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Aktuell

Heft 9/2019

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 9/2019 S. 5-8

    Grundrezepte gelingender Ministrantenpastoral in der PraxisDie jungen Menschen in den Blick nehmen

    Kirche und Welt verändern sich derzeit rasant. Seelsorger fragen sich, wie sie diesen Veränderungen begegnen, damit Ministranten auch in Zukunft ihre Heimat in den Gemeinden finden. Vielerorts erfahren Verantwortliche der pfarrlichen Jugendarbeit, dass Kinder und Jugendliche engagiert ihren Dienst übernehmen und gleichzeitig immer weniger Zeit bei der Mitgestaltung von Kirche bleibt. Anhand menschlicher Grundbedürfnisse betrachten wir im folgenden Text Praxen kirchlicher Jugendarbeit und suchen Grundrezepte sinnvoller Ministrantenpastoral vor Ort.

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 9/2019 S. 9-13

    Reflexionen auf den Dienst der Ministrantinnen und Ministranten mittels des Nachsynodalen Schreibens Christus vivitVon einer Ministrantenpastoral, in der „Christus lebt“

    Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, folgerte pastoralprogrammatisch bei der Veröffentlichung von Christus vivit: „In unvergleichlicher Weise spricht Papst Franziskus zu den jungen Menschen. Er versichert ihnen: Gott liebt Dich. Christus rettet Dich. Er lebt! Er macht damit deutlich, dass jeder einzelne junge Mensch es wert ist, dass wir uns für ihn einsetzen und mit ihm zusammen sein Leben verstehen und begleiten wollen.“ Der vom Papst initiierten synodalen Jugendpastoral folgend, lädt die Jugendkommission zur Bearbeitung der Jugendpastoral mit Christus vivit ein, sie profiliert daraus vier Anstöße für alle jugendpastoral Handelnden: Berufung und Begleitung junger Menschen, Ineinander von Jugend- und Berufungspastoral, Herausforderung Digitalisierung, missionarische Jugendpastoral.

Artikel

Online

2020

2019

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 9/2019 S. 19-21

    Wesen des MinistrantendienstesGlaubenserfahrung Liturgie

    Sonntag für Sonntag finden sich Jugendliche zusammen, um Gott und den Menschen am Altar zu dienen. Was als augenscheinlich einfacher Dienst beginnt, entfaltet sich für die Ministrantinnen und Ministranten über ihre Dienstjahre hinweg zu einer Oase jugendlichen Glaubens. Was es heißt, diesen Weg zu beschreiten und sich davon prägen zu lassen, soll dieser Artikel aufzeigen.

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 9/2019 S. 15-18

    Chancen und Aufgaben der internationalen Ministrantenwallfahrt nach RomMeilenstein im Ministrantendienst

    Was ist es, das tausende von jungen Menschen nach Rom pilgern lässt? Welche Aufgaben ergeben sich daraus für die Begleitung der Ministrant/-innen? So vielschichtig die Ursachen bei jedem einzelnen Ministranten und jeder einzelnen Ministrantin auch sein mögen, gibt es Gemeinsamkeiten. Dieser Beitrag geht auf Spurensuche nach diesen und beantwortet die Frage, welche Konsequenzen sich daraus für die Begleitung der jungen Menschen auf der Romwallfahrt ergeben.

Ministrantenausbildung

In der Regel übernehmen Kinder und Jugendliche diesen Dienst. Allerdings gibt es keine formale Altersbeschränkung für den Einsatz als Ministrant*in. Genauso wenig gibt es einen Unterschied zwischen männlichen oder weiblichen Ministranten – jeder ist willkommen, dieses Amt zu übernehmen! Die jeweiligen Dienste sind allgemein gleich. Je mehr Ministranten anwesend sind, umso mehr Dienste können vergeben werden. Insbesondere bei Prozessionen spielt das eine wichtige Rolle. Die Anzahl von Ministranten in den einzelnen Gemeinden variiert mittlerweile.

Von Gemeinde zu Gemeinde bzw. von Kirche zu Kirche gibt es auch Unterschiede oder Eigenheiten. Diese zeigen sich beispielsweise in verschiedenen Arten von Ministrantengewändern – einfach oder auch mehrteilig – oder auch anderen Gebräuchen.

Ministranten bilden oft eigene Gruppen und Gemeinschaften innerhalb der Gemeinden. Normalerweise sind diese schon bereits etabliert. Gerade aber auch durch die coronabedingten Einschränkungen kann es dazu gekommen sein, dass Einiges eingebrochen ist und wiederaufgebaut werden musste und weiterhin muss. Daher ist es wichtig, dass immer wieder neue Ministranten begeistert werden können.

Oft stoßen Kinder nach der Erstkommunionvorbereitung zum Dienst am Altar dazu. Dabei können sie zum einen an das bereits Gelernte anknüpfen und bleiben zum anderen weiterhin mit anderen Kindern der Gemeinde in Kontakt. Als junge Ministranten können sie die Gemeinde kennenlernen und in sie hineinwachsen (oft auch über den Gottesdienst hinaus).

Klassische Themen in der Ministrantenausbildung sind der Ablauf der Messe, die Aufgaben der Ministranten in der Liturgie sowie die Bedeutung der Gewänder und liturgischen Farben, der Ablauf des Jahreskreises und die Verwendung der liturgischen Geräte (wie z.B. das Weihrauchfass oder das Aspergill zum Segnen). Nach der Ministrantenausbildung werden die neuen Ministranten oftmals feierlich in den Dienst eingeführt. Meistens geschieht dies in Form eines Gottesdienstes.

Um die Ministranten auch als Gruppe enger zusammenwachsen zu lassen, bieten sich verschiedene Gruppenaktivitäten an. Diese können z.B. regelmäßige Treffen, Ausflüge oder auch Fahrten sein. Es zahlt sich aus, eine aktive Ministrantengruppe zu haben, da sie als Kinder und Jugendliche die Gemeinden und Kirche mitgestalten.

Derzeit gibt es schätzungsweise 360.000 Ministranten in Deutschland.

Nils Thomas