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Artikel

Online

  • Kunst als Baustelle des HimmelsPlädoyer für eine kunstoffene Kirche

    Baustellen des Himmels - so lautet der Titel eines Lesebuchs für Entdecker und Träumer, das der Sankt Michaelsbund zum hundertjährigen Jubiläum herausgegeben hat. Den Titel „Baustellen des Himmels“ könnte man über das künstlerische Schaffen des Menschen setzen. Denn jegliche Kunst - sofern sie dies auch wirklich ist - ist so etwas wie eine Baustelle des Himmels.

  • Antwortversuche auf die Frage: Was ist ein liturgischer Raum?„Wenn Steine sprechen ...“

    Was meinen wir eigentlich, wenn wir den Begriff liturgischer Raum verwenden? Bilder von den letzten Weltjugendtagen in Köln und Sydney oder vom letzten Katholikentag in Osnabrück zeigen uns, dass gottesdienstliche Versammlungen durchaus auch im Freien stattfinden können. In der medialen Wirklichkeit ist in diesen Tagen mehr von der Aufgabe oder gar vom Abriss von Kirchenräumen die Rede, denn von deren Neubau oder deren (Kirch-)Weihe. Inwiefern ist dann ein liturgischer Raum überhaupt notwendig?

  • Hinter die Bilder schauenKino als Kathedrale

    So wie die Kinderzimmer voller Heiligtümer sind, die unsere tiefe Sehnsucht in nicht religiösen Symbolen ausdrücken, so findet sich in vielen Filmen eine religiöse Spur, die in der Pastoral freigelegt werden kann. In einer mystagogischen Praxis können wir hinter die Bilder schauen und die Tiefendimension unseres Lebens erkennen. Jene befreiende Dimension der Selbstwerdung und der Solidarität, die auch in der Lebensschule Jesu aufscheint.

2022

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2022 S. 16-20

    Chancen eines raumbezogenen und erfahrungsorientierten ZuganMit Kindern sakrale Räume erschließen

    Sakrale Räume werden einerseits bewusst als besondere Orte aufgesucht und Menschen lassen die Atmosphäre auf sich wirken. Andererseits ist eine Kirche für viele Kinder und zunehmend auch Erwachsene – nach dem Wegfall christentümlicher Milieus – ein ungewohnter Raum. Anliegen der Sakralraum- bzw. Kirchenraumpädagogik ist die Erschließung religiöser Räume und Ausdrucksformen, um unter anderem diese Menschen mit Formen gelebten Glaubens bekannt zu machen.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2022 S. 21-25

    Kirchen als Ort des Feierns entdecken und gestaltenDem Gottesdienst Raum geben

    Den Kirchenraum ereilt oft ein Schicksal, das im Bereich der Liturgie gar nicht so selten ist: Man meint, ein bestimmter Kirchenraum müsse so und so aussehen, weil unbewusst der Maßstab dessen angelegt wird, was man faktisch als den Regelfall erlebt hat. Und da der Liturgie in katholischer Sichtweise auch immer etwas Normatives anhaftet, geht man schon einmal schnell davon aus, dass auch die erlebte gottesdienstliche Praxis so sein müsse.

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2022 S. 5-9

    Kirchenräume als Orte der BegegnungWo sich Himmel und Erde berühren

    In Kirchenräumen kommen Menschen zusammen. Aber sie bleiben nicht unter sich. Sie treten einer Wirklichkeit gegenüber, die größer ist als sie selbst. Ob sie eine Kerze entzünden und still beten oder sich in großer Gemeinschaft zur Feier des Gottesdienstes versammeln, stets begegnen sie Gott. Kirchen sind Orte dieser Begegnung und sollen durch ihre Gestaltung helfen, der Begegnung mit Gott und untereinander Raum zu geben.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2022 S. 33-39

    Zum Einsatz von Düften im kirchlichen Raum mit der zap:aerothekMit der Nase durch das Kirchenjahr

    Wonach riecht eigentlich Kirche für Sie? Eher „miefig“, „modrig“, „muffig“? Oder denken sie zuallererst an den wohlriechenden Duft des Weihrauchs in der Osternacht oder der Christmette? Vermutlich wird ihre Entscheidung eng mit ihrer allgemeinen Sicht auf die Kirche zusammenhängen: Stinkt Ihnen die Kirche eher oder finden Sie sie eigentlich ganz „dufte“? Beklagen Sie sich eher über den „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“ oder können Sie Kirche gut riechen?

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2022 S. 11-15

    Von der Notwendigkeit und den Chancen der KirchenumnutzungZukunft unserer Kirchengebäude

    Nachdem in den letzten Jahrzehnten einige hundert Kirchen, vor allem in Mittel-, Ost- und Norddeutschland aufgegeben werden mussten, stellt sich inzwischen im gesamten Bundesgebiet die Frage, wie es um die Zukunft der Gotteshäuser bestellt ist. Die Prognosen für beide großen Kirchen sind alarmierend. Die Kirchensteuereinnahmen sind teils schon heute rückläufig, die Zahl der hauptamtlich Tätigen geht kontinuierlich zurück und die der Gläubigen sinkt ebenso stetig. Die Coronapandemie und ihre Folgen haben die Brisanz dieses Themas – etwas früher – deutlich(er) hervortreten lassen.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 1/2022 S. 32-35

    Was neugotische Kirchen uns sagen könnenPredigt in Stein

    Wer Besucher in einer neugotischen Kirche empfängt, mag sich fragen, welches Verkündigungspotenzial in diesem Gebäude steckt. Was liegt näher, als Erbauer und Architekten darüber zu befragen. Weil diese in der Regel bereits verstorben sind, bietet es sich an, das Interview fiktional an dessen Lebensabend zu führen. Gesprächspartner ist der Architekt Pierre Cuypers (1827–1921), der als Gründervater der modernen niederländischen Architektur gefeiert wurde.

2020

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 3/2020 S. 32-36

    Hundert Jahre Egino G. WeinertDer demütige Meister

    Der 3. März 2020 markiert ein wichtiges Datum. Dann sind es genau 100 Jahre her, dass in Berlin-Schöneberg Günter Franz Stanislaus Przybilski das Licht der Welt erblickte, aus dem einer der größten deutschen Bildhauer, Goldschmiede, Maler und Künstler zeitgenössischer Sakralkunst wurde, dessen Werke auf der ganzen Welt zu finden sind – und der als Egino Weinert nicht nur in seiner Wahlheimatstadt Köln bekannt wurde.

2015