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Artikel

Online

  • Musik und Theologie im spannenden MiteinanderAus der Lösung ein Rätsel machen

    „Wir haben ein Problem mit Gott, weil er uns nicht mehr imponiert.“ Der renommierte Philosoph Peter Sloterdijk hat es auf den Punkt gebracht. Gott - entweder so weit entfernt, dass er uns nicht mehr berührt, oder so nahe, dass wir uns von ihm nicht mehr berühren lassen. Im rasenden Informationstrubel scheint es uns schwer zu fallen, überhaupt noch erschüttert und überwältigt zu werden.

2021

  • Gratis Anzeiger für die Seelsorge Heft 1/2021 S. 11-14

    Musikalische Sozialisation und Neue Geistliche LiederSongs für den Glauben

    Viele Christinnen und Christen sind im Lauf ihrer religiösen Sozialisation von den Texten der Neuen Geistlichen Lieder geprägt worden. Der Bamberger Theologe Thomas Laubach hat zahlreiche Texte verfasst, die längst ihren festen Platz im Repertoire christlicher Musikkultur gefunden haben. Über die Bedeutung Neuer Geistlicher Lieder für die (auch eigene) religiöse und musikalische Sozialisation schreibt er in folgendem Beitrag.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 1/2021 S. 15-18

    Wer gut klingt, dem glaubt man gernMusik, Mission und das Erleben des Glaubens

    „Was sind Sie denn jetzt eigentlich, Pastor oder Kantor?“, fragte mich die begeisterte Besucherin, als ich in der Theatinerkirche in München die Notenpulte des Orchesters auf die Seite räumte. Durch den Habit war ich als Ordensmann erkennbar und hatte soeben die musikalische Leitung eines geistlichen Konzertes und des Offenen Singens hinter mir. Die Kirche war proppenvoll, und die Atmosphäre des gelungenen Abends spürbar. Wahrheitsgemäß antwortete ich also: „Naja, ich bin eben beides.“ Worauf prompt die überraschte Antwort folgte: „Was für ne coole Kombi!“ Ich konnte nur beipflichten und freute mich über die Reaktion der wohl eher kirchlich fernstehenden Zuhörerin.

  • Plus Anzeiger für die Seelsorge Heft 1/2021 S. 19-23

    Zur Rolle der Musik für die Glaubenspraxis(Neue) Evangelisierung in Tönen

    Friedrich Nietzsche schrieb als 26-jähriger Professor an seinen Freund Erwin Rohde am 30. April 1870: „In dieser Woche habe ich dreimal die Matthäuspassion des göttlichen Bach gehört, jedes Mal mit demselben Gefühl der unermesslichen Verwunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium.“