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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Artikel

2018

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2018 S. 49-51

    Karl Marx zum 200. GeburtstagFranziskus, Marx und der Kapitalismus

    Der Papst zitiert Karl Marx – und zwar zustimmend! Zweihundert Jahre nach Marx’ Geburt ist die Zeit reif für eine theologische Kapitalismuskritik. Diese muss heute vor allem die desaströsen ökologischen Folgen des kapitalistischen Systems in den Blick nehmen und das Wachstumsparadigma infrage stellen.

2017

2015

2014

  • Plus Herder Korrespondenz Gottlos? S. 38-42

    Theologische Ansätze der ReligionskritikProvozierende Begleiterin

    Im christlichen Verständnis der Wahrheit steckt ein religionskritisches Potenzial. Für den Glauben ist Wahrheit keine religiöse Richtigkeit, die Welt ist ein echtes Gegenüber zu Gott. Außerdem hat alles, was Menschen im Glauben tun, denken und urteilen, den Stellenwert eines „Vorletzten“. Die vermeintliche „Wiederkehr“ der Religion wird zur Frage an die Kirchen, ob sie die religionskritischen Lektionen, welche ihnen die Bibel und ihr Versagen in der Vergangenheit erteilen, gelernt haben.

  • Gratis Herder Korrespondenz Gottlos? S. 30-33

    Ein Buch und seine VorgeschichteWarum ich kein Christ bin

    2013 veröffentlichte der Philosoph Kurt Flasch sein Buch „Warum ich kein Christ bin“, das auf starkes Interesse der Öffentlichkeit stieß (vgl. HK, Oktober 2013, 487 ff.). Im Konzert zeitgenössischer Kritik am Christentum steuert das Buch eine eigene Stimme bei – Grund genug, sie in diesen Themenheft über Facetten heutiger Religionskritik selbst zu Wort kommen zu lassen.

  • Gratis Herder Korrespondenz Gottlos? S. 46-49

    Die unkomfortable Lage der KirchenkritikZwischen den Fronten

    In einem gesellschaftlichen Kontext verstärkt artikulierter Religionskritik und in der Situation kircheninterner Reorientierung lohnt sich auch ein genauerer Blick auf die spezifischen Anliegen einer Kirchenkritik von innen. Sie ist nicht zuletzt ein Indikator für die Plausibilität von Religion in der Gesellschaft.

  • Plus Herder Korrespondenz Gottlos? S. 34-38

    Suchbewegungen zwischen religiösen Glaubenswelten und ihrer atheistischen KritikFrommer Atheismus?

    Nach den rabiaten Auftritten des Neuen Atheismus finden sich in letzter Zeit vermehrt Stimmen, die ein nuancierteres Verhältnis zu den Einsichten und Lebenseinstellungen suchen, für die religiöse Traditionen stehen. Es scheint fast so, als habe der Brachialatheismus à la Richard Dawkins, Christopher Hitchens und Co. einen anderen atheistischen Diskurs über Religion herausgefordert.

  • Plus Herder Korrespondenz Gottlos? S. 17-21

    Die Religionskritik der PsychoanalyseÜberholt oder zukunftsweisend?

    Sigmund Freud erweist sich mit seiner Religionskritik als Vertreter der ersten, aufklärerischen Moderne, die auf eine metaphysische Wesensbestimmung des Menschen verzichtet. Welche Rolle spielt der kritische Blick auf Religion in der zweiten Moderne, die man auch Postmoderne oder „Flüchtige Moderne“ nennt? In ihr ist das Feld des Religiösen zunehmend vom „Spiritual Turn“ geprägt.

  • Plus Herder Korrespondenz Gottlos? S. 6-10

    Der argumentative Ballast heutiger ReligionskritikAtheologisch oder atheistisch?

    Grundsätzlich lassen sich im heutigen Atheismus zwei Argumentationsmuster unterscheiden: Wer „atheologisch“ argumentiert, für den ist die Rede von Gott sinnlos, selbstwidersprüchlich oder in unbrauchbarer Begrifflichkeit gefangen. Eine dezidiert atheistische Position geht davon aus, dass der Glaube an die Existenz Gottes nicht zureichend begründbar ist, beziehungsweise die Gegengründe stärker sind, so dass die Existenzbehauptung unglaubwürdig scheint.

2013

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2013 S. 260-265

    Von der Komplexität mentaler GlaubensprozesseGlauben ist ein Problem

    In unserer Gesellschaft wird die Bedeutung von „Glaubensvorgängen“ massiv unterschätzt. Das gilt für ihre Abläufe bei religiösen Erfahrungen genauso wie bei solchen in profanem Kontext. Jüngste Forschungen der Neurowissenschaft fördern Einsichten über das lange umstrittene Zusammenspiel von kognitiven und emotionalen Vor­gängen zutage, die für pastorale und religionspädagogische Fragestellungen nicht ohne Konsequenzen bleiben können.