Anzeige
Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Artikel

2018

2017

2016

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2016 S. 7

    KommentarDer Patriarch vom Bosporus

    Das Machtstreben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ist ungebrochen. Nicht nur für die deutsche Außenpolitik, sondern auch innenpolitisch stellen sich für das Verhältnis von Staat und Religion Fragen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2016 S. 43-47

    Der Iran ist ein Land im WandelReligionsfreiheit muss wachsen

    Zuletzt entwickelte sich der Iran für westliche Regierungen zu einem wichtigeren Gesprächspartner. Das schiitisch geprägte Land im Wandel wird als Partner gesucht, um den Einfluss des wahhabitisch ausgerichteten Saudi Arabien zu begrenzen. Die Religionsfreiheit in dem sich ausdrücklich als Islamische Republik verstehenden Iran ist allerdings eine äußerst fragile Größe.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 7/2016 S. 13-17

    Erfahrungen als UN-SonderberichterstatterEs gibt manche Nelson Mandelas in der Welt, die keiner kennt

    Religionsfreiheit ist ein unbequemes Menschenrecht. Motive, es zu verletzen, gibt es weltweit viele – von der Verteidigung nationaler Identität über Kontrollobsessionen autoritärer Regierungen bis zu Ressentiments, die zur Drangsalierung von Minderheiten führen. Neue Initiativen zeigen aber, dass die Stärkung dieses Menschenrechtes nicht allein die Anliegen traditioneller Religionen vertritt, sondern letztlich allen zugutekommt.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2016 S. 43-47

    China im Jahr 2016Vor großen Herausforderungen

    Angesichts der wirtschaft lichen Schwierigkeiten hat die Volksrepublik China große Aufgaben vor sich. Verstärkte Kontrollen und restriktive Maßnahmen der staatlichen Behörden betreffen alle Religionen in China. Zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik deutet sich allerdings eine weitere Annäherung an.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2016 S. 29-32

    Laizismus oder Kooperation?Der Kirchenkampf in der Linkspartei

    Die Linkspartei streitet über das Verhältnis von Staat und Kirchen. So fordert der sächsische Landesverband eine konsequente Trennung. Die Führung der Linkspartei dürfte nicht unglücklich darüber sein, dass es beim Parteitag nicht zum off enen Disput über die Religionspolitik kam.

2015

  • Welche Folgen hat der Flüchtlingsstrom für das Religionsrecht?Der Islam im deutschen Verfassungsstaat

    Deutschland erlebt derzeit einen hunderttausendfachen Zustrom von Flüchtlingen. Viele dieser Menschen sind Muslime und verändern damit markant die Zusammensetzung des hiesigen muslimischen Bevölkerungsanteils. Gleichzeitig stärken sie auch spürbar die Präsenz „des“ Islam in Deutschland. Das gibt Anlass zu der Frage, wie gut der bundesdeutsche Verfassungsstaat beziehungsweise die bundesdeutsche Rechtsordnung aufgestellt sind, um die anstehenden Integrationsaufgaben anzuleiten und rechtlich einzuhegen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 10/2015 S. 535-538

    Religion und Religionspolitik in den NiederlandenMehr als Wilders und der „Zwarte Piet“

    Der Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften kann nur dann dauerhaft gesichert werden, wenn die Religionsgemeinschaften nicht nur keine Bedrohung für Andersdenkende darstellen, sondern selbst einen aktiven Beitrag zur Zivilgesellschaft leisten. Sie sind auch in den säkularisierten Niederlanden in der Lage, das notwendige soziale Kapital bereitzustellen. Der Blick hierfür wird allerdings häufig durch Konflikte verstellt.

2014

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2014 S. 151-156

    Zur Lage der Christen in PakistanUnterdrückung und Gewalt

    Anfang Januar fand im pakistanischen Lahore eine von Missio organisierte Konferenz zur Situation der Christen in Pakistan statt. Deutlich wurde, dass Religionsfreiheit in dem südasiatischen Land weder vom Staat noch von der Gesellschaft garantiert wird. Verschiedene Facetten religiöser Unterdrückung kamen im Rahmen der Konferenz, zu der eine Delegation aus Deutschland nach Lahore gereist war, ebenso zur Sprache wie einige mutmachende Ansätze für einen interreligiösen Dialog.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2014 S. 55-57

    LeitartikelErinnerung und Dankbarkeit

    Die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren betrifft auch die Christen in Europa und ihre Kirchen. Seinerzeit haben sie meist unkritisch die jeweils eigene nationale Sache unterstützt. Heute leben sie in einem Europa, das überwiegend aus freiheitlich-demokratischen Rechtsstaaten besteht. Es ist die verdammte Pflicht und Schuldigkeit der Christen, sich für die Bewahrung der Freiheit in Europa einzusetzen und die europäische Integration solidarisch zu begleiten. Konfessionelle Pluralität bleibt für Europa kennzeichnend; daraus erwächst die Aufgabe, sich um Gemeinsamkeit der Kirchen zu bemühen.