Heft 10/2019Weltmission

Inhalt
1. Auflage 2019
Bestellnummer: Z010053
Erscheinungstermin PDF: 2019
Bestellnummer PDF: D100407

Zum „Außerordentlichen Monat der Weltmission“ hat Papst Franziskus den Oktober 2019 erklärt. Anlass ist das hundertjährige Jubiläum der Missionsenzyklika „Maximum illud“ aus der Feder von Benedikt XV. Doch Papst Franziskus geht es nicht um einen nostalgischen Blick in die Vergangenheit, sondern um elanvolle Initiativen einer missionarischen Kirche in der Gegenwart und Zukunft. Deshalb hat er das Anliegen der Mission ins Zentrum seines Pontifikats gerückt und wirbt unermüdlich für eine missionarische Jüngerschaft und eine missionarische Kirche. Gerade in Westeuropa – der einzigen Region weltweit, in der der christliche Glaube „zu verdunsten scheint“, sollten diese Worte nicht unerhört bleiben. Deshalb greift das Schwerpunktthema des Anzeigers für die Seelsorge diese missionarische Initiative auf. Katja Heidemanns führt in den Außerordentlichen Monat der Weltmission ein. Miriam Leidinger stellt Nordostindien vor: Die Region, die in diesem Jahr im Zentrum des Sonntags der Weltmission steht. Werner Meyer zum Farwig geht auf das weltkirchliche Engagement in den Diözesen ein.

Ihnen wünsche ich eine inspirierende Lektüre und würde mich freuen, wenn viele Gemeinden die Einladung aufgreifen, im Oktober – und natürlich in besonderer Weise am 27. Oktober, dem Sonntag der Weltmission – über den eigenen Tellerrand zu schauen, um sich von der Weltkirche bereichern zu lassen.

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 9-12

    Kirche in OstindienJung, missionarisch, indigen

    Der Nordosten Indiens ist wohl der am wenigsten bekannte Teil Indiens und steht in diesem Jahr im Fokus der Kampagne zum Sonntag der Weltmission. Die Region liegt abgeschieden zwischen China, Nepal, Bhutan und Bangladesch und ist nur durch einen schmalen Korridor von wenigen Kilometern in der Nähe der Stadt Shiliguri mit Indien verbunden.

  • Plus S. 13-16

    Begegnung mit Gästen aus der weltweiten KircheKirche ist Beziehung

    Als weltweite Verbundenheit der Geschwister im Glauben feiert die katholische Kirche alljährlich im Oktober den Sonntag der Weltmission. Die weltweite Kirche versteht sich dabei als Lern-, Gebets- und Solidargemeinschaft, was am Sonntag der Weltmission in besonderer Weise zum Ausdruck kommt. „Weltmission“ meint, die Grenzen zu den Anderen zu überschreiten und ihnen in Achtung und Respekt vor ihrer Andersartigkeit zu begegnen und dabei das Evangelium so glaubwürdig zu bezeugen, dass sie sich eingeladen fühlen, Jesus nachzufolgen. Dafür braucht die Kirche „Gesichter“, die entdecken helfen, dass der Glaubensweg in der Nachfolge Jesu das Leben reich macht und befreit.

  • Plus S. 17-21

    Der Sonntag der WeltmissionGrößte Solidaritätsaktion weltweit

    Als größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit kann der Sonntag der Weltmission bezeichnet werden, den Papst Pius XI. am 14. Juni 1926 auf Vorschlag des obersten Rats der Päpstlichen Missionswerke eingesetzt hat. In Deutschland findet der Sonntag der Weltmission traditionell am vierten Sonntag im Oktober (in diesem Jahr fällt dieser auf den 27. Oktober) statt.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-32

    Wie sich Muslime und Christen begegnen könnenIm Herzen der Spiritualiät

    „Ohne den Frieden der Religionen ist in unserer modernen Welt, in der die Kulturen und religiösen Traditionen so eng zusammenleben, Frieden insgesamt nicht möglich.“ So beginnt Anselm Grün seine Einführung „Warum der Dialog mit dem Islam wichtig und an der Zeit ist“. In der Tat erfüllt das vorliegende Buch ein Desiderat: der spirituelle Dialog zwischen Christen und Muslimen nimmt in der Literatur und im Bewusstsein der Menschen leider noch eine sehr untergeordnete Rolle ein. Die beiden Autoren Anselm Grün und Milad Karimi versuchen nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Richtschnur für diesen Dialog vorzulegen.

Imago Christi

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen