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2015

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 11/2015 S. 20-23

    Gedanken zur TrauerbegleitungDer Tod gehört zum Leben

    Wir versuchen Menschen Mut zu machen, sich ihre Toten und die damit verbundenen Gefühle von niemandem stehlen zu lassen. Wir ermuntern sie, die mit dem Verlust entstehenden Bedürfnisse nach Ausdruck anzunehmen. In der Trauer spüren wir, wie wertvoll Gemeinschaft und auch Gemeinde ist. Trauer braucht, wenn wir ehrlich sind, im Regelfall keine Seminare und Therapien. Trauer braucht – wie auch die guten Stunden des Lebens – Gemeinschaft. Trauer braucht Mitmenschen.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 11/2015 S. 15-17

    Ein Schatz für die GemeindeBestattungen durch Laien

    In der Regel leitet ein Priester oder Diakon, also ein Kleriker, in der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum die Beerdigungen. In den letzten gut 20 Jahren gibt es jedoch vermehrt Beerdigungen bzw. Beisetzungen durch Laien, haupt- und ehrenamtliche, die für diesen Dienst eigens vom jeweiligen Ortsbischof beauftragt werden. Alles nur eine Folge zurückgehender Priesterzahlen oder die Chance, das Volk Gottes in der Pastoral zu beteiligen?

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 11/2015 S. 11-14

    Anmerkungen zur TrauerbegleitungWenn meine Seele weint

    Menschen, die uns einladen, unsere Trauer zuzulassen, unsere Tränen vor Gott auszuschütten, können uns helfen, die Trauerarbeit zu leisten, die oft Voraussetzung dafür ist, dass wir nicht in unserer Trauer hängen bleiben und irgendwann wieder Anschluss an das normale Leben finden. Zugleich dürfen wir dabei Erleichterung, Trost und Heilung erfahren. Trotz dieser Erkenntnisse scheinen die Angebote innerhalb der Seelsorge, wirkliche Trauerarbeit zu leisten, immer noch recht begrenzt zu sein.