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Wohin steuert Papst Franziskus?Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100178

Auf den Rücktritt von Benedikt XVI. folgte die überraschende Wahl des Lateinamerikaners Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst. Welche Akzente wird der neue Papst – nicht zuletzt ausgehend von der Namenswahl Franziskus – in seinem Pontifikat setzen? Und mit welchen Entscheidungen hat er die katholische Kirche seit seinem Amtsantritt bereits verändert?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier die bisher erschienenen zentralen Beiträge der Herder Korrespondenz zum Pontifikat von Papst Franziskus zusammengestellt.

Über dieses Paket

Leitartikel

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 1/2016 S. 4-5

    LeitartikelDisruptive Barmherzigkeit

    Papst Franziskus verändert die Kirche, aber doch anders als Kritiker wie Anhänger es befürchten beziehungsweise wünschen. Der Argentinier auf dem Stuhl Petri setzt auf einen struktur-skeptischen und anti-systematischen Prozess der Erneuerung. Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wird dabei zu einem Höhepunkt seines Pontifikats und Ausdruck seiner Art, den Glauben zu vermitteln und die Kirche zu führen.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 10/2015 S. 500-501

    LeitartikelGütiger Gott

    Im unmittelbaren Vorfeld der Bischofssynode zu familienpastoralen Fragen hat Franziskus abermals mit Entscheidungen überrascht – die dann auch auf Kritik gestoßen sind. Was sagen sie aus über das Pontifikat dieses Papstes?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 6/2013 S. 271-273

    LeitartikelArme Kirche für die Armen

    Schon auf seiner ersten Pressekonferenz erklärte Papst Franziskus unmissverständlich, er wünsche sich eine „arme Kirche für die Armen“. Wird die Begeisterung für den zum Papst gewählten „Kardinal der Armen“ die Kirche in Deutschland nicht nur in Bewegung setzen, sondern auch verändern? Wird Papst Franziskus beziehungsweise die Begeisterung für seinen neuen Stil, seine Botschaft womöglich auch dem bundesweiten Dialogprozess in der deutschen Ortskirche zu neuer Dynamik verhelfen? Im Rahmen des Gesprächsprozesses haben die Bischöfe Anfang Juni zu einem „Nationalen Eucharistischen Kongress“ eingeladen. Für die damit angestrebte „Vertiefung von Glauben und Wissen über das eucharistische Geheimnis“ könnte eine gemeinschaftliche Rückbesinnung auf die uns zugesagte Christuspräsenz in den Armen, Benachteiligten und Marginalisierten helfen - ein eucharistischer Kongress in einer armen Kirche für die Armen sozusagen.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2013 S. 163-165

    LeitartikelDes Papstes neue Kleider

    Am Ende war es eine faustdicke Überraschung. Obwohl er auf vielen der längeren Listen mit Papabili zu finden war, hatte kaum jemand mit dem Argentinier Jorge Mario Bergoglio gerechnet, als bereits nach dem fünften Wahlgang des jüngsten Konklaves weißer Rauch aufstieg. Zu dominant wurde über eine Handvoll anderer Kandidaten spekuliert.

Kommentar

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 2/2016 S. 7

    KommentarVersöhnlich

    Im Unterschied zum Vorjahr hat Papst Franziskus die Kurie in seiner jüngsten Weihnachtsansprache demonstrativ gelobt und eine pastorale Grundhaltung gefordert. Angesichts der anstehenden Aufgaben wird er auf die engagierte Mitarbeit der Kurie auch angewiesen sein.

Aktuell

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 1/2014 S. 7-9

    Papst FranziskusPlädoyer für Evangelisierung

    In seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ hat Papst Franziskus nicht nur die Ergebnisse der Bischofssynode über die Evangelisierung zusammengefasst. Er legt ein umfassendes und anspruchsvolles Programm für die Kirche vor, das sie zugunsten ihrer Botschaft relativiert.

