Anzeige
Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Auftakt

Leitartikel

  • Plus S. 4-5

    LeitartikelEuropa nach dem Brexit

    Der Brexit, für den die Briten Ende Juni votiert haben, ist ein schwerer Schlag für das Jahrhundertprojekt Europa. Mit ihm manifestiert sich auch der in vielen europäischen Ländern erstarkende Rechtspopulismus, der gerade die Christen herausfordert.

Gastkommentar

Kommentar

Porträt

  • Plus S. 8

    PorträtMaria Magdalena: Hure, Urmutter, Apostelin?

    Kaum eine biblische Gestalt hat so sehr die Phantasie angeregt, wie Maria Magdalena. Die Tradition sieht sie als „Apostelin der Apostel“, in der Populärkultur erscheint sie als vermeintliche Ehefrau Jesu. Franziskus empfiehlt sie Frauen nun als Vorbild.

Aktuell

  • Plus S. 9-10

    Fragile EinheitNach dem Konzil von Kreta bleibt die Orthodoxie zerstritten

    Als die russisch-orthodoxe Kirche ihre Teilnahme am panorthodoxen Konzil Ende Juni auf Kreta abgesagt hatte, erklärten die meisten Medien hierzulande das Konzil für gescheitert und stellten ihre Berichterstattung weitgehend ein. Das war allerdings eine verfrühte Einschätzung.

  • Plus S. 11-12

    VatikanKeine geistlichen Parallelgesellschaften

    Welche Gruppierung in der katholischen Kirche sich wirklich auf den Heiligen Geist berufen kann und welche nicht, können Bischöfe künftig anhand konkreter Kriterien entscheiden. Die Reaktionen der geistlichen Bewegungen auf ein neues Papier aus Rom zu diesem Thema fallen allerdings zwiespältig aus.

Blickpunkt

Nachrichten

Feuilleton

Interview

  • Plus S. 18-21

    Ein Gespräch mit dem Psychologen Ahmad MansourTerrorismus entsteht im Alltagsislam

    Islamisten und Salafisten sind Teil eines sehr verbreiteten Islamverständnis, mit dem es eine kritische Auseinandersetzung braucht. Das fordert Ahmad Mansour. Der muslimische Psychologe arbeitet seit Jahren mit radikalisierten Jugendlichen und warnt vor dem Gewaltpotenzial der heranwachsenden Generation von Migranten. Mit einem erneuerten Islamverständnis will er die demokratischen Werte und die Grundrechte in Deutschland vor Ideologien schützen. Die Fragen stellte Felizia Merten.

Essays

  • Plus S. 22-25

    Papst Franziskus und sein freimütiger Umgang mit dem Kirchenrecht: Freiheit für das Volk – Strenge für den Klerus

    In jüngerer Zeit hat der Papst mehrfach Entscheidungen getroffen und sich – teilweise spontan – mit Äußerungen zu Wort gemeldet, die jeweils kirchenrechtlich relevant sind. Wie ist das Verhältnis von Franziskus zum Kirchenrecht zu bewerten und was folgt daraus für dieses Pontifikat? Wie ernst nimmt der Papst die Prinzipien von Synodalität und Kollegialität wirklich?

  • Plus S. 26-30

    Theologen diskutieren wieder über den biblischen KanonChristentum ohne Altes Testament?

    Das Alte Testament spricht nicht von Christus, meint der Theologe Notger Slenczka, und sollte deshalb aus dem Kanon der Kirche entfernt werden. Über die kanonische wie die christologische Bedeutung des Alten Testaments haben zuletzt protestantische, katholische und jüdische Theologen diskutiert. Es geht dabei letztlich ganz entscheidende theologische Fragen.

  • Plus S. 35-38

    Ergebnisse einer Langzeitstudie aus den NiederlandenGottes Schwinden

    Die Säkularisierung in den Niederlanden nimmt weiter dramatisch zu, die traditionellen, von der Kirche vertretenen Werte und Normen zerfallen, Lebensbereiche werden rationalisiert und Frömmigkeit wird von einer öffentlichen und gemeinschaftlich erlebten Angelegenheit zur Privatsache – wenn überhaupt. Aktuelle Ergebnisse einer Langzeitstudie stellen hier allerdings auch Unterschiede bei den Konfessionen fest.

  • Plus S. 39-42

    Theologische Mutmaßungen über Dmitri SchostakowitschGottesnarr und Staatskünstler

    Auf den ersten Blick bietet das Schaffen des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch keinen Ansatzpunkt für theologische Zugänge. Geistliche Musik hat er nicht komponiert. Äußerlich schien er sich mit der sowjetischen Staatsmacht arrangiert zu haben. Trotzdem ist eine theologische Annäherung und religiöse Deutung von Person und Werk möglich. Der vermeintliche Staatskünstler steht in der Tradition russischer „Gottesnarren“.

  • Plus S. 43-47

    Der Iran ist ein Land im WandelReligionsfreiheit muss wachsen

    Zuletzt entwickelte sich der Iran für westliche Regierungen zu einem wichtigeren Gesprächspartner. Das schiitisch geprägte Land im Wandel wird als Partner gesucht, um den Einfluss des wahhabitisch ausgerichteten Saudi Arabien zu begrenzen. Die Religionsfreiheit in dem sich ausdrücklich als Islamische Republik verstehenden Iran ist allerdings eine äußerst fragile Größe.

Rezensionen

Autoren/-innen