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Heft 11/2020Diaspora

Inhalt
1. Auflage 2020
Bestellnummer: Z010065
Erscheinungstermin PDF: 2020
Bestellnummer PDF: D100561

Von Anfang an hat sich das Christentum als eine Religion verstanden, die sich nicht behaglich „einkuschelt“, sondern der Diasporasituation aussetzt. Damit durchbrachen Christen die Versuchung der Eigenbezogenheit und öffneten sich anderen Kontexten und Kulturen. Bis heute besteht diese Herausforderung, als Fremde in einer Diaspora zu leben und diese Situation nicht als einen Mangel, sondern als Chance zu erleben und zu verstehen. Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Projekte werden in Skandinavien, Island oder auf dem Baltikum ebenso gefördert wie in Deutschland. Denn auch in Deutschland stellt die Diasporasituation die Pastoral in vielen Regionen vor eigene Herausforderungen. Die Beiträge in diesem Heft gehen auf die Diaspora als Ort kirchlichen Handelns ein, stellen die Arbeit des Bonifatiuswerks als kompetenten Begleiter missionarischer Prozesse vor, gehen auf das pastorale Förderprogramm „Räume des Glaubens eröffnen“ ein und widmen sich dabei auch dem Selbstverständnis des Kirche-Seins und den Perspektiven von Seelsorge. Vor allem aber wollen die Beiträge auch in diesem Monat Mut machen, die pastorale Situation in einer Hoffnungsperspektive zu betrachten und aus dem Glauben heraus zu deuten.

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 10

    Gedanken zum SchwerpunktthemaZerstreuung

    „Das ist doch nicht normal!“ In diesem Satz, der mehr Vorwurf als Feststellung ist, schwingt gemeinhin emotionale Empörung mit. Irgendetwas, irgendwer verstößt da gerade ganz massiv gegen unser Weltbild, unsere Verhaltensvorstellungen.

  • Plus S. 11-15

    Bonifatiuswerk als BegleiterHoffnungszeichen aus der Diaspora

    Das pastorale Förderprogramm „Räume des Glaubens eröffnen“ des Bonifatiuswerkes fördert innovative christliche Projekte, die Evangelium und Lebenswelt zusammenbringen. Damit setzt es ein starkes Hoffnungszeichen für die katholische Kirche in ganz Deutschland – gerade angesichts der Corona-Krise.

  • Plus S. 16-20

    Zum pastoralen Förderprogramm „Räume des Glaubens eröffnen“Mission heißt Hoffnung

    Der erste Korintherbrief führt uns eine lebendige, zugleich kulturell, religiös und sozial vielfältige Gemeinde vor Augen, die mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen hat. Themen, die der Apostel in seinem Schreiben bewegt, sind Parteienbildungen, Missstände und Spannungen: Spannungen zwischen Arm und Reich (1 Kor 11,17–34), Differenzen in der Haltung zum Götzenopferfleisch (1 Kor 8–10), zu Ehe und Ehelosigkeit sowie hinsichtlich der Bewertung von Geistesgaben und der Auferstehung der Toten (1 Kor 15,12).

  • Plus S. 21-25

    Eine praxisgenährte Reflexion zu 1 Kor 13,13: Glaube – Hoffnung – LiebeWas Menschen glauben, worauf sie hoffen und wie sie lieben

    Der erste Korintherbrief führt uns eine lebendige, zugleich kulturell, religiös und sozial vielfältige Gemeinde vor Augen, die mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen hat. Themen, die der Apostel in seinem Schreiben bewegt, sind Parteienbildungen, Missstände und Spannungen: Spannungen zwischen Arm und Reich (1 Kor 11,17–34), Differenzen in der Haltung zum Götzenopferfleisch (1 Kor 8–10), zu Ehe und Ehelosigkeit sowie hinsichtlich der Bewertung von Geistesgaben und der Auferstehung der Toten (1 Kor 15,12).

Impulse

Im Blick

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen