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Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Kirchenräume als Orte der BegegnungWo sich Himmel und Erde berühren

    In Kirchenräumen kommen Menschen zusammen. Aber sie bleiben nicht unter sich. Sie treten einer Wirklichkeit gegenüber, die größer ist als sie selbst. Ob sie eine Kerze entzünden und still beten oder sich in großer Gemeinschaft zur Feier des Gottesdienstes versammeln, stets begegnen sie Gott. Kirchen sind Orte dieser Begegnung und sollen durch ihre Gestaltung helfen, der Begegnung mit Gott und untereinander Raum zu geben.

  • Plus S. 11-15

    Von der Notwendigkeit und den Chancen der KirchenumnutzungZukunft unserer Kirchengebäude

    Nachdem in den letzten Jahrzehnten einige hundert Kirchen, vor allem in Mittel-, Ost- und Norddeutschland aufgegeben werden mussten, stellt sich inzwischen im gesamten Bundesgebiet die Frage, wie es um die Zukunft der Gotteshäuser bestellt ist. Die Prognosen für beide großen Kirchen sind alarmierend. Die Kirchensteuereinnahmen sind teils schon heute rückläufig, die Zahl der hauptamtlich Tätigen geht kontinuierlich zurück und die der Gläubigen sinkt ebenso stetig. Die Coronapandemie und ihre Folgen haben die Brisanz dieses Themas – etwas früher – deutlich(er) hervortreten lassen.

  • Plus S. 16-20

    Chancen eines raumbezogenen und erfahrungsorientierten ZuganMit Kindern sakrale Räume erschließen

    Sakrale Räume werden einerseits bewusst als besondere Orte aufgesucht und Menschen lassen die Atmosphäre auf sich wirken. Andererseits ist eine Kirche für viele Kinder und zunehmend auch Erwachsene – nach dem Wegfall christentümlicher Milieus – ein ungewohnter Raum. Anliegen der Sakralraum- bzw. Kirchenraumpädagogik ist die Erschließung religiöser Räume und Ausdrucksformen, um unter anderem diese Menschen mit Formen gelebten Glaubens bekannt zu machen.

  • Plus S. 21-25

    Kirchen als Ort des Feierns entdecken und gestaltenDem Gottesdienst Raum geben

    Den Kirchenraum ereilt oft ein Schicksal, das im Bereich der Liturgie gar nicht so selten ist: Man meint, ein bestimmter Kirchenraum müsse so und so aussehen, weil unbewusst der Maßstab dessen angelegt wird, was man faktisch als den Regelfall erlebt hat. Und da der Liturgie in katholischer Sichtweise auch immer etwas Normatives anhaftet, geht man schon einmal schnell davon aus, dass auch die erlebte gottesdienstliche Praxis so sein müsse.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 33-39

    Zum Einsatz von Düften im kirchlichen Raum mit der zap:aerothekMit der Nase durch das Kirchenjahr

    Wonach riecht eigentlich Kirche für Sie? Eher „miefig“, „modrig“, „muffig“? Oder denken sie zuallererst an den wohlriechenden Duft des Weihrauchs in der Osternacht oder der Christmette? Vermutlich wird ihre Entscheidung eng mit ihrer allgemeinen Sicht auf die Kirche zusammenhängen: Stinkt Ihnen die Kirche eher oder finden Sie sie eigentlich ganz „dufte“? Beklagen Sie sich eher über den „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“ oder können Sie Kirche gut riechen?

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen