religionssoziologische Beobachtungen über die letzten DingeChaos im Jenseits

    Himmel, Hölle, Fegefeuer: Gibt es die katholische Landkarte des Lebens nach dem Tod noch? Haben alle Menschen eine Chance auf das göttliche Glück oder nur wenige? Wer trifft wen im Jenseits? Seitdem in den westlichen Gesellschaften Gewalt geächtet wird, ist auch bei vielen Theologen das Höllenfeuer erloschen.

  • Plus S. 13-16

    Was Transhumanisten glaubenDie Abschaffung des Todes

    Transhumanisten hoffen auf die Unsterblichkeit mithilfe von Technik und Medizin. Das klingt nach einer bizarren Ideologie. Doch auch das Christentum kennt das Ideal der Vervollkommnung des Menschen und die Vorstellung vom ewigen Leben.

  • Plus S. 17-20

    Leben und Sterben im KinderhospizRalf und die Himmelsleiter

    Ein elfjähriger Junge bittet um eine Aufstiegshilfe „nach oben“, der fünfjährige Marco findet den Tod „lieb“, und die dreizehnjährige Jenny ist überzeugt, dass man sich später wiedersieht. Sterben Kinder anders als Erwachsene? Welche Fragen und Ängste beschäftigen sie? Erfahrungen aus dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar.

  • Plus S. 21-23

    Palliative Care und assistierter SuizidEin unmenschliches Gesetz

    Palliative Care wird gerne als „Antidot“ zum assistierten Suizid beschworen. Wie sieht die klinische Realität aus? Und wie stellt sich das neue deutsche Gesestz zum assistierten Suizid in den Augen zweier christlicher Palliativmediziner dar?

  • Plus S. 24-27

    Warum Organspenden sinnvoll sindLeben rettendes Vermächtnis

    Diskussionen um manipulierte Krankendaten haben dazu geführt, dass weniger Menschen bereit sind, Organe zu spenden. Dadurch müssen schätzungsweise 1000 Patienten pro Jahr früher sterben. Der Staat und auch die Kirchen sollten verstärkt ihre Verantwortung wahrnehmen und die Bürger informieren und motivieren, Körperteile und Gewebe zur Verfügung zu stellen.

  • Plus S. 28-31

    Gesundheits- und Pflegekosten am LebensendeTeurer Abschied

    Das Lebensende ist ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt – und damit auch die hohen Behandlungskosten bei Sterbenden. Aufgrund des medizinischen Fortschritts müssen aus ethischer Sicht Gerechtigkeits- und Sinnfragen genau abgewogen werden. Eine gründliche Analyse der Fakten, die Achtung der Menschenwürde und praktische Urteilskraft sind erforderlich.

  • Plus S. 36-39

    Wie die frühen Christen die Endlichkeit bewertenBefreites Lachen

    Jesus und die frühen Christen sprechen mit unglaublicher Kühnheit über das Lebensende. Sie können über den Tod lachen – und das steckt an. Das zeigen Jesusworte aus dem Neuen Testament, aber auch außerhalb der Bibel tradierte Aussagen.

  • Plus S. 40-43

    Hoffnung auf ein Leben nach dem TodAuferstehung heute

    Der Tod bildet für das menschliche Erkennen eine unübersteigbare Grenze. Ein gesichertes Wissen über das „Danach“ gibt es nicht. Während das Volk Israel erst spät – und nur in Teilen – zu einer Auferstehungshoffnung gelangte, versteht Jesus von Nazareth das Leben der Toten von der Lebendigkeit Gottes her. Lässt sich das mit heutigem Erfahrungswissen und der Vernunft vereinbaren?

  • Plus S. 47-48

    Abschied am offenen GrabWenn Worte fehlen

    Der Schmerz kam wie eine riesige Welle, als ihr Bruder starb. Da war auch für die Theologin erstmal kein Trost in Sicht. In solchen Situationen kann die Liturgie helfen, ein Ritus mit uralten Worten und Gesten. Er schafft Nähe und lässt Raum für Stille.

  • Plus S. 49-51

    Jenseitsvorstellungen in den WeltreligionenGericht und Wiedergeburt

    Wer nach dem Tod fragt, fragt nach dem Leben. Und so unterschiedlich wie das Leben sind auch die Antworten der Weltreligionen auf den Umgang mit dem Sterben und dem, was danach kommt. Während der Islam das Gericht betont, stehen im Hinduismus und im Buddhismus die Erlösung von der Wiedergeburt im Vordergrund.

  • Plus S. 52-54

    Bestattungskultur im WandelPietät und Prosecco

    Der gesellschaftliche Säkularisierungsschub hat nicht zu einer Vernachlässigung oder gar zu einem Verlust der Trauerkultur geführt. Doch die Wünsche, wie Tote bestattet werden, sind vielfältiger geworden. Friedhöfe und Kirchen stellen sich vermehrt auf die veränderten Bedürfnisse ein.

  • Plus S. 57-59

    Musikalische Sterbekunst bei Johann Sebastian Bach„Mach einmal mein Ende gut“

    Johann Sebastian Bach gibt auf urmenschliche Fragen musikalische Antworten, die nicht in der Immanenz stecken bleiben, sondern über die Epochen hinweg Horizonte eröffnen. Die Themen sind: Relativierung der Welt, Verheißung des Paradieses, Geleit der Engel, Furcht und Hoffnung. Der Tod ist der „süße Tod“ und „Schlafes Bruder“.

Autoren/-innen