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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Christsein in OstdeutschlandDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100217

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurden die christlichen Kirchen in Deutschland vor neue Herausforderungen gestellt. Die Bundesländer der ehemaligen DDR gelten bis heute als entkonfessionalisiert. Sowohl katholische als auch evangelische Kirche müssen sich diesen besonderen Bedingungen stellen.

Gleichzeitig gibt es neben einem starken Zusammenhalt in den kirchlichen Minderheiten auch besondere Zukunftschancen für die christlichen Kirchen in Ostdeutschland.

Wir haben Ihnen in diesem Dossier Beiträge der Herder Korrespondenz zum Thema der christlichen Kirchen in Ostdeutschland zusammengestellt.

Über dieses Paket

Blickpunkt

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 10/2000 S. 500-504

    Was wird aus der evangelischen Kirche in Ostdeutschland?Der schwierige Weg ins Offene

    Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung befindet sich die evangelische Kirche der neuen Bundesländer in einer prekären Lage. Der Zustrom zur Kirche ist ausgeblieben, der kirchliche Apparat muss heruntergefahren werden, von missionarischer Dynamik ist wenig zu spüren. Über Probleme und Zukunftschancen des Protestantismus, gerade, aber nicht nur in Ostdeutschland, schreibt für uns Eduard Berger, seit 1991 Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche.

Interview

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 12/2016 S. 17-21

    Ein Gespräch mit dem Erfurter Religionsphilosophen Eberhard TiefenseeKirche hat eine Stellvertreterfunktion

    In den neuen deutschen Bundesländern finden die christlichen Kirchen eine völlig fremde Situation vor: Die Menschen dort sind zum größten Teil areligiös oder religiös indifferent. Wie können die Kirchen darauf reagieren? Welche Probleme und Chancen ergeben sich für die Theologie und Pastoral? Und wie kann auf die rechtspopulistischen Gruppen in der ehemaligen DDR reagiert werden? Über diese Fragen sprachen wir mit dem Religionsphilosophen Eberhard Tiefensee.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 11/2014 S. 555-559

    Ein Gespräch mit dem Magdeburger Bischof Gerhard Feige„Wir spielen in einer anderen Liga“

    Im Zentrum der „Zukunftsbilder 2019“, die gerade im Bistum Magdeburg diskutiert werden, steht der Anspruch, dass sich Katholiken und Katholikinnen immer mehr als „schöpferische Minderheit“ verstehen wollen. Wie hat sich die religiös-pastorale Situation in den Bistümern Ostdeutschlands in den letzten 25 Jahren seit der Wende verändert und wo stehen die ostdeutschen Bistümer innerhalb der deutschen Ortskirche überhaupt? Darüber sprachen wir mit dem Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, der auch Ökumene-Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz ist. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

Autoren/-innen

  • Feige, Gerhard

    Gerhard Feige

    Dr. Gerhard Feige, geb. 1951 in Halle (Saale), Studium der Philosophie und Theologie in Erfurt, 1978 Priesterweihe, 1988 Promotion, Studienaufenthalt in Rom, 1994 Berufung zum Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Ostkirchenkunde in Erfurt, ab 1999 Weihbischof in Magdeburg, seit 2005 Bischof von Magdeburg, seit 2012 Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, seit 2014 Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

  • Brose, Thomas

    Thomas Brose

    Dr. phil., Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph; Professor für Philosophie in Berlin, leitet die Arbeitsgemeinschaft Christlich-Jüdischer Dialog des Berliner Diözesanrats.