Artikel

2017

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2017 S. 11-15

    Zur Kommunionausteilung in Wort-Gottes-FeiernVerbot ist keine Lösung

    Wort-Gottes-Feiern bilden eine selbstständige Gottesdienstform, die schon von der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils empfohlen (vgl. SC 35,4) und deren eigenständiger Wert seither zu Recht immer stärker herausgearbeitet wurde. Denn wie in der Liturgie der Sakramente wird auch in der gottesdienstlichen Verkündigung des Wortes Gottes „das Mysterium Christi vergegenwärtigt und in je eigener Weise ständig weitergeführt“ (PEM 5).

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2017 S. 5-9

    Ein ökumenisches DesideratGemeinsam an den Tisch des Herrn treten

    Damit die Erinnerung an die Reformation „heilen“ kann, wie es das im September 2016 vorgelegte Gemeinsame Wort der Deut- schen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland „Erinnerung zu heilen – Jesus Christus bezeugen“ formuliert, tut auch ein Blick auf die Debatten um Eucharistie und Abendmahl not. Dichtester Ausdruck für die gebrochene Einheit der Westkirche ist die Unmöglichkeit, gemeinsam zum Tisch des Herrn zu treten.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 12/2017 S. 28-34

    Vier OptionenZur Leitung der Eucharistiefeier

    Angesichts des zunehmenden Priestermangels in Europa wird die Feier selbst der sonntäglichen Eucharistiefeier prekär. Zwar wird die Eucharistie „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (LG 11) genannt. Doch wenn die Feier immer mehr aus dem Leben der Gläubigen verschwindet, nimmt es nicht wunder, dass der Hunger nach diesem Sakrament abnimmt, zumal die junge Generation die Feier immer weniger erlebt.