Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 70 (2016) Heft 1

Über diese Ausgabe

Auftakt

  • Gratis S. 1

    AuftaktÜberraschung

    Thomas Sternberg wurde zum neuen Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gewählt.

Leitartikel

  • Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte der Lateranbasilika in Rom am 13. Dezember 2015 zum Beginn des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.
    Gratis S. 4-5

    LeitartikelDisruptive Barmherzigkeit

    Papst Franziskus verändert die Kirche, aber doch anders als Kritiker wie Anhänger es befürchten beziehungsweise wünschen. Der Argentinier auf dem Stuhl Petri setzt auf einen struktur-skeptischen und anti-systematischen Prozess der Erneuerung. Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wird dabei zu einem Höhepunkt seines Pontifikats und Ausdruck seiner Art, den Glauben zu vermitteln und die Kirche zu führen.

    Themenpaket: Wohin steuert Papst Franziskus?

Gastkommentar

  • Petra Bahr
    Gratis S. 6

    GastkommentarLeitkultur und innere Heimatlosigkeit

    Durch die Flüchtlinge verändert sich das Land. Wie gehen wir mit dieser kultur-gesellschaftlichen Herausforderung um? Was ist mit „Leitkultur“ gemeint, was macht das Leben in Deutschland aus und was gilt es zu vermitteln?

Kommentar

  • Gratis S. 7

    KommentarPathos und Argumente angesichts des Klimawandels

    Der Klimagipfel von Paris hat einmal mehr gezeigt, wie sehr die Rhetorik rund um den Klimawandel von religiös geprägtem Vokabular beherrscht wird. Doch dass die Debatte eine quasireligiöse Prägung angenommen hat, ändert nichts an der Realität der Bedrohung.

Porträt

  • John Milbank
    Gratis S. 8

    PorträtRadikaler Theologe: John Milbank

    Der britische Theologe John Milbank ist Gründer und Kopf der Bewegung „Radical Orthodoxy“. Sie ist Verfechter einer dezidiert modernekritischen Theologie, die vor allem im angelsächsischen Raum erfolgreich ist. Jüngst war er in der Schweiz an der Universität Fribourg zu Gast, um über seinen Ansatz zu diskutieren.

Aktuell

  • Gratis S. 9-10

    FlüchtlingeKeine Parallelgesellschaften

    In der aktuellen Flüchtlingsdebatte haben die Kirchen sich früh zu Wort gemeldet. Doch neben der politischen Auseinandersetzung sind sie auch Akteure angesichts der praktischen Aufgaben, die sich nun stellen. Zu Fragen dieses christlichen Engagements hat Ende November der erste katholische Flüchtlingsgipfel stattgefunden. Ein weiteres Augenmerk der Bischöfe liegt auf den verfolgten Christen in Syrien.

  • Gratis S. 11-12

    GesellschaftMaßstäbe des Rechts

    Vier Jahre ist es her, seit der damalige Papst Benedikt XVI. sich bei einem Deutschlandbesuch in einer Rede vor dem Bundestag mit Fragen von Demokratie und Rechtspositivismus auseinandergesetzt hat. Ein Symposium in Berlin widmete sich jetzt dieser und anderer Reden des emeritierten Papstes zur Politik.

Blickpunkt

  • Orthodoxe Christen verlassen die Kirche Sankt Georg im syrischen Maalula nach dem Ostergottesdienst.
    Gratis S. 13-16

    Zur Zukunft der Christen im Nahen und Mittleren OstenEnde der religiösen Pluralität?

    Im Nahen Osten vollzieht sich derzeit ein dramatischer Wandel. Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen in den verschiedenen Staaten? Was bedeuten sie für die religiöse und die kulturelle Pluralität, die am Ende des 20. Jahrhunderts noch für die Region als kennzeichnend angesehen wurden? Welche Rolle können nicht-islamische Minderheiten in der Zukunft noch spielen, allen voran die Christen, die nach den Muslimen mit Abstand die größte religiöse Gruppe im Nahen und Mittleren Osten bilden?

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