Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
Herder Korrespondenz 77. Jahrgang (2023) Nr. 8/2023

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Deutscher Bundestag in Berlin
    Plus S. 1

    Bleibender Regelungsbedarf

    Dass sich der Bundestag nicht auf eine gesetzliche Regelung zur Suizidbeihilfe einigen konnte, bietet neben Enttäuschung auch Chancen.

Leitartikel

  • Figurengruppe grenzt eine Figur aus
    Plus S. 4-5

    Muslimisch als Feindbild

    Muslime werden in Deutschland oft angefeindet und ausgegrenzt. Auch Menschen, die für Muslime gehalten werden, leiden unter der Ablehnung. Eine Studie im Auftrag der Bundesregierung zeigt erstmals ein gesellschaftliches Lagebild.

Kleine Anfrage

  • Rheinischer Karneval
    Plus S. 56

    „Anerkennung universaler Werte“

    Zum Jubiläum des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes konstatiert Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission: Das Christentum spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Fragen stellte Hilde Naurath.

Gastkommentar

Kommentar

  • Victor Manuel Fernandez
    Plus S. 7

    Auf eigene Weise

    Der bemerkenswerte Umbau des Dikasteriums für die Glaubenslehre reicht noch nicht aus.

Porträt

Aktuell

  • Instrumentum laboris der Weltsynode
    Plus S. 9-10

    Instrumentum laboris: Synodalität wird konkret

    Ende Juni wurde das Arbeitspapier für das erste Treffen der Weltsynode im Oktober vorgestellt. Es besteht zu einem großen Teil aus Fragen, die aus den bisherigen synodalen Prozessen weltweit erwachsen und dann zu bearbeiten sind. Was bedeutet das Dokument für den Fortgang des weiterhin infrage gestellten Synodalen Wegs in Deutschland?

  • Dächer mit Halbmond und Kreuz
    Plus S. 11-12

    Kirchen: Neuer Bericht zur Religionsfreiheit

    Nach 2013 und 2017 haben die evangelische und katholische Kirche ihren dritten Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit vorgestellt. Bedroht wird dieses Recht nicht nur in autoritär regierten Staaten. Auch in Ländern wie Dänemark oder Deutschland gerät die Weltanschauungs- und Religionsfreiheit zunehmend unter Druck.

Blickpunkt

  • Brixen
    Plus S. 13-16

    Herausforderungen der BeziehungsethikWeg von Verboten hin zum Gelingen

    Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vollzog sich in der Moraltheologie eigentlich ein Paradigmenwechsel. Doch nach wie vor sieht der Vatikan in Publikationen zu sexual- und beziehungsethischen Themen Anlässe für die Verweigerung des Nihil obstats oder für Lehrbeanstandungsverfahren. Wie ein Damoklesschwert schwebt die Sexualmoral über Moraltheologinnen und Moraltheologen.

Forum

Nachrichten

Feuilleton

Interview

Essays

  • Magedburg
    Plus S. 20-22

    Finanzausgleich für ostdeutsche BistümerNicht nur überleben

    Der Verband der Diözesen Deutschlands hat entschieden, wie es mit dem Strukturbeitrag für die finanzschwächeren Bistümer weitergeht. Das muss noch ratifiziert werden. Gerade Diözesen wie das ostdeutsche Magdeburg sind auf diese Unterstützung durch die anderen Bistümer angewiesen.

  • Hosenbeine mit bunten Socken
    Plus S. 23

    Lachen

    Humor macht menschlich – und Menschlichkeit fehlt in der Politik heute zu oft.

  • Eine brennende Kerze unter vielen
    Plus S. 24-27

    Synodalität und DemokratieLeuchtendes Beispiel

    Die katholische Kirche muss sich entscheiden: Steht sie für Demokratie oder Autokratie, für Emanzipation oder Unterdrückung? Ein Plädoyer angesichts der globalen Zeitenwende in Kirche und Politik.

  • Neue Synagoge in Mainz
    Plus S. 28-30

    Jüdisches Leben in DeutschlandAnders als gedacht

    Sichtbar und unsichtbar, alteingesessen und migrantisch, orthodox und säkular – die jüdische Gemeinschaft in Deutschland zeigt sich weit komplexer als in den Vorstellungen der Mehrheitsgesellschaft. Es finden gegenläufige Entwicklungen statt.

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