Blickpunkt

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 3/2014 S. 119-124

    „Evangelii gaudium“ in der Sicht von ÖkonomenDer Papst irrt – der Papst hat recht

    Anerkannte deutsche Wirtschaftsjournalisten haben das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus (vgl. HK, Januar 2014, 7 ff.) zum Teil heftiger Kritik unterzogen und ihm beispielsweise Marktfeindlichkeit vorgeworfen. Bemerkenswert ist, dass sich diese Resonanz fast ausschließlich auf wenige Seiten des Dokuments konzentriert. So wurde das Schreiben auch als Kapitalismuskritik aufgenommen, obwohl das Wort kein einziges Mal darin vorkommt.

  • Gratis Herder Korrespondenz Heft 7/2013 S. 335-340

    Was die Namenswahl von Papst Franziskus erwarten lässtNomen est omen?

    Ein neu gewählter Papst hat sich nach 800 Jahren zum ersten Mal für den Namen des Armen aus Assisi entschieden. Viele verbinden mit der Namenswahl die Hoffnung, dass dieser Papst in der Kirche wieder Ordnung schafft. Dazu lohnt es sich, den Blick auf das Leben des Franz von Assisi zu werfen, der sich durchaus erfolgreich mit den Strukturen und Machtverhältnissen der Kirche seiner Zeit auseinandergesetzt hat.

Interview

Essays

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 8/2016 S. 22-25

    Papst Franziskus und sein freimütiger Umgang mit dem Kirchenrecht: Freiheit für das Volk – Strenge für den Klerus

    In jüngerer Zeit hat der Papst mehrfach Entscheidungen getroffen und sich – teilweise spontan – mit Äußerungen zu Wort gemeldet, die jeweils kirchenrechtlich relevant sind. Wie ist das Verhältnis von Franziskus zum Kirchenrecht zu bewerten und was folgt daraus für dieses Pontifikat? Wie ernst nimmt der Papst die Prinzipien von Synodalität und Kollegialität wirklich?

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 5/2016 S. 30-33

    Aus welchen Quellen schöpft Franziskus?Die Bibliothek des Papstes

    Die mediale Darstellung des Papstes verdeckt leicht sein spirituelles Profil. Wer seine Wahrnehmung von Franziskus schärfen möchte, muss auf dessen geistige und geistliche Quellen schauen, aus denen er seit Jahrzehnten schöpft. Am besten geht dies mit einem Blick in die „Bibliothek des Papstes“.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 6/2014 S. 291-295

    Die Popularität von Papst Franziskus und Franz von Assisi„Perfectly to our times“

    Die aktuell große Popularität von Papst Franziskus und seinem „Namenspatron“ Franz von Assisi ist kein zufälliges Phänomen. Sie korrespondiert mit der soziologisch erhobenen religiösen Disposition vieler Zeitgenossen: Streben nach Individualität, Mühen um Ganzheitlichkeit und Pflege einer gewissen Institutionenskepsis. Entsprechend zeigt sich in der Beliebtheit der beiden Franziskus-Gestalten auch, wie Religion in unserer Gegenwart lebendig ist.

  • Plus Herder Korrespondenz Heft 4/2014 S. 192-195

    Warum Papst Franziskus den heiligen Peter Faber so schätztEin reformierter Priester

    Im Dezember letzten Jahres hat Papst Franziskus überraschend und die üblichen Verfahren überspringend den Jesuiten Peter Faber (1506 bis 1546) heiliggesprochen. Der Papst sieht in ihm Vorbild und Anregung für die gewünschten Kirchenreformen. Die Gestalt Fabers kann durchaus auch die heutige Kirche im deutschsprachigen Raum in ihrem Reformbemühen inspirieren.

Autoren/-innen

  • Foitzik, Alexander

    Alexander Foitzik

    Alexander Foitzik, Dipl. theol., geboren 1964 in Heidelberg. Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Innsbruck. Von 1992 bis 2015 Redakteur der Herder Korrespondenz. Seitdem als Studienleiter an der Katholischen Akademie Freiburg tätig.

  • Hengsbach, Friedhelm

    Friedhelm Hengsbach

    Der Jesuit Friedhelm Hengsbach (geb. 1937), promovierter Volkswirt und habilitierter Professor für Christliche Wirtschafts- und Gesellschaftsethik, leitete von 1992 bis 2006 das renommierte Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik in Sankt Georgen, Frankfurt am Main.

  • Lutterbach, Hubertus

    Hubertus Lutterbach

    Hubertus Lutterbach (geb. 1961), Dr. theol., Habil. Theol., Dr. phil., lehrt seit 2000 Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) an der Universität Duisburg-Essen im Fach Katholische Theologie. Jüngste Veröffentlichung: Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof. Wo Religion heute lebendig ist, Kevelaer, 2014.

  • Sievernich, Michael

    Pater Professor Michael Sievernich

    Der Jesuit Michael Sievernich (geb. 1945), Professor emeritus für Pastoraltheologie an der Universität Mainz, lehrt derzeit als Honorarprofessor an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Er ist Berater der Kommission X (Weltkirche) und der Unterkommission für Lateinamerika der Deutschen Bischofskonferenz. Zahlreiche Publikationen zu pastoraltheologischen, weltkirchlichen und interkulturellen Fragen. Studienaufenthalte in Nord- und Südamerika.

  • Kiechle, Stefan

    Stefan Kiechle SJ

    Der in Paris promovierte Theologe Stefan Kiechle (geb. 1960) ist seit Herbst 2010 Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten. Von 1998 bis 2007 war er Novizenmeister, danach leitete er die Beratungsstelle „Offene Tür“ in Mannheim. Das in der Jesuitenausbildung obligatorische so genannte Terziat verbrachte Kiechle, der 1982 in den Orden eingetreten ist, 1995 in Chile.

  • Orth, Stefan

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr. theol. (geb. 1968), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg, Paris und Münster. 1998 Promotion. Seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz, seit 2014 stellvertretender Chefredakteur.

  • Gundlach, Thies

    Thies Gundlach

    Dr. Thies Gundlach (geb. 1956) ist seit 2010 einer der drei theologischen Vizepräsidenten des Kirchenamtes der EKD und leitet dort die Hauptabteilung „Kirchliche Handlungsfelder und Bildung“. Vor seiner Arbeit im Kirchenamt (seit 2001) war er als Vikar und Pfarrer in Hamburg tätig.

  • Schüller, Thomas

    Thomas Schüller

    Thomas Schüller (geb. 1961), Dr. theol., Lic.iur.can., ist seit 2009 Professor für Kirchenrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster und Direktor des Instituts für Kanonisches Recht. Von 1993 bis 2009 war er Leiter der Stabsstelle Kirchliches Recht im Bischöflichen Ordinariat Limburg.

  • Wieland, Thomas

    Thomas Wieland

    Der Religionspädagoge Thomas Wieland (geb. 1966) leitet die Projektabteilung der Bischöflichen Aktion Adveniat und war bisher auch zuständig für Argentinien. Vor seiner Tätigkeit bei Adveniat arbeitete er mehrere Jahre in Kolumbien.

  • Schmälzle, Udo Friedrich

    Udo Friedrich Schmälzle

    Der Franziskanerpater und emeritierte Professor Dr. Udo Friedrich Schmälzle (geb. 1943) war 1980 Gründer des Franziskanischen Bildungswerkes, von 1987 bis 2008 Direktor des Seminars für Pastoraltheologie und Religionspädagogik an der Universität Münster und seit 2010 Geschäftsführer der „Franziskanergymnasium Kreuzberg gGmbH“. Forschungsschwerpunkte: Fragen der Fundamentalpastoral, Religion und Gewalt, Schulpastoral, empirische Pastoralforschung (Gemeinde, Ehe und Familie, Caritas, Sozialraum).

  • Ruh, Ulrich

    Prof. Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, Dr. theol. (geb. 1950 ), Studium der Katholischen Theologie und Germanistik in Freiburg und Tübingen. 1974 bis 1979 Wissenschaftlicher Assistent bei Professor Karl Lehmann in Freiburg. 1979 Promotion. Seit 1979 Redakteur der Herder Korrespondenz; von 1991 bis 2014 Chefredakteur.

  • Resing, Volker

    Volker Resing

    Volker Resing (geb. 1970) ist Journalist und Buchautor. Seit 1. Oktober 2014 ist er Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“ mit Sitz in Freiburg und Berlin. Zuvor war Resing Redakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Seit 2002 war er als Hauptstadt-Korrespondenz in Berlin für verschiedene Tageszeitungen sowie katholische Kirchenzeitungen tätig.