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2020

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 4/2020 S. 36-41

    Zur Bewahrung der Schöpfung als pastorale HerausforderungDie Gottesfrage im ökologischen Kontext

    Ob es den Kirchen gelingt, eine hörbare Stimme im Umwelt- und Entwicklungsdiskurs zu sein, hängt wesentlich davon ab, ob sie die spezifisch theologische Dimension der Umweltfrage als „Zeichen der Zeit“ entziffern. Die Kunst besteht darin, weder profillos im allgemeinen Diskurs unterzugehen noch sich durch Entkoppelung vom gesellschaftlichen und fachlichen Diskurs zu isolieren. Die Enzyklika Laudato si’ zeigt hierfür neue Wege auf.

2018

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 3/2018 S. 31-36

    Perspektiven eines ganzheitlichen LebensSpannungsfelder priesterlicher Spiritualität

    Viele Priester spüren den Druck der „Arbeitsverdichtung“ durch größer werdende Seelsorgeeinheiten. Nicht jeder ist dafür geschaffen, fünf Gemeinden gleichzeitig zu leiten. Doch die angespannte Situation in Zeiten des steigenden Priestermangels wird sich so schnell nicht ändern. So gilt es jetzt, nicht nur über Szenarien künftiger Seelsorgestrukturen zu diskutieren, sondern als Einzelner konkret die eigene persönliche und berufliche Situation zu bewältigen. Die Betrachtung von fünf Spannungsfeldern möge dabei helfen.

2016

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2016 S. 19-21

    Perspektiven für den priesterlichen DienstDie Zukunft wagen

    Ich kann mich noch gut erinnern: Es war auf dem letzten Zeltlager, bei dem ich vor meiner Diakonenweihe Gruppenleiter war. Da sagte mir einer der Teilnehmer: „Bist du wahnsinnig, dass du in den Dienst der Kirche gehst? Für mich wäre das nichts, zu einem Unternehmen zu gehen, das kleiner wird und an Bedeutung verliert.“

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2016 S. 33-36

    Lesehinweise zu einem neuen Buch über den priesterlichen DienstDie sieben Säulen des Priestertums

    Als das Buch „Die sieben Säulen des Priestertums“ gegen Ende des vergangenen Jahres erschien, bekam ich gleich in der ersten Woche den zornigen Brief eines Pfarrers. Das sei doch wieder typisch Kirche: Mit frommen Sprüchen würde wieder einmal die bittere Realität eines heutigen Priesters und Pfarrers übertüncht. Die im Buch beschriebenen Säulen stellten doch höchstens einen kleinen Teil der Lebens- und Arbeitsrealität eines Priesters dar.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2016 S. 15-18

    Priester sein mit dem Geruch der HerdeMit dem Volk zum Himmel stinken

    Nachdenken über ein Priesterbild der Zukunft? Das geht nicht ohne eine Umkehrung des Blicks. Es ist einfach nicht möglich, ein zukünftiges Priesterbild jenseits der konziliaren Theologie und der weltkirchlichen Praxis einer basiskirchlichen Volk-Gottes-Theologie zu denken. Und so nehmen diese Überlegungen ihren Ausgang von Erfahrungen einer Theologie und Praxis des Rufens, wie sie sich bewährt hat in den basiskirchlich gestalteten Ortskirchen der afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ortskirchen. Von hier aus fällt ein Licht auf die Frage, wie in Zukunft Priesterberufungen wachsen können – und mit welcher geprägten Kirchenerfahrung auch ein neues Bild des Priesters geprägt werden kann.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 6/2016 S. 11-14

    Zukunftsweisende Impulse aus den Jungen KirchenPriesterbild „Enabler Priest“

    Die Bischofskonferenz des Südlichen Afrika hielt 2002 einen Studientag über die Priesterausbildung. Als Auftakt dafür diskutierten die Bischöfe die Frage: Für diese unsere Zeit und für diese unsere Situation, welches Priesterbild müssen wir anstreben? Unter den verschiedenen Formulierungen für das am besten geeignete Priesterbild lag der Ausdruck „The Enabler Priest“ weitaus an der Spitze.