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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelFrauen, Männer und die Kirche

    Seit das Generalsekretariat zur Vorbereitung der außerordentlichen Bischofssynode im Oktober dieses Jahres eine Umfrage unter Bischöfen und Gläubigen weltweit gestartet hat, richten sich große Hoffnungen auf dieses Bischofstreffen, das sich der Familie und ihrer vielfältigen Herausforderungen annehmen soll. Wenn sich die Familiensynode mit neuer Offenheit der Lebensrealität heutiger Menschen stellen soll und sie sich mit den Herausforderungen und Aufgaben auseinandersetzen wird, unter denen heute Ehepaare und Familien ihren Alltag zu bewältigen haben, kommen die Bischöfe nicht umhin, diese Realität auch und vor allem „gender-sensibel“ oder „geschlechterbewusst“ zu betrachten. Soll es bei der Familiensynode nicht lediglich darum gehen, sich selbstreferenziell nur der eigenen Verkündigung und Lehrtradition zu vergewissern, sondern darum, dieser Verkündigung wieder ihre orientierende Kraft und Relevanz zurückzugewinnen, muss auch deren oft sehr unterschiedliche Lebensrealität beziehungsweise ihr Verhältnis zueinander in den Blick genommen werden.

    Themenpaket: Bischofssynoden zum Thema Familie

Kommentar

  • Plus S. 274

    KommentarDissens

    Welche Rolle wird die Glaubenskongregation im Pontifikat Franziskus spielen?

  • Plus S. 274-275

    KommentarKlug

    Die EKD äußert sich in einem Grundlagentext zum Reformationsjubiläum.

  • Plus S. 275-276

    KommentarAuftrag

    Was können Europas Kirchen für die Minderheit der Roma tun?

Aktuell

  • Plus S. 279-281

    FernsehenEin römisches Symposium

    Seit 2002 gibt es die Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie des christlich inspirierten Vereins „Top Talente“. Jüngst fand in Rom das neunte Symposium zu religiösen Fragen in Spiel- und Fernsehfilmen statt.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-286

    Die orthodoxen Kirchen in der Ukraine-KriseZwischen West und Ost

    In der Ukraine konkurrieren drei orthodoxe Kirchen; die größte davon ist die „Ukrainisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats“. Die Bischöfe des Moskauer Patriarchats müssen jetzt vorsichtig agieren, damit ihre Kirche nicht an der Krise in der Ukraine zerbricht. Das Vorgehen Putins in der Ukraine könnte ukrainische Glieder der Moskau zugehörenden Kirche veranlassen, sich einer der ukrainischen orthodoxen Nationalkirchen zuzuwenden.

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 291-295

    Die Popularität von Papst Franziskus und Franz von Assisi„Perfectly to our times“

    Die aktuell große Popularität von Papst Franziskus und seinem „Namenspatron“ Franz von Assisi ist kein zufälliges Phänomen. Sie korrespondiert mit der soziologisch erhobenen religiösen Disposition vieler Zeitgenossen: Streben nach Individualität, Mühen um Ganzheitlichkeit und Pflege einer gewissen Institutionenskepsis. Entsprechend zeigt sich in der Beliebtheit der beiden Franziskus-Gestalten auch, wie Religion in unserer Gegenwart lebendig ist.

    Themenpaket: Wohin steuert Papst Franziskus?
  • Plus S. 295-299

    Die Begründung ethischen Verhaltens in Islam und ChristentumScharia oder Liebesethik?

    Der liberale muslimische Theologe Mouchanad Khorchide, in der eigenen Glaubensgemeinschaft nicht unumstritten, ist sicher einer der populärsten Theologen Deutschlands. In seinem jüngsten Buch „Scharia – der missverstandene Gott“ wendet er sich der islamischen Ethik zu. Die höchst dringliche Frage nach der Legitimation nichtreligiöser Norm- und Wertbegründungen beziehungsweise ihrer Korrektur stellt sich dabei keineswegs nur in der islamischen Tradition, sondern ebenso in der christlichen.

  • Plus S. 299-303

    Wie christlich ist Großbritannien?Eine einzigartige Mischung

    Der britische Premierminister David Cameron hat mit Äußerungen über Großbritannien als ein christliches Land Aufsehen erregt und Widerspruch provoziert. Größte christliche Gemeinschaft auf den Britischen Inseln ist nach wie vor die anglikanische Kirche. Sie erlebt Neuaufbrüche vor Ort, ist aber gleichzeitig mit massiven Erosionserscheinungen konfrontiert. Ihre Pluralität eröffnet aber durchaus auch Chancen.

  • Gratis S. 303-307

    Unauflöslichkeit der Ehe und Zulassung zu einer Zweitehe(K)ein Widerspruch?

    Unübersehbar besteht in der katholischen Kirche eine Diskrepanz: Obwohl jede Ehe als unauflöslich gilt, werden dennoch bestimmte Ehen aufgelöst. Wenn aber die ­Unauflöslichkeit eine Wesenseigenschaft der Ehe ist, so ist die faktische Zulassung zu einer zweiten Ehe rechtlich nur so denkbar, dass in diesen Fällen nicht die erste Ehe selbst, sondern die Rechtswirkungen der ersten Ehe aufgehoben werden.

    Themenpaket: Barmherzigkeit für wiederverheiratete Geschiedene
  • Plus S. 307-311

    Yoga zwischen Erleuchtung und EntspannungMantra, Markt und Massensport

    Yoga – Fitmacher, Erleuchtungsweg oder esoterischer Selbstfindungstrip? Yoga ist so populär wie nie zuvor. Und es ist ein gesellschaftliches Thema, durchaus kontrovers und vielschichtig. Welche Rolle spielen dabei die religiös-weltanschaulichen Ursprünge in Indien heute für die westlichen Gesellschaften?

  • Plus S. 312-315

    Was von Wieland Schmied zu lernen wäreSpiritualität der Avantgarde

    Der kürzlich verstorbene Wieland Schmied hat für die Begegnung von moderner Kunst und Religion viel bewirkt, nicht zuletzt durch zwei große Ausstellungen zu den Katholikentagen von 1980 und 1990. Er war in der Kunstszene erfahren und geachtet und hatte ein ausgeprägtes Sensorium für die in die große Kunst des 20. Jahrhunderts eingestreute Spiritualität.

  • Plus S. 315-319

    Die Dauerkrise in Bosnien-Herzegowina und die ReligionsgemeinschaftenEin Schritt vor und zwei zurück

    Bosnien-Herzegowina, in dessen Hauptstadt Sarajewo vor hundert Jahren der Startschuss zum Ersten Weltkrieg fiel, ist politisch wie wirtschaftlich ein instabiles Land. Es leidet unter ethnisch-nationalen Gegensätzen, von denen auch die großen Religionsgemeinschaften (Islam, serbische Orthodoxie, katholische Kirche) geprägt sind. Die Unruhen der vergangenen Monate haben deutlich gemacht, wie prekär die Lage im Land mit seiner Bürgerkriegsvergangenheit nach wie vor ist.

  • Plus S. 319-323

    Bedrohungen des christlich-islamischen Dialogs in AfrikaHat Toleranz noch eine Chance?

    In Afrika sind in den letzten Jahrzehnten immer stärker fundamentalistische Tendenzen und Bewegungen zu beobachten. Je mehr diese an Gewicht gewinnen, desto schwieriger werden sowohl der „Dialog des Lebens“ wie auch eine interreligiöse Kooperation für Entwicklung und Gerechtigkeit, trotz viel guten Willens und zahlreicher mutiger Initiativen.

Autoren/-innen