Perspektiven eines ganzheitlichen LebensSpannungsfelder priesterlicher Spiritualität

Viele Priester spüren den Druck der „Arbeitsverdichtung“ durch größer werdende Seelsorgeeinheiten. Nicht jeder ist dafür geschaffen, fünf Gemeinden gleichzeitig zu leiten. Doch die angespannte Situation in Zeiten des steigenden Priestermangels wird sich so schnell nicht ändern. So gilt es jetzt, nicht nur über Szenarien künftiger Seelsorgestrukturen zu diskutieren, sondern als Einzelner konkret die eigene persönliche und berufliche Situation zu bewältigen. Die Betrachtung von fünf Spannungsfeldern möge dabei helfen.

Ein beliebtes Motiv für Primizbilder ist die aus dem 6./7. Jahrhundert stammende Ikone des Klosters Bawit,
die Christus mit dem heiligen Menas darstellt und sich heute im Louvre befindet. Der vermutlich im 3. Jahrhundert in Ägypten geborene Menas soll als Einsiedler in Phrygien gelebt haben und nach seinem öffentlichen Bekenntnis zu Christus 295 oder 296 in den Verfolgungen unter Diokletian hingerichtet worden sein. Gemäß der Legende wurde sein Leichnam nach Ägypten überführt und dort,
„wo die Kamele stehen“, beigesetzt. Bis heute verehrt besonders die koptische Kirche den Heiligen, nicht zuletzt in der Menas-Stadt (Abu Mena), nahe Alexandria.
Im Bild des Menas und in dessen Leben spiegeln sich die IdealGrundzüge des Priesters. Elemente dieses Ideals sind zum Beispiel: in der Freundschaft mit Christus zu leben; von ihm in Dienst genommen, gleichsam sein verlängerter Arm für die Menschen zu sein; den Segen, der von Jesus Christus ausgeht, weiterzuschenken; das Wort Gottes, das am Herzen Jesu ruht, aufzunehmen und zu verkünden; in persona Christi agere; Jesus Christus in aller Öffentlichkeit und so zu verkünden, dass es gehört wird; sein Leben ganz der Sache Jesu und seiner Kirche zu verschreiben, selbst wenn es das Leben kostet.
So ist diese Ikone ein Programm für priesterliches Leben und Wirken. Exemplarisch werden im Folgenden fünf Spannungsfelder bedacht, die diesen Dienst spannend machen, aber auch auf die Persönlichkeit des Priesters anspannend wirken.

Außenorientierung und Leben aus der Mitte – das „innere Pastoralkonzept“

Ein erstes Spannungsfeld ergibt sich aus der Vielfalt der täglichen Wahrnehmungen und Tätigkeiten einerseits und dem Anspruch andererseits, aus einer geistlichen Mitte zu leben. Der Tagesplan eines Pfarrers, der eine größere Seelsorgeeinheit leitet, liest sich wie der eines Topmanagers. Eng getaktet folgen Gespräche, Besuche, Beerdigungen, Gottesdienste, Religionsunterricht, Sitzungen der Gremien.
Dabei ist nicht nur die Fähigkeit notwendig, zwischen Kompetenzen als Berater, Liturge, Lehrer oder Moderator von Gesprächen und Konflikten zu wechseln, sondern auch die Flexibilität, sich auf völlig unterschiedliche Gefühlslagen umzustellen: von der meditativen Atmosphäre eines Gottesdienstes zu einem Trauergottesdienst auf dem Friedhof, von dort in die Lebendigkeit einer Schulklasse und wieder zurück.
Wie kann es gelingen, sich einem solchen Wechselbad der Anforderungen und Gefühle auszusetzen, ohne sich selbst zu verlieren? Die Lösung kann sicher nicht sein, den Außenaktivitäten einfach Gebetszeiten als Gegenpol gegenüberzustellen. Damit wäre noch keine Integration der vielfältigen Tätigkeiten zu erreichen.
Im Blick auf die Ikone von Jesus und Menas könnte man so formulieren: Alle Tätigkeiten zwischen Laudes und Komplet müssen aus einer Mitte fließen, welche die Freundschaft und enge Beziehung zu Jesus Christus darstellt. Ein Leben vom „Herzen“ her wird die vielen Außentätigkeiten strukturieren und beseelen.
Aber auch Begriffe wie Freundschaft oder enge Beziehung zu Jesus Christus wollen inhaltlich genauer erfasst werden. Wie kann die Beziehung zu Jesus Christus wirklich meine innere Mitte werden? Woher wächst mir innere Kraft zu? Wo liegen meine inneren Ressourcen? Welches Bild von Seelsorge hat Gott mir ins Herz gelegt? Welche Kräfte in mir werden gefördert und gestützt durch jene Freundschaft mit Christus?
Hier ist das angesprochen, was man das innere Pastoralkonzept eines Seelsorgers nennen könnte. Psychologische Terminologien angewandt könnte man von einem geistlichen „Selbstkonzept“ oder
„Ich-Ideal“ sprechen. Gemeint ist die Grundstimmung der Seele, die von Gott geschenkt ist. Um ein Leben aus der eigenen, inneren Mitte, auch im Blick auf die vielfältigen Außenanforderungen, führen zu können, bedarf es der Entdeckung, Entfaltung und Pflege jenes inneren Pastoralkonzeptes. Nur dann kann der einzelne Seelsorger mit Energie seine Aufgaben anpacken, ohne innerlich müde zu werden. Umgekehrt wird Arbeit, die von außen an ihn herangetragen oder ihm auferlegt wird, ohne dass sie eine deutliche Korrelation zu jenem inneren Konzept aufweist, zu Unzufriedenheit, zu Ermüdung, zu Motivationsverlust bis hin zum Burn-out führen.
Hier einige Fragen, die helfen können, das innere Pastoralkonzept zu finden und inhaltlich zu entschlüsseln:

  • Was und welche Tätigkeiten machen mich anhaltend froh und zufrieden? Bei welchen Tätigkeiten verspüre ich ein inneres FlowErlebnis, ein völliges Aufgehen in der Arbeit, ein Gefühl des Glücks?
  • Bei welchen Tätigkeiten spüre ich, dass mir nicht einfach Kraft abgezogen wird, sondern sogar Kraft zuwächst, obwohl die Tätigkeit anstrengend sein mag?
  • Bei welchen Tätigkeiten fühle ich mich in meiner persönlichen Berufung ernstgenommen und gestärkt?

Selbsthingabe und Selbstbewahrung

Ein zweites Spannungsfeld ergibt sich aus der Menge und der Intensität der Arbeit. Wer seine persönliche Sendung und seinen seelsorglichen Auftrag ernst nimmt, hat oft das Gefühl, mehr tun zu können, als er gerade tut. Die spontane Reaktion auf Anforderungen kann dabei allerdings sehr verschieden ausfallen und sich zwischen extremer Selbsthingabe und extremer Selbstbewahrung bewegen (vgl. das Konzept der Grundformen der Angst nach Riemann).
Der Persönlichkeitstyp, der mehr die Hingabe an die Aufgaben und die Berufung betont, wird spontan alle Aufgaben annehmen, gleichgültig, ob er sie anschließend tatsächlich bewältigen kann oder nicht. Er hat als Zeichen seiner Berufung die brennende Kerze, die sich selbst verzehrt.
Der Persönlichkeitstyp, der bei aller Bereitschaft zur Arbeit doch sein eigenes Wohlergehen im Blick behalten möchte, wird spontan, wenn Aufgaben an ihn herangetragen werden, eher blocken und problematisieren. Er wird betonen, wie viel er sowieso zu tun hat, und mit sorgenvollem Gesicht in seinen Kalender schauen. Bei ihm kommt sehr schnell die Angst um sich selbst zum Vorschein. Er fragt sehr schnell danach, ob ihm das und jenes guttut, und macht diese Frage zum Kriterium, welche Aufgaben er annimmt oder ablehnt.
Jeder trägt von beiden Persönlichkeitstypen etwas in sich. Meist dominiert der eine Teil und der andere liegt mehr im Schatten. Es gilt, meine eigene Art des Umgangs mit Anforderungen wahrzunehmen und unangemessenen Reaktionen gegenzusteuern.
Die Menas-Ikone kann einen Hinweis geben. Durch die überaus zärtliche Geste Jesu, seinen Arm um die Schulter des Menas zu legen, wird Nähe und Hingabe ausgedrückt. Menas lässt sich bereitwillig in Dienst nehmen und erfüllt den Auftrag des Herrn, die Menschen zu segnen. Zugleich stehen Jesus und Menas ansonsten körperlich völlig voneinander getrennt als selbständige und freie Persönlichkeiten nebeneinander. Menas ist und bleibt Menas und darf es auch sein, wird nicht vereinnahmt oder gar von der Persönlichkeit Jesu aufgesogen. Angewandt auf das Selbstverständnis des Priesters bedeutet das: Er ist ganz hineingenommen in seinen Dienst. Die Sendung ergreift ganz die Persönlichkeit des Gesendeten. Ja, diese Sendung darf im wahrsten Sinn des Wortes das Leben kosten. Doch zugleich ist er verantwortlich für sein Leben, konkret seine körperliche und psychische Gesundheit, sein Wohlergehen. Er braucht ein bewusstes Maß an Selbstliebe. Leib und Leben sind gleichsam das Medium seines Dienstes und müssen darum geschützt und gepflegt werden. Was nützt einer Gemeinde, der Kirche, dem „Dienstgeber“ Jesus Christus ein Seelsorger, der mit sich selbst und seinem Leben Raubbau treibt?

Gebet und Arbeit

Eine weitere Spannung kann leicht entstehen zwischen der Zeit, die ich der Arbeit, und der Zeit, die ich dem Gebet einräume. In einer Runde berichtete ein junger Priester, er nehme sich vor der täglichen Eucharistiefeier jeweils eine Stunde Zeit zur Meditation des Evangeliums und der anderen Messtexte. Sofort entstand eine lebhafte Diskussion, wie viel Zeit neben den Anforderungen der Seelsorge für das Gebet bleibe.
Die Freundschaft mit Jesus Christus, wie sie im Bild des Menas dargestellt ist, wird, sofern sie nicht etwas Theoretisches oder gar Ideologisches ist, dazu einladen, die Haltungen Jesu anzunehmen und zu verinnerlichen. Eine der Haltungen Jesu, wie sie das Neue Testament bezeugt, ist das Gespräch mit dem Vater, zu dem er sich immer wieder zurückzieht, „er ganz allein“. Das, was in der Seelsorge erlebt und erlitten wird, soll im Gebet vor Gott getragen, vor ihm bedacht und durch ihn beseelt werden.
Zwar ist nicht immer die zeitliche Länge, sondern die Intensität, mit der ich mich einer Sache widme, wichtig. Doch hat Intensität auch eine zeitliche Komponente. Für etwas Zeit reservieren, bedeutet, es für wichtig zu halten. Vielleicht ist in dieser Hinsicht die Beziehung zu Jesus Christus, zu Gott, sehr ähnlich der Beziehung zwischen Liebenden. Liebende wollen Zeit miteinander verbringen, am liebsten mehr Zeit, als sie in der Regel haben. Voneinander zu lassen, wird als Verlust erfahren.

Erfolg und Schwäche

Erfolg ist – so lautet der unter Seelsorgern oft zitierte Satz – keine der Sprachen Gottes. Das ist ein Trost, allerdings ein Trost, den kaum jemand wirklich ernst nimmt. Wie gut tut es doch, von anderen wegen einer hervorragenden Predigt im Sonntagsgottesdienst, einer einfühlsamen Rede am Grab oder einer gelungenen Großveranstaltung gelobt zu werden. Und der Run auf hohe und höhere Zahlen läuft überall.
Die Angst, Schwäche zu zeigen und als Versager oder Schwächling dazustehen, ist wohl einer der wichtigsten Gründe, warum Erfolg so wichtig ist. Schwäche kann dabei vieles heißen. Damit könnten zunächst mangelnde Fertigkeiten und Kompetenzen gemeint sein, dann aber auch menschliche Unzulänglichkeiten. Keiner will sich eine Blöße geben und Pannen zugeben, selbst wenn sie noch so ungewollt oder unverschuldet zustande kamen.
Der Umgang mit Schwächen kann sehr verschieden sein:

  • Die einen suggerieren sich selbst „Ich bin ein Versager und Verlierer!“ oder „Ich kann das nicht und bin zu schwach!“
  • Andere verwenden einen großen Teil ihrer Energie damit, ihre Unvollkommenheiten und Schwächen zu kaschieren. Sie tragen mit viel Aufwand und Mühe den „Gewinner“ vor sich her und fühlen in ihrem Inneren den „Verlierer“.
  • Wieder andere suchen permanent die Schuld dafür, warum etwas misslingt, bei anderen. Besonders beliebt ist dabei die Schuldzuweisung in Richtung Diözesanbehörden und gesellschaftliches Umfeld: „Bei solchen Vorgaben der Bistumsleitung kann das ja nur schief gehen!“ „In dieser säkularisierten Gesellschaft hat es der Glaube schwer!“
  • Pastorale Strukturen oder kirchliche Rahmenbedingungen geben für andere die Möglichkeit, Misserfolge auf das Konto eines schlechten Systems zu verbuchen.
  • Andere sehen sich durch gesellschaftliche oder kirchliche Vorgaben dauernd überfordert. So werden z. B. Ansprüche der Gemeinde als übersteigert oder ungerechtfertigt empfunden und als Überforderung bejammert oder abgelehnt.
  • Schließlich können Ideale als unrealistisch und uneinholbar abgelehnt werden.

Fraglich ist, wie Seelsorger aus diesem Begründungs- und Entschuldigungsmechanismus aussteigen können. Wie Menas sind alle Seelsorger nicht in ihren Dienst berufen, weil sie perfekte Menschen wären, sondern weil der Herr sie in seine besondere Nachfolge und Freundschaft gerufen hat. Dies ist natürlich keine Ausrede dafür, seine seelsorgliche Arbeit nicht möglichst kompetent, mit Begeisterung und Einsatz zu tun. Ausbildung und permanente Fortbildung sind Pflicht. Doch in der Nachfolge ihres Herrn steht voran: „Ich bin gekommen, um den Willen des Vaters zu tun.“ Es geht also darum, sich dem eigentlichen und ersten Seelsorger Jesus Christus mit Herz, Wille, Verstand und Können, wie es nun einmal ist, zur Verfügung zu stellen.
Ein im Dienst alt gewordener Priester bekannte einmal im Kreis von Mitbrüdern: „Ich glaube, ich habe nicht viele pastorale Fähigkeiten. Ich habe im Laufe meines Pfarrerlebens vieles falsch gemacht. Darum habe ich mich immer als erster Beter meiner Gemeinde verstanden. Beten, das kann ich wirklich. Ich habe mich oft in die Kirche gesetzt, um für die Gemeinde zu beten. Und meine Gemeinde wusste das. Ich glaube, sie haben es auch anerkannt.“
Im Blick auf das biblische Verständnis der Gesetze im Reich Gottes kann man formulieren: Die Seelsorger bringen ihren Dienst so gut ein, wie sie nur irgendwie können. Doch Gott ist es, der Fruchtbarkeit schenkt. In den Worten des heiligen Ignatius ausgedrückt: Der Seelsorger arbeitet so, als wenn alles von seinem Tun abhinge, und er vertraut zugleich mit allen Fasern seines Herzens so auf die Hilfe Gottes, als wenn alles von diesem abhinge.
Einen weiteren Aspekt zur Deutung und Einordnung der unvermeidlichen Schwäche, die auch ein Seelsorger in seinem Leben erfährt, liefert Paulus im zweiten Korintherbrief (12,10): „Wenn ich schwach bin, bin ich stark.“ Diese Worte verstehen sich nicht als Lobpreis der Schwachheit an sich, sondern im Blick darauf, dass in der Schwachheit des Menschen Gottes Wirken deutlicher zum Vorschein kommen kann. Paulus weist darauf hin, dass man bei jemandem, der alles fest im Griff hat und als Star auf der Bühne der Gemeinde agiert, nur schwerlich feststellen kann, ob das, was er tut, mit Heiligem Geist getan wird. Im Wirken eines weniger „tollen Seelsorgers“ kann sich umso deutlicher zeigen, dass Gott am Werk ist.
Das ist eine andere Logik, als sie auf Management-Seminaren vermittelt wird. Diese Seminare können dazu anleiten, mit den mir eigenen Kräften und Fähigkeiten das mir Mögliche zu tun. Darüber hinaus gilt es aber, Gottes Wirken Raum zu schaffen, und das nicht zuletzt an meinen eigenen Bruchstellen und Unvollkommenheiten.
Stärke nach außen und Heilung des inneren Kindes
Mit der Spannung zwischen Erfolg und Schwäche hängt eine andere Spannung zusammen. Von Priestern wird erwartet, dass sie Stärke ausstrahlen. Nur wer selbst stark ist – so die intuitive Meinung – kann die anderen stärken, stärken im Glauben und im Leben.
Seelsorger nehmen in der Regel diese archetypische Heros-Vorstellung an und mühen sich, den Vorstellungen der Menschen zu entsprechen. So entsteht nicht nur Druck von außen durch die Gemeinde, sondern auch Druck von innen.
Manche Priester versuchen dieser Lebens- und Dienstfalle zu entgehen, indem sie von eigenen Schwächen und Gebrochenheiten erzählen. Wenn diese Bekenntnisse nicht nur didaktisch eingesetzt, sondern authentisch vorgetragen werden, können sie tatsächlich zu einem Abbau jenes grandiosen Heros-Archetyps beitragen. Doch wird der Gegenpol zu jenen oft übersteigerten Erwartungen vor allem im Forum Internum des Einzelnen entstehen. Jeder, der stark sein will, muss sich einen Menschen suchen, vor dem er ganz offen, klein, ja Kind sein kann. Nur so kann es gelingen, ungerechtfertigten Erwartungen standzuhalten, sich selbst nicht zu Grandiositätsfantasien verführen zu lassen und den realistischen und gelassenen Blick für die eigenen Schwächen zu gewinnen und zu bewahren.
Hier kommt die Bedeutung einer geistlichen Begleitung ins Spiel. Unter dem Druck der täglichen Arbeit, der Selbst- und Fremdanforderungen geschieht es leicht, dass ich nur noch nach Schemata reagiere und nicht mehr das Gefühl für die angemessenen Reaktionen in den verschiedenen Lebens- und Dienstsituationen wahre. Dann brauche ich jemanden, der mit wohlwollendem Blick, aber auch mit von mir akzeptierter und gewünschter Offenheit den Finger in die Wunden meines Lebens und Wirkens legt.

In der Gemeinschaft mit Jesus Christus

Das Bild des Menas an der Seite Jesu Christi, von dem diese Überlegungen ausgingen, weist auf den inneren Kern, auf das Geheimnis hin, wie die verschiedenen Aspekte einander zugeordnet und Spannungsfelder aufgelöst werden können. Ist diese Beziehung eine menschliche und authentische, dann wird diese Beziehung sich auch auf die psychischen und sozialen Dimensionen des Priesterseins auswirken. Umgekehrt wird ein Mühen um menschliche Echtheit und um Abbau innerer und äußerer Verquerungen den Weg zu dieser Beziehung fördern und erleichtern.

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