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Anzeige: Wir gehen dann mal vor

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Inbegriff eines entgrenzten Lebens?Homeoffice und das Fehlen des Arbeitsweges

    Die Trennung von Arbeits- und Lebensorten gehört zu den Kennzeichen der Moderne und ihren industrialisierten Gesellschaftsformen. Die Ausdifferenzierung moderner Gesellschaften erzeugt nicht nur eine Professionalisierung der Berufsbilder und Spezialisierung der Ausbildungswege, sie erzeugt auch eine Segmentierung unterschiedlicher Lebensorte.

  • Plus S. 11-15

    Pastoral vom Homeoffice aus„Weit weg ist näher als du denkst“

    Homeoffice war für die einen die Notlösung in der Pandemie. Andere entdeckten neue Chancen für konzentriertes Arbeiten und für Kontakte mit ganz anderen Menschen als sonst in der Pfarrei. Wieder andere waren persönlich und technisch überfordert und tauchten ab. Homeoffice braucht auch die Förderung neuer Kompetenzen.

  • Plus S. 16-21

    Eine sozialethische Begehung des HomeofficePotemkinsches Dorf oder Heiliger Ort?

    Die Arbeit im Homeoffice wird immer wieder als neue Normalität der Büroarbeit bezeichnet, bewegt sich arbeitsrechtlich aber häufig in der Grauzone. Für die Beschäftigten entstehen dadurch Ambivalenzen, die arbeitspolitisch geregelt werden müssen. Der Beitrag nutzt die Analogie des Heiligen Ortes um Strategien zur politischen Ordnung der Arbeit zuhause zu skizzieren.

  • Plus S. 22-25

    Sozialethische Anmerkungen zum HomeofficeSubjektivierung der Arbeit?

    Im Zuge der Corona-Pandemie hat auch das Thema „Homeoffice“ enorm an Fahrt aufgenommen und ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Realität geworden. Ob sie in diesem Umfang in Zukunft zum (neuen)„Normalarbeitsverhältnis“ werden wird, ist eher unwahrscheinlich. Aber, darin sind sich die Beobachter einig, sie wird ein wichtiger Bestandteil der Arbeit bleiben.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 32-35

    Was neugotische Kirchen uns sagen könnenPredigt in Stein

    Wer Besucher in einer neugotischen Kirche empfängt, mag sich fragen, welches Verkündigungspotenzial in diesem Gebäude steckt. Was liegt näher, als Erbauer und Architekten darüber zu befragen. Weil diese in der Regel bereits verstorben sind, bietet es sich an, das Interview fiktional an dessen Lebensabend zu führen. Gesprächspartner ist der Architekt Pierre Cuypers (1827–1921), der als Gründervater der modernen niederländischen Architektur gefeiert wurde.

  • Plus S. 36-40

    Pastorale u. a. Führungskultur unter Bedingungen von Anfechtung und DigitalisierungFührungsethik für eine disruptive Zeit

    In einer Zeit, in der Kirche und ihr Personal in Innen- wie Außenbeziehungen zunehmend angefragt werden und in der eine durchgreifende Digitalisierung unser Menschenbild verändert, verschieben sich zwangsläufig die Koordinaten einer Führungsethik für die pastorale u. a. kirchliche Praxis. Wir skizzieren dazu normative Kriterien für gelebte Führungskultur im Kontext dieser Herausforderungen.

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen