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Grundrecht ReligionsfreiheitDossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100207

Die Religionsfreiheit als Grund- und Menschenrecht wurde im Artikel 18 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 verbürgt. Die Religionsfreiheit umschreibt das universale Recht jedes Menschen, die eigene Religion und Weltanschauung zu wählen und diese frei und öffentlich ausüben zu dürfen.

Trotz dieses Rechtsstatus ist die Religionsfreiheit ein umkämpftes Recht, welches in vielen Ländern noch nicht hinreichend umgesetzt ist. Die Frage nach der Religionsfreiheit bleibt deshalb ein weiterhin brisantes Thema - und eine weltweite Herausforderung.

In diesem Dossier haben wir Ihnen Beiträge der Herder Korrespondenz zur Diskussion über die Religionsfreiheit, die aktuellen Herausforderungen und die theologische Auseinandersetzung zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2010 S. 55-57

    LeitartikelStreitfall Religionsfreiheit

    Eines der bahnbrechenden Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils war die Erklärung über die Religionsfreiheit. Die darin feierlich anerkannte Religionsfreiheit gehört heute zum Grundbestand des weltweiten Menschenrechtsethos und hat in Europa durchweg Verfassungsrang. Zur Zeit ist allerdings strittig, ob diese Religionsfreiheit in vollem Umfang auch für die neue muslimische Minderheit gelten soll. Die Antwort auf diese Frage kann für Staat wie Kirche nur lauten: Religionsfreiheit ist unteilbar. Die Probleme mit den Muslimen in Europa müssen auf dieser Grundlage angegangen werden.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2015 S. 227-228

    ReligionsfreiheitBündnis gegen Verfolgung

    Eine Ende März veröffentlichte Studie der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS) zeigt: Insgesamt nimmt die Einschränkung der Religionsfreiheit seit Jahren weltweit gesehen zu. Christen sind die von Verfolgung und Bedrängnis am stärksten betroffene Gruppe. Dennoch sollte man sich nicht nur auf diese Opfergruppe fixieren.

Blickpunkt

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 9/2012 S. 443-447

    Das Kölner Urteil zur Beschneidung gibt zu denkenWie weit reicht Religionsfreiheit?

    Über kein Thema im Zusammenhang praktizierter Religion ist in letzter Zeit so viel diskutiert worden wie über die Beschneidung. Nach dem umstrittenen Urteil des Landgerichts Köln ist eine grundsätzliche rechtliche Regelung wohl unvermeidlich. Ein Totalverbot der Beschneidung wäre mit dem Grundrecht der Religionsfreiheit nicht vereinbar. Wohl könnten Auflagen festgelegt werden.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2006 S. 65-70

    Erfahrungen mit der ReligionsfreiheitBedrohtes Menschenrecht

    Nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit religiös motiviertem Terrorismus stellt sich die Frage nach den Grenzen der Religionsfreiheit mit neuer Dringlichkeit. Umstritten ist dabei nicht, dass es solche Grenzen geben muss, sondern nach welchen Kriterien sie zu ziehen sind.

Interview

Essays

Autoren/-innen

  • Foitzik, Alexander

    Alexander Foitzik

    Alexander Foitzik, Dipl. theol., geboren 1964 in Heidelberg. Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Innsbruck. Von 1992 bis 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz. Seitdem als Studienleiter an der Katholischen Akademie Freiburg tätig.

  • Hense, Ansgar

    Ansgar Hense

    Prof. Dr. iur. Ansgar Hense ist Direktor des Instituts für Staatskirchenrecht der Diözesen Deutschlands und apl. Professor an der Technischen Universität Dresden.

  • Legutke, Daniel

    Daniel Legutke

    Daniel Legutke (geb. 1973), Dr. phil., ist Referent für Menschenrechte bei der Deutschen Kommission Justitia et Pax. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit sowie das Themenfeld Menschenrechte und Menschenwürde. Zudem befasst er sich mit der Arbeit des UN-Menschenrechtsrates.

  • Böckenförde, Ernst-Wolfgang

    Prof. Ernst-Wolfgang Böckenförde

    Ernst-Wolfgang Böckenförde (geb. 1930), Dr.jur. Dr.phil. Emeritierter Professor für Öffentliches Recht, Rechts- und Verfassungsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Freiburg; von 1983 bis 1996 Richter des Bundesverfassungsgerichts.

  • Bielefeldt, Heiner

    Heiner Bielefeldt

    Seit August 2010 ist Heiner Bielefeldt (geb. 1958), Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Universität Nürnberg-Erlangen, im Ehrenamt Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Vereinten Nationen. Von 2003 bis 2009 stand der an der Universität Bremen habilitierte Philosoph und katholische Theologe dem Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin als Direktor vor. Bielefeldt ist seit 1999 Mitglied der Deutschen Kommission Justitia et Pax und dort zuständig für Fragen der Menschenrechte.

  • Ruh, Ulrich

    Prof. Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, Dr. theol. (geb. 1950 ), Studium der Katholischen Theologie und Germanistik in Freiburg und Tübingen. 1974 bis 1979 Wissenschaftlicher Assistent bei Professor Karl Lehmann in Freiburg. 1979 Promotion. Seit 1979 Redakteur der Herder Korrespondenz; von 1991 bis 2014 Chefredakteur